Bundesheer beendet Assistenz im steirischen Corona-Dienst

Das Österreichische Bundesheer beendet am Sonntag seinen Assistenzeinsatz im steirischen Corona-Dienst. Die Soldat:innen sowie Zivilbedienstete haben seit Juli 2021 die steirischen Gesundheitsbehörden bei der Fallabarbeitung und dem Contact Tracing unterstützt. Am Samstag bedankten sich LH Hermann Schützenhöfer und LH-Stv. Anton Lang für den Einsatz. Weiterhin aufrecht bleibe der Assistenzeinsatz für die gesundheitsbehördlichen Aufgaben an der Grenze.

red/Agenturen

Neben der Unterstützung bei den Test- und Impfstraßen und bei den gesundheitsbehördlichen Aufgaben an der Grenze standen die Kräfte des Bundesheeres seit Sommer 2020 fast durchgehend im Coronadienst-Einsatz. In Spitzenzeiten waren rund 50 Bundesheer-Angehörige pro Tag im Coronadienst eingesetzt. Die jeweilige Bundesheer-Schicht war in der Regel sieben Tage in Folge mit zehn Stunden täglicher Dienstzeit im Einsatz, teilte die Kommunikation Steiermark am Samstag mit. Im Zuge der Fallabarbeitungen seien „hunderttausende Telefonate“ geführt und die Daten von Corona Fällen in der gesamten Steiermark erhoben worden.

Seit dem Sommer 2020 war es nur im Sommer 2021 zu einer kurzen Unterbrechung des Assistenzeinsatzes gekommen. Für den Einsatz waren Kräfte aus der gesamten Steiermark aus verschiedensten Truppengattungen sowie Zivilbedienstete eingesetzt, wie Militärkommandant Heinz Zöllner ausführte. Ihr Arbeitsort waren mehrere Standorte in der steirischen Landeshauptstadt. Für die steirischen Gesundheitsbehörden sei der Einsatz „vom unschätzbarem Wert“ gewesen, betonte der steirische Corona-Koordinator Helmut Theobald Müller.