Babynahrung in den USA wird knapp: Europäische Hersteller helfen aus

Wegen der Engpässe bei Babynahrung in den USA sind die führenden europäischen Hersteller Reckitt Benckiser und Nestle eingesprungen. Die beiden Konzerne teilten am Dienstag mit, mehr Babynahrung als gewöhnlich in die USA zu exportieren. Nestle fliege Babynahrung aus den Niederlanden und der Schweiz in die USA.

red/Agenturen

Reckitt Benckiser habe die Produktion von Babynahrung um etwa 30 Prozent hochgefahren und seine Lieferungen aufgestockt, sagte ein Manager zu Reuters. Das in Großbritannien ansässige Unternehmen decke inzwischen mehr als 50 Prozent des gesamten Angebots an Babynahrung im Land ab. Zuvor belieferte Reckitt etwas mehr als ein Drittel des US-Markts für Säuglingsnahrung verglichen, von Marktführer mit rund 44 Prozent war Abbott Laboratories.

Die Regale für Babynahrung blieben in den USA zum Teil leer, nachdem Abbott seine Produkte im Februar nach Beschwerden über bakterielle Infektionen zurückgerufen hatte. Am Montag teilte Abbott mit, sich mit der US-Gesundheitsbehörde darüber geeinigt zu haben, die Produktion von Babynahrung in seinem Werk in Michigan wieder aufzunehmen. Das sei ein wichtiger Schritt, den landesweiten Mangel zu beseitigen.

Säuglingsnahrung
Seit einigen Wochen gibt es in den USA Lieferengpässe bei Milchpulver für Baby-Fläschchen.
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