Mobile Therapien ab heute als Kassenleistung möglich

Ab dem heutigen ersten April können mobile Therapien von Ergotherapeuten sowie von Logopäden als Kassenleistungen abgerechnet werden. Darauf hat sich die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) mit den jeweiligen Berufsverbänden geeinigt.

red/Agenturen

Die ÖGK hat bereits im Vorjahr Rahmenvereinbarungen mit den drei Berufsverbänden Ergotherapie Austria, logopädieaustria und Physio Austria abgeschlossen, die die Wahrnehmung der Therapien als Kassenleistung ermöglichten. Nun wurde zusätzlich erreicht, dass ab dem heutigen Freitag im Bedarfsfall  Ergotherapeuten sowie Logopäden auch ohne eigene Praxisräume einen Vertrag bekommen können und somit auch die mobile Therapie sichergestellt ist. Dies war bisher nur bei der Physiotherapie möglich. Die Tarife werden damit gleichgestellt.

Weiters wurde die Anstellungsmöglichkeit bei freiberuflichen Therapeuten erweitert, auch hier wurden Tarifunterschiede beseitigt. 60 Minuten Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie werden seit 1. April somit mit 60 Euro für alle Vertragspartner honoriert. Für Patienten ist es weiterhin möglich, Therapien im Wahlbereich in Anspruch zu nehmen. Es kann um Kostenerstattung von 80 Prozent des Vertragstarifs bei der ÖGK eingereicht werden.

Der Weg zur Ergotherapie, Logopädie oder Physiotherapie bleibt gleich: Die Leistung muss weiterhin von Haus- oder Fachärzten verordnet werden. Bei Kassentherapeuten ist eine chefärztliche Bewilligung nicht mehr notwendig.

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