Karl Lauterbach
Gesundheitspolitik

Lauterbach soll neuer deutscher Gesundheitsminister werden

Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) soll neuer Bundesgesundheitsminister werden. Das teilte die SPD am Montag in Berlin mit. Die SPD benannte als letzte der drei Parteien der geplanten Ampel-Koalition ihre Ministerinnen und Minister. Der 58-jährige Gesundheitsexperte Lauterbach soll mitten in der Hochphase der vierten Corona-Welle das Amt vom scheidenden Amtsinhaber Jens Spahn (CDU) übernehmen.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Spitalsinzidenz bei Ungeimpften in Wien weitaus höher

Wien hat den Anteil der stationär im Krankenhaus behandelten Corona-Infizierten nach Altersgruppe und Impfstatus erhoben. Aufgeschlüsselt wurde die sogenannten Spitalsinzidenz, also wie viele Betroffene es in einer Gruppe von 100.000 Menschen des jeweiligen Alters gibt. Ergebnis: Die geimpften Patienten spielen nur eine untergeordnete Rolle. Der weitaus überwiegende Teil der schwer Erkrankten waren ungeimpft.

Gesellschaft
Pflege

„Auf der Strecke bleibt oft das Zwischenmenschliche“

Der Applaus verhallte. Doch die, denen er galt, sind schon lange wieder an vorderster Front. Mit der vierten Coronawelle spitzt sich auch der Pflegemangel wieder zu. Fast jede zweite Pflegekraft in Österreich denkt regelmäßig an den Jobausstieg, ergab eine repräsentative Umfrage unter 2.470 Pflegekräften. Eine, die noch durchbeißt, ist Veronika*. Was sie im vergangen Jahr bei der Betreuung von COVID-19-Patient*innen erlebt hat, schildert sie im „medinlive“-Interview.

e-Card
Gesellschaft
Coronavirus

13.000 ELGA-Abmeldungen nach Aufrufen von Impfgegnern

Nach den Aufrufen von Impfgegnern haben sich in den letzten fünf Wochen rund 13.000 Menschen von der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA abgemeldet. Diese Zahl hat der Dachverband der Sozialversicherungsträger am Dienstag auf Anfrage der APA bekannt gegeben. Sowohl ELGA-Geschäftsführer Franz Leisch als auch der Co-Vorsitzende des Dachverbandes, Peter Lehner, stellten aber klar, dass mit einer ELGA-Abmeldung keine Abmeldung vom E-Impfpass erfolgt.

Barock Denkmal
Gesellschaft
Medizinhistorische Streifzüge – Folge 11

Die Anfänge der universitären Lehre

Ab wann kann man von einer wissenschaftlich-medizinischen Lehre in Wien sprechen, wo fand (wahrscheinlich) die erste Leichenöffnung im deutschsprachigen Raum zur anatomischen Demonstration statt und welchen unglücklichen Bezug dazu hatte ein gewisser Konrad Praitenauer? Regelmäßig begibt sich Hans-Peter Petutschnig bei medinlive auf eine Zeitreise zu den Spuren der alten Wiener Medizin. Dabei gibt es viel zu entdecken, längst Vergangenes, mitunter Skurriles, Schockierendes oder auch Prägendes, oft gut verborgen unter baulichen Veränderungen der letzten Jahrhunderte. In dieser Folge: Die Anfänge der universitären Lehre.

Gesundheitspolitik
Tropenkrankheit

Schweizer Studie zeigt: Bilharziose ist besiegbar

Dank Massenbehandlung und verbesserter Hygiene ist die Verbreitung der Tropenkrankheit Bilharziose in den vergangenen 20 Jahren um 60 Prozent zurückgegangen, zeigt eine neue Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH). Bilharziose (Schistosomiasis) ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit parasitären Würmern verursacht wird. Der Befall erfolgt durch Baden in stehenden Gewässern durch die Haut und durch Trinken von verschmutztem Wasser.

Pillen Spritzen iStock
Wissenschaft
Covid-Medikamente auf dem Prüfstand

Keine bittere Pille

Die Versprechen der Pharmakonzerne an ihre Covid-19-Medikamente sind verheißungsvoll. Die Realität derzeit: Ampullen, Fläschchen, Pillen so weit das Auge reicht. Ein Foto aus einer britischen Intensivstation, das den Tagesbedarf für einen Covid19-Patienten zeigt, kursierte kürzlich im Netz und zeigt: Ein für alle Patientinnen und Patienten zugelassenes Mittel, das speziell das Coronavirus bekämpft, fehlt weiterhin. Warum es schwierig ist, virale Infektionen zu behandeln und welche Präparate gerade hoch gehandelt werden. Der Versuch eines Status Quo.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesellschaft
Gerichtssache

Wiener Maskenshop-Betreiber von Betrug freigesprochen

Ein findiger Kaufmann dürfte im Frühjahr 2020 das Geschäft seines Lebens gemacht haben, als er mitten in der ersten Corona-Welle auf der Wiener Mariahilfer Straße ein Geschäft aufsperrte und neben herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz-Modellen auch FFP2- und FFP3-Masken verkaufte, die andernorts nicht mehr zu bekommen waren. An dem Geschäftsmodell hatte nun auch das Landesgericht für Strafsachen nichts auszusetzen - der Mann wurde am Dienstag vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Schweden legt Plan für erneute Maßnahmen vor

Trotz verhältnismäßig niedriger Corona-Zahlen rüstet sich Schweden mit einem neuen Maßnahmenplan für eine Zeit mit angespannterer Lage im Gesundheitswesen. Bereits ab Mittwoch sollten Reisende in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sagte Gesundheitsministerin Lena Hallengren am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Stockholm.

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Gesundheitspolitik
Corona-Bonus

Spitalsärzte fordern außerordentliche Gehalts-Vorrückung

Die Ärztekammer fordert für alle Spitalsärzte und - ärztinnen eine außerordentliche Vorrückung im jeweiligen Gehaltsschema. Der Vizepräsident und Kurienobmann der angestellten Ärzte, Harald Mayer, begründete die Forderung am Dienstag damit, dass die „außerordentlichen Leistungen“ des Spitalspersonals während der Corona-Pandemie auch eine „außerordentliche Wertschätzung“ verdienen.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Coronavirus-Test

Täglich Lollipoptest für Kindergartenkinder im Burgenland

Krippen- und Kindergartenkinder im Burgenland können nun fünf Mal die Woche mittels Lollipop-Test auf Corona getestet werden. Bisher wurden seitens des Landes drei zur Verfügung gestellt. Weiterhin gibt es auch noch einen wöchentlichen PCR-Test. Diese engmaschige Teststrategie sollen die höchstmögliche Sicherheit gewährleisten und die Jüngsten, deren Familien und die Pädagoginnen schützen, hieß es in einem Schreiben an die Eltern am Dienstag, das der APA vorliegt.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Corona-Impfung

Impfbusse fahren neun niederösterreichische Kasernen an

Impfbusse fahren in Niederösterreich neun Kasernen an und bieten die Möglichkeit, sich die erste, zweite oder dritte Corona-Teilimpfung zu holen. Etwa 1.800 Soldatinnen, Soldaten und zivile Bedienstete des Bundesheeres hätten sich freiwillig für den Stich gemeldet und würden im Laufe des Dezember geimpft, teilte das Militärkommando mit. Der Auftakt fand am Dienstag in der Hesser-Kaserne in St. Pölten statt.

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Gesellschaft
Coronavirus

Zahl positiver PCR-Tests an Schulen sinkt weiter

Die Zahl positiver PCR-Tests an den Schulen ist vergangene Woche weiter zurückgegangen. 3.089 Tests haben in der Woche vom 29.11. bis 3.12. laut Daten von Bildungsministerium und Stadt Wien angeschlagen (Woche davor: 4.022) - und das obwohl nach Wien erstmals auch Nieder- und Oberösterreich zweimal statt wie bisher einmal mit dem aussagekräftigeren PCR-Test getestet haben. Von den 917.000 „Alles spült“-Tests des Ministerium waren 0,19 Prozent positiv (Woche davor: 0,39).

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

WHO: Kampf gegen Delta nützt auch gegen Omikron

Jeder zehnte Europäer wird nach Angaben des Europa-Büros der Weltgesundheitsorganisation WHO bis Ende dieser Woche eine nachgewiesene Corona-Infektion hinter sich haben. Das sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag auf einer aus Kopenhagen übertragenen Online-Pressekonferenz. Die Neuinfektions- und Todesfallzahlen hätten sich in den vergangenen zwei Monaten mehr als verdoppelt.

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Gesellschaft
Nothilfe-Aufruf

177 Millionen Kinder weltweit benötigen humanitäre Hilfe

Mehr Kinder als je zuvor seit der Gründung der UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, brauchen humanitäre Hilfe. Sie leiden besonders unter den Auswirkungen von Konflikten, extremen Wetterereignissen, der Klimakrise und der Corona-Pandemie. Daher wandte sich die UNICEF mit einem Nothilfeaufruf an Regierungen und Öffentlichkeit. Für Hilfsprogramme für 327 Millionen Menschen in 145 Ländern, darunter mehr als 177 Millionen Kinder, werden 8,31 Mrd. Euro benötigt.

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Gesundheitspolitik

Erste Corona-Impfpflicht in Deutschland auf dem Weg

Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt. Bei der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken oder Pflegeheimen, die ab März greifen soll, gehe es um eine Güterabwägung, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar. Hilfsbedürftige Menschen etwa in Pflegeheimen könnten sich nicht aussuchen, von wem sie behandelt würden.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

WHO Europa

Corona-Impfpflicht muss „absolut letztes Mittel“ sein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dazu aufgerufen, eine Corona-Impfpflicht nur als letztes Mittel im Kampf gegen die Pandemie in Betracht zu ziehen. Vorschriften zu einer Impfpflicht „sind ein absolut letztes Mittel und nur anzuwenden, wenn alle anderen machbaren Optionen zur Verbesserung der Impfaktivität ausgeschöpft wurden“, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen.

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Gesundheitspolitik

Berlin startet am 15. Dezember mit Kinder-Impfungen

Berlin will am 15. Dezember mit dem Impfen von fünf-bis elfjährigen Kindern gegen Corona beginnen. Dazu würden in den Impfzentren Tegel und Messe/ICC zusätzliche Kabinen bereitgestellt, kündigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung an. Daneben soll in Berlin auch an Schulen geimpft werden, die geeignete große Räume haben. Zudem soll es "kreatives Impfen" etwa im Naturkundemuseum und im Zoo geben.

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Gesundheitspolitik

Italien urgiert europäisches Gesundheitssystem

Italien urgiert ein gesamteuropäisches Gesundheitssystem. „Wir müssen rasch daran arbeiten, damit sich jene Europäische Union der Gesundheit konkretisiert, die unser aller Ziel ist“, sagte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Dienstag am Rande des EU-Gesundheitsministerrats in Brüssel laut italienischen Medien. Es sei für die EU-Länder wichtig, Notstandssituationen im Gesundheitsbereich gemeinsam zu meistern.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Wien öffnet schrittweise, Gastro erst am 20. Dezember

Wien öffnet wie erwartet nach dem Lockdown schrittweise. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Dienstag nach Beratungen mit seinem Fachgremium erläutert. Der Handel, die körpernahen Dienstleister und die Kultur dürfen - für geimpfte Personen - schon am 13. Dezember wieder aufsperren. Die Gastronomie folgt erst am 20. Dezember.

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Gesundheitspolitik
Sterbeverfügung

Im Justizausschuss alle außer FPÖ dafür

Die Regierungsvorlage zum Sterbeverfügungsgesetz hat am Dienstag den Justizausschuss mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS passiert, nur die FPÖ stimmte dagegen. Damit ist der Weg für den Nationalrats- und Bundesratsbeschluss im Dezember und das Inkrafttreten mit Jahresbeginn 2022 frei. Notwendig wurde das Gesetz, weil der Verfassungsgerichtshof (VfGH) das bisherige ausnahmslose Verbot der Hilfe zur Selbsttötung für verfassungswidrig erklärt hat.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Impfung für Fünf- bis Elfjährige in Spanien zugelassen

In Spanien hat die zuständige Kommission die Impfung von Fünf- bis Elfjährigen gegen Covid-19 genehmigt. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Madrid mit. Damit kann das Land die im europäischen Vergleich gute Impfquote von zurzeit circa 80 Prozent weiter erhöhen. Knapp 90 Prozent aller Bürger, die älter als zwölf sind, sind bereits vollständig geimpft. Nach Schätzungen können nun in Spanien rund drei Millionen Kinder geimpft werden.

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Gesellschaft
Coronavirus

68 Ärzte und Pfleger in Spanien nach Weihnachtsessen positiv

68 Ärzte, Pfleger und Sanitäter eines Krankenhauses in Spanien sind nach einem großen gemeinsamen Weihnachtsessen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Noch werde allerdings untersucht, ob und wie viele Ansteckungen bei diesem Treffen passiert seien, sagte ein Sprecher des betroffenen Regionalen Universitätskrankenhauses von Málaga im Süden des Landes am Dienstag. Ob es unter den Betroffenen möglicherweise auch Ungeimpfte gibt, war zunächst nicht bekannt.