Ukraine-Krieg

324 oberösterreichische Ordinationen behandeln Vertriebene kostenlos

324 Ordinationen in Oberösterreich behandeln Kriegsvertriebene aus der Ukraine kostenlos, bis diese in das österreichische Kassensystem integriert werden können. In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) habe die Ärztekammer binnen weniger Stunden über 300 Mediziner:innen gefunden, die sich dazu bereit erklärten, berichtete die Oberösterreichische Ärztekammer am Mittwoch. Viele der in Oberösterreich Ankommenden benötigen medizinische Betreuung.

red/Agenturen

Unter den 324 teilnehmenden Ordinationen in ganz Oberösterreich sind Allgemeinmedizine:innen sowie Vertreter:innen dringend benötigter Fachgebiete. Der Kurienobmann der niedergelassenen Ärzt:innen in der Oberösterreichischen Ärztekammer Thomas Fiedler sowie Oberösterreichs Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser sprachen von einer beeindruckenden Zahl an teilnehmenden Ordinationen und lobten die Hilfsbereitschaft und das soziale Engagement der Ärzteschaft. Flüchtlinge oder Quartiergeber können sich im Bedarfsfall in einer der teilnehmenden Ordinationen wegen eines Behandlungstermins melden.