Massive Kritik

Initiative „Wir Alle“ schlichtweg bestürzt über tatenlose Regierung

Die ursprünglich von Wissenschaftern gestartete Bürgerinitiative „Wir Alle“ ist „über die jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie und über die Tatenlosigkeit der Regierung bestürzt“. In einer Aussendung mahnt die Initiative, die für eine Erhöhung der Corona-Impfrate in Österreich eintritt, dringend ein energisches Vorgehen gegen die massiv steigenden Infektionszahlen ein.

red/Agenturen

„Niemand versteht angesichts der drastisch steigenden Infektionszahlen, warum nicht gegengesteuert wird, warum man nicht bewährte Modelle der Infektionsreduktion wie jenes in Wien einfach bundesweit übernimmt“, heißt es seitens der Ende vergangenen Jahres von den Wissenschaftern Renée Schroeder, Ruth Wodak, Hannes Werthner und Herbert Weltler gegründeten Initiative, der sich mittlerweile Proponenten wie Herwig Kollaritsch, Eva Rossmann oder Susanne Scholl angeschlossen haben. Für sie hätten Hintergründe und Sinnhaftigkeit der Aussetzung der Impfpflicht der Bevölkerung verständlicher nahegebracht werden sollen, gleichzeitig aber auch die weiter bestehende dringende Impfempfehlung besonders betont gehört.

Impfen sei der wesentliche Baustein im Kampf gegen die Pandemie. „Um einen neuerlichen heißen Herbst zu verhindern, wäre jetzt im März, April 2022 der Zeitpunkt, eine entsprechende Informationskampagne zu starten“, betont man seitens der Initiative.

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Ärger Wut
„Niemand versteht angesichts der drastisch steigenden Infektionszahlen, warum nicht gegengesteuert wird“, kritisiert die Initiative.
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