DON’T SMOKE-Initiative unterstützt Forderung nach bundesweitem Rauchverbot auf Spielplätzen

Volle Unterstützung findet die Forderung der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs von der Initiative DON’T SMOKE, die das gleichnamige Nichtraucherschutz-Volksbegehren vor drei Jahren erfolgreich durchgeführt hat und so den Grundstein für ein Rauchverbot in der geschlossenen Gastronomie durchsetzen konnte. Die Initiatoren, Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres und Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda, sehen „absolut keinen Grund, warum Rauchen auf Spielplätzen erlaubt sein sollte“.

red

„Es ist auch nach dem Volksbegehren für uns essenziell, den Nichtraucherschutz weiter voranzutreiben“, erklärt Szekeres. Vor allem Kinder und Jugendliche müsse man daher in jeder Umgebung vor den gesundheitsschädigenden Auswirkungen des Aktiv- und Passivrauchens schützen. „Die Spielplätze sind wie Schulen ein Hotspot, wo Kinder sich aufhalten – dort brauchen wir ein Rauchverbot.“

Krebshilfe-Präsident Sevelda sieht das ähnlich: Das in Folge des Volksbegehrens entstandene Tabak- und Nichtraucherschutzgesetz 2019 untersage das Rauchen nicht nur in der Gastronomie, sondern auch auf den zu Schulen gehörenden Freiflächen und in Verkehrsmitteln, wenn darin Personen unter 18 Jahren befördert werden. „Warum sollten also Spielplätze nicht ebenfalls in das Gesetz aufgenommen werden?“

Für beide Initiatoren steht fest, dass der Nichtraucherschutz in Österreich noch nicht dort sei, wo man sein müsse, um die Menschen vor Passivrauch ausreichend zu schützen. „Wir müssen hier vor allem an unsere zukünftigen Generationen denken, daher ist der Kinder- und Jugendschutz auf Spielplätzen in puncto Passivrauch umgehend zu verbessern“, fordern Szekeres und Sevelda.