CDC: Beim Impfen von Jüngeren in USA noch viel zu tun

Die US-Regierung will bei der weiteren Impfkampagne die jüngeren Amerikaner besonders in den Blick nehmen. Die Chefin der Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, sagte am Freitag, bisher sei nur ein Fünftel der 18- bis 29-Jährigen im Land vollständig geimpft. Bei den 30- bis 39-Jährigen sei es weniger als ein Drittel. Hier gebe es noch viel zu tun.

red/Agenturen

Wie andere Länder auch hatten die USA zu Beginn sehr darauf gesetzt, vorrangig die älteren, besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu impfen. Unter den Senioren ab 65 Jahren sind in den USA haben bereits gut 70 Prozent einen vollen Impfschutz, mehr als 80 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe haben mindestens eine Dosis bekommen.

Insgesamt haben die Vereinigten Staaten in den vergangenen Monaten in rasantem Tempo geimpft - mit Millionen verabreichten Impfdosen pro Tag. 45 Prozent der Gesamtbevölkerung haben inzwischen mindestens eine Impfspritze bekommen, etwa ein Drittel ist voll geimpft. Angesichts verbreiteter Impfskepsis in den USA geht das Tempo der Impfkampagne nun aber zurück. Mit dem Fortschreiten der Impfungen ist die Zahl neuer Corona-Infektionen in den USA gesunken, auf zuletzt im Schnitt 45.000 Fälle pro Tag. Im Winter hatte es sechsstellige Tageswerte gegeben.