Coronavirus

Personallage in Kärntner Spitälern und Heimen „angespannt“

 Wegen vieler Absonderungen wegen der neuen Coronavirusvarianten ist die Personalsituation in Kärntner Pflegeeinrichtungen und Spitälern „angespannt“, hieß es am Donnerstagnachmittag bei einem Pressebriefing in Klagenfurt. Da man weiter steigende Zahlen erwarte, solle der Bund hier – aufgrund der Lockerungen – ebenso eine Strategieänderung überlegen.

red/Agenturen

Hier geht es um die Dauer der Absonderungen, die Bundespolitik solle auf fachlicher Basis entscheiden und ums Testen. Jedenfalls beibehalten sollten aus Sicht des südlichsten Bundeslandes die Tests an den Schulen bleiben: „Zumindest bis Ostern oder bis die Zahlen deutlich nach unten gehen“, sagte Gerd Kurath vom Landespressedienst vor Journalisten nach einer Sitzung des Kärntner Corona-Krisenstabs.

In den Häusern des Kärntner Krankenanstaltenverbundes KABEG sind derzeit 204 von 8.000 Mitarbeitern wegen Corona in Quarantäne. Von 1.000 Ärzten sind 32 betroffen. Dass die Qurantäne zehn Tage andauere mache zum Teil „Riesenprobleme“. Selbiges gelte auch für Kleinschulen, wenn mehrere Lehrer ausfielen. Zuletzt gab es bei den Schülern in Kärnten neue Corona-Höchststände und derzeit befinden sich 55 Klassen im Distanzunterricht. Dazu kommen zwei Schulen, wenn man die dortigen Klassen dazu zählt, so sind derzeit die Schüler von 74 Klassen im sogenannten Home Schooling.

Kurath gab auch bekannt, dass das Land seine Impfbusse einstellt. Mit den Impfstraßen und 400 niedergelassenen „Impf-Ärzten“ sei die Versorgung ausreichend. Wie in ganz Österreich dümpeln die Impfzahlen auch in Kärnten auf niedrigem Niveau dahin.