Frauenärztin sieht mehr Offenheit bei Wechseljahren

Nach Ansicht der Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft, Katrin Schaudig, gibt es in der Gesellschaft eine neue Offenheit beim Thema Wechseljahre. „Es ist ein gewisser Ruck in der Gesellschaft da, wodurch sich Frauen nicht mehr so für ihre Wechseljahre schämen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Diese neue Offenheit habe aber noch einen weiteren und ganz banalen Grund: „Die Baby-Boomer sind jetzt in dem Alter. Das ist die größte Menge an Frauen in der Bevölkerung. Das macht also einfach die schiere Masse.“

red/Agenturen

Auch die Pharmazeutin, Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Buches „Wechseljahre - Ich dachte, ich krieg' das nicht!", Diana Helfrich, sieht eine neue Offenheit - insbesondere auch im Internet. „Mir fällt das vor allem an den neuen Instagram-Accounts auf." Dadurch könnten sich Frauen über ihre Erfahrungen austauschen und vernetzen. Das schwappe ihrer Ansicht nach auch ins echte Leben über. „Auch so ein Internetphänomen ist ein Phänomen. Das reicht ja zwangsläufig in das echte Leben hinein."