Pflege & Betreuung

Burgenland richtet 71 Pflegestützpunkte bis Ende 2024 ein

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat am Freitag angekündigt, dass die geplanten 71 Pflegestützpunkte bis Ende 2024 in Betrieb gehen sollen. Die Standorte für die Anlaufstellen für Pflege und Betreuung seien fixiert, sie sollen Subregionen mit jeweils rund 4.000 Einwohnern abdecken. Derzeit laufen die Vorbereitungen bei Grundstücken und bestehenden Gebäuden, um in die Bauphase übergehen zu können.

red/Agenturen

Die Stützpunkte sollen laut Doskozil den „Mittelbau“ der Pflege organisieren - nämlich Hauskrankenpflege, betreutes Wohnen, Tagesbetreuung sowie Pflege- und Sozialberatung. Damit einhergehend wird in Zukunft nur noch ein Träger die gesamte nicht-stationäre Versorgung einer Region übernehmen. Die Ausschreibung der einzelnen Regionen für die Betreiber wird im kommenden Jahr erfolgen, kündigte der Landeshauptmann bei einer Pressekonferenz in Bad Tatzmannsdorf an. Gebaut und adaptiert werden die Pflegestützpunkte von den Landesimmobilien Burgenland (LIB).

Das neue System soll es den Betreibern ermöglichen, sich auf ihre Kernaufgabe, Betreuung und Pflege, zu konzentrieren. „Mit diesem Modell garantieren wir die gemeindenahe und niederschwellige Versorgung der Bevölkerung mit Pflege- und Betreuungsangeboten und kommen zeitgleich dem Wunsch der älteren Generationen nach, in der eigenen Umgebung gepflegt und betreut zu werden“, sagte Soziallandesrat Leonhard Schneemann (SPÖ). Im Herbst startet die Pilotregion Schattendorf, die erste Erkenntnisse für die weitere Ausrollung des Modells im gesamten Burgenland bringen soll.

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