Corona-Bonus

Spitalsärzte fordern außerordentliche Gehalts-Vorrückung

Die Ärztekammer fordert für alle Spitalsärzte und - ärztinnen eine außerordentliche Vorrückung im jeweiligen Gehaltsschema. Der Vizepräsident und Kurienobmann der angestellten Ärzte, Harald Mayer, begründete die Forderung am Dienstag damit, dass die „außerordentlichen Leistungen“ des Spitalspersonals während der Corona-Pandemie auch eine „außerordentliche Wertschätzung“ verdienen.

red/Agenturen

Mayer verwies in einer Aussendung darauf, dass seit der Ausrufung der Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation 637 Tage vergangen seien. Der von der Politik zugesagte Corona-Bonus von durchschnittlich 500 Euro, der nicht einmal noch für alle Mediziner ausgezahlt sei, ist für Mayer zwar „eine nette Geste“, aber das seien trotzdem nur 78 Cent pro Tag. „Daher ist die außerordentliche Vorrückung mehr als hochverdient.“