Ukraine-Krieg

Burgenland plant weitere Hilfsaktionen

Das Burgenland plant weitere Hilfsaktionen für die Ukraine und die Flüchtlinge, die das Land verlassen haben. Angedacht ist die Sammlung benötigter Sach- und medizinischer Hilfsgüter, kündigte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Donnerstag nach einem Treffen mit dem ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets in Eisenstadt an. Außerdem sollen die Bustransfers von Vertriebenen ins Burgenland fortgeführt werden.

red/Agenturen

„Jeden Tag sehen wir erschreckende Bilder vom Krieg in der Ukraine, die niemanden kalt lassen“, betonte Doskozil. Die humanitäre Hilfe soll deshalb fortgesetzt und intensiviert werden. Für die geplante Sammelaktion werde man sich am Wochenende noch intern und mit der Botschaft abstimmen. Nächste Woche soll sie präsentiert werden und starten, so der Landeshauptmann.

Die Bustransfers wurden bereits wieder aufgenommen. In der Nacht auf Donnerstag sind laut Doskozil 25 Personen - überwiegend Frauen und Kinder - aus der Ukraine ins Burgenland gebracht worden. „Geplant ist, bis auf Weiteres jede Woche einen Bustransfer zu organisieren“, sagte der Landeshauptmann. Insgesamt kamen durch diese Aktion bisher 650 Menschen ins Bundesland.

Khymynets bedankte sich beim Land und bei der Bevölkerung, „sowohl für die Hilfsbereitschaft bei der Aufnahme von Menschen aus der Ukraine, die hier Schutz gesucht haben, als auch für die Organisation von Hilfsgüterlieferungen“. Als Symbol der Verbundenheit wurde außerdem eine Partnerschaft zwischen dem Burgenland und der westukrainischen Region Transkarpatien vereinbart, aus der Khymynets stammt.

„Geplant ist, bis auf Weiteres jede Woche einen Bustransfer zu organisieren.“ Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil