Spitäler

Richtfest für Oberwarter Krankenhaus

Die Bauarbeiten am neuen Krankenhaus Oberwart gehen voran, am Donnerstagnachmittag wurde Richtfest gefeiert. Während der Rohbau fertiggestellt wurde, begann bereits die Planung des Umzugs. Investiert werden maximal 235 Mio. Euro, in Betrieb genommen wird das neue Schwerpunktspital der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten GmbH) im Sommer 2024 nach mehreren Phasen des übergreifenden Betriebs zwischen Alt- und Neubau.

red/Agenturen

Der Neubau ist laut Landesangaben die größte Hochbaustelle der burgenländischen Geschichte. Unter anderem wurden 36.500 Kubikmeter Beton und 4.900 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. Errichtet wurden 16 Stiegenhäuser mit 129 Fertigsteilstiegen und eine Heliportfläche mit einem Durchmesser von 25 Metern. Knapp 60 Mio. Euro wurden bereits verbaut. Derzeit sind rund 50 Firmen auf der Baustelle tätig, für das Gesamtprojekt wurden bisher insgesamt 150 Unternehmen beauftragt. 750 Fenster wurden inzwischen eingebaut. Die komplette bauliche Fertigstellung in allen Gebäudeteilen ist bis zum dritten Quartal 2023 vorgesehen.

Der Umzug erfolgt dann in mehreren Tranchen, wobei die ersten medizinischen Geräte voraussichtlich im zweiten und dritten Quartal 2023 installiert werden. Die genaue Lieferung der Betten wird noch geplant. Unmittelbar mit der baulichen Fertigstellung startet der Probebetrieb, ebenfalls in mehreren Phasen. Im Sommer 2024 soll das neue Krankenhaus in Vollbetrieb gehen.

„Mit dem neuen Krankenhaus wird sich ab 2024 die medizinische Versorgung der Menschen im Südburgenland und den angrenzenden Regionen weiter deutlich verbessern“, stellte KRAGES-Geschäftsführer Hubert Eisl fest. Auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) erklärte: „Mit diesem gesundheitspolitischen Leitprojekt in Oberwart, aber auch mit den vier weiteren garantierten burgenländischen Spitalsstandorten sichern wir die flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung im Burgenland auch für die Zukunft ab.“

 

Burgenländischer Landeshauptmann Hans Peter Doskozil
Hans Peter Doskozil bezeichnet den Neubau als „gesundheitspolitisches Leitprojekt"
APA/Hans Klaus Techt