Ärzte

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Ärzte
Gerichtssache

Zwilling im Mutterleib totgespritzt - Bewährungsstrafen gegen Ärzt:innen

Zwei Ärzte setzten während einer Zwillingsgeburt tödliches Kaliumchlorid ein, weil nur das gesunde Kind leben sollte. Fast zwölf Jahre später hat das Berliner Landgericht am Donnerstag zum zweiten Mal in dem Fall geurteilt. Es ist für die Mediziner:innen - einen Mann und eine Frau - bei Bewährungsstrafen geblieben. Gegen einen damaligen Chefarzt ergingen ein Jahr und sieben Monate Haft auf Bewährung, eine Oberärztin erhielt ein Jahr und vier Monate auf Bewährung. Den Schuldspruch gegen die beiden Frauenärzt:innen wegen gemeinschaftlichen Totschlags in einem minderschweren Fall hatte der Bundesgerichtshof (BGH) bereits im November 2020 bestätigt.

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Ärzte
Deutschland

Ärzt:innen in Gesundheitsämtern: Impfregister möglichst bald wäre wichtig

Die Ärzt:innen der Gesundheitsämter sehen die Etablierung eines zentralen Impfregisters als hilfreich auch für folgende Pandemien an. „Es ist ganz, ganz wichtig, dass es passiert und eben möglichst bald“, sagte Johannes Nießen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Ärzt:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), am Donnerstag in Magdeburg. „In Dänemark und England funktioniert das auf Knopfdruck, von jetzt auf gerade kann man das abfragen. Für uns ist das jetzt die Zukunft.“ Aktuell bewältigten die Gesundheitsämter die Kontrolle der Impfpflicht Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.

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Deutschland

Keine Vergütung für Krankenhausbehandlung durch falsche Ärzt:innen

Wenn ein falscher Arzt oder eine falsche Ärztin ohne gültigen Studienabschluss am Operationstisch stand, hat das Krankenhaus keinen Anspruch auf Vergütung von den Krankenkassen. Das gilt selbst dann, wenn sich diese durch gefälschte Dokumente eine echte Approbation erschleichen konnte, wie am Dienstag das Bundessozialgericht (BSG) im deutschen Kassel entschied. Danach muss ein Krankenhaus im Regierungsbezirk Köln bis zu 30.000 Euro an die Krankenkasse IKK classic zurückzahlen.

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Gerichtssache

Herzchirurgie Zürich: Kündigung eines leitenden Arztes bestätigt

Das Bundesgericht hat die Kündigung eines leitenden Arztes der Klinik für Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich bestätigt. Der Mann brachte Unregelmäßigkeiten in der Klinik ans Licht, was jedoch nicht der Grund für die Entlassung war. Vielmehr bestand eine völlig verhärtete Konfliktsituation, welche auch durch das Verhalten des Arztes entstanden war.

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Ärzte
Ärzte für Menschen

„Wir sind durchaus große Idealisten!"

Konzertbesuch, Museum oder gar Urlaub machen trotz Krankheit, die eigentlich medizinische Betreuung braucht? Eine ordentliche Portion Idealismus sowie die große soziale Komponente waren treibende Kraft bei der Gründung des Vereins „Ärzte für Menschen“, der genau das im Sinn hat. Dahinter stecken zwei passionierte Ärztinnen, Martina Wölfl und Susanne Biowski-Frotz, die Lust hatten, wieder „was Gscheites“ anzupacken. Gesagt, getan: Ab sofort geht der Verein „in medias res“. medinlive hat mit der Vereinspräsidentin und Gründerin Martina Wölfl gesprochen.