Tirol

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Tirol

Kaunertal: WWF warnt mit neuer Studie vor Wasserknappheit im Ötztal

Im Schlagabtausch zwischen dem WWF und dem Energieversorger Tiwag rund um den geplanten Ausbau des Kaunertalkraftwerks zu einem Pumpspeicherkraftwerk legt die Naturschutzorganisation mit einer neuen Studie nach. Darin wird davor gewarnt, dass der Kraftwerksausbau die Wasserversorgung im Ötztal bedrohen könnte. „Es gibt ein öffentliches Interesse an der Trinkwasserversorgung, die beim Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren eine Rolle spielen muss“, schlussfolgerte der WWF.

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Tirol

Hochwasser 2013 - Es kam schlimmer als erwartet

Als es Anfang Juni 2013 stark und anhaltend regnete, rechnete man zunächst mit kleineren Überschwemmungen, aber nicht mit der Flut, die sich dann überraschend schnell und unerwartet stark über das Land ergoss. Durch das Hochwasser, das ganz Mitteleuropa erfasste, waren in Österreich zumindest sieben Todesopfer und hunderte Millionen Euro an Schäden zu beklagen. Im Nachgang folgte eine Diskussion um die Verantwortung und ein Schub an Investitionen in den Hochwasserschutz.

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Tirol
Zustand stabil

Baby nach Wohnungsbrand in Innsbruck auf Intensivstation

Ein Baby ist Mittwochmittag nach einem Wohnungsbrand in einem Innsbrucker Mehrparteienhaus in Hötting auf die Intensivstation der Innsbrucker Klinik eingeliefert worden. Der Zustand des Babys sei stabil, bestätigte Kliniksprecher Johannes Schwamberger einen Bericht des ORF Tirol gegenüber der APA. Gegen Mittag war in dem Haus in der Kranebitter Allee ein Feuer ausgebrochen, laut Informationen der Stadt wurden drei Personen von der Rettung versorgt.

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Tirol
Spitäler

Sechs Prozent der Betten in Tirol gesperrt

Die vor allem aufgrund der Personalsituation österreichweit angespannte Situation in den Spitälern macht zwar auch vor Tirol nicht Halt, scheint aber hierzulande großteils noch im Griff zu sein. Von insgesamt rund 4.000 Betten in den Landes- und Bezirkskrankenhäusern sind derzeit 94 Prozent in Betrieb, sechs Prozent gesperrt, teilte das Land nun mit.

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Tirol
Regierungsbeschluss

Tirol plant im Unterland ein viertes Frauenhaus

In Tirol soll laut einem am Dienstag gefassten Regierungsbeschluss ein weiteres, viertes Frauenhaus entstehen. Es soll im Unterland etabliert und vom Verein „Dowas für Frauen“ noch heuer umgesetzt werden. Dort sollen mindestens fünf Frauen und fünf Kinder Platz finden. Im ersten Halbjahr 2023 soll indes das dritte Frauenhaus öffnen, bisher gibt es zwei Schutzunterkünfte im Raum Innsbruck, hieß es von Soziallandesrätin Eva Pawlata (SPÖ).

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Tirol

Warnstreik in Privatspitälern am Dienstag

Die Beschäftigten der Privatkrankenanstalten werden am Dienstag einen dreistündigen Warnstreik abhalten. In über 25 Gesundheitseinrichtungen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und Tirol werden die Beschäftigten von 8:35 bis 11:35 Uhr ihre Arbeit niederlegen. Grund dafür sind die stockenden Lohnverhandlungen und die Forderung nach einem Teuerungsausgleich. Vor dem Warnstreik haben die Arbeitgeber das im Arbeitsministerium ansässige Bundeseinigungsamt angerufen. Volle Solidarität sichert die Ärztekammer Wien den Beschäftigten zu.

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Tirol
Beschluss

Land Tirol erhöht Budget für Spitäler deutlich um 102 Millionen Euro

Die schwarz-rote Tiroler Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, die öffentlichen Krankenanstalten mit zusätzlich 102 Millionen Euro auszustatten. Die Budgeterhöhung soll den Landeskrankenanstalten (65,3 Millionen Euro), Bezirkskrankenhäusern (30 Mio. Euro) und dem Krankenhaus Zams (6,7 Mio. Euro) zugute kommen. LH Anton Mattle (ÖVP) forderte erneut, dass im Zuge des derzeit zu verhandelnden Finanzausgleichs den Ländern mehr Geld für den Gesundheitsbereich zukommen soll.

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Tirol
Akuthilfe

Höchststand an Notrufen im Jahr 2022 in Tirol

Noch nie hat es in Tirol so viele Notrufe gegeben wie im Jahr 2022. Laut Jahresbilanz der Leitstelle Tirol waren es um 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor, rund 184.000 Mal benötigte jemand im Bundesland akut Hilfe. Dies schlug sich auch auf die Flugrettung nieder, erstmals absolvierte diese über 10.000 Einsätze. Als Gründe für die hohen Zahlen nannte Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) „hohe Freizeitaktivitäten, mehr Verkehr und steigende Tourismuszahlen“.

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Tirol
Replik

Mattle mahnt nach Doskozil-Kritik guten Umgang mit Ärztekammer ein

Die scharfe Kritik des aktuellen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz und burgenländischen Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil (SPÖ) an der Ärztekammer hat zu Widerspruch in Tirol geführt. Die Aussage, wonach der Interessensvertretung „Macht zu nehmen“ sei, sei „nicht richtig“, sagte Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) am Dienstag bei einem Pressegespräch in Innsbruck. Auch die Ärztekammer zeigte sich am Dienstag brüskiert.

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Tirol
Corona-Verordnungen

Tiroler Wirte dürfen doch mit Entschädigung rechnen

Die zwangsweise Schließung von Hotels und Lokalen in der Anfangsphase der Corona-Pandemie in Österreich hat nach wie vor juristische Nachspiele. Während Hoteliers eine Entschädigung nach dem Epidemiegesetz zugesprochen worden war, gingen die Gastro-Betriebe leer aus. Doch nun liegen Urteile von Verwaltungsgerichtshof (VwGH) und Tiroler Landesverwaltungsgericht (LVwG) vor, die den Wirten sehr wohl Zahlungen zugestehen, berichtete die „Tiroler Tageszeitung“ am Montag.

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Tirol

Psychosozialer Krisendienst in Tirol geht in Ausbauphase

Der in Tirol vor zwei Jahren etablierte Psychosoziale Krisendienst, der bisher unter anderem vom Land Tirol, der ÖGK und der Suchthilfe Tirol getragen wurde, geht nach seiner Zeit als Pilotprojekt in die Ausbauphase. Mit den dafür zur Verfügung gestellten neuen Geldmitteln des Bundes will man neben dem bereits etablierten Krisentelefon etwa tirolweit weitere mobile Teams und erste Therapieeinheiten anbieten, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Hall in Tirol.

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Tirol
Tiroler Abtreibungsdebatte

Leichterer Zugang zu Angeboten als Minimalkonsens

Nachdem in Tirol flächendeckende und kostenlose Schwangerschaftsabbrüche an allen öffentlichen Krankenhäusern vom Tisch sind, hat der Landtag am Donnerstag über das Thema diskutiert. Soziallandesrätin Eva Pawlata (SPÖ) hatte dies noch vor kurzem als ihr Ziel ausgegeben. Konsens gab es bei allen Parteien hinsichtlich der - von der schwarz-roten Regierung vorgesehenen - Verstärkung der Niederschwelligkeit des Angebots, uneins war man sich teils bei der Kostenfrage.

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Tirol
Coronavirus

Tiroler Wirtschaft erholte sich von Coronakrise am schlechtesten

Die österreichischen Bundesländer haben sich im vergangenen Jahr in unterschiedlichem Ausmaß von der Coronakrise erholt. Während der Höhenflug der Industrie in Kärnten und Oberösterreich 2021 zu einem kräftigen Wirtschaftswachstum führte, dämpfte die hohe Bedeutung des Wintertourismus die Erholung in Salzburg und Tirol. In Tirol sank das reale Bruttoregionalprodukt (BRP) um 0,2 Prozent, wie Daten der Statistik Austria zeigen. Der Österreichschnitt betrug plus 4,6 Prozent.

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Tirol

Schwangerschaftsabbruch - An allen öffentlichen KH in Tirol vom Tisch

In Tirol sollen auch in Zukunft keine Schwangerschaftsabbrüche flächendeckend an allen öffentlichen Krankenhäusern und kostenlos angeboten werden. Entsprechendes hatte Soziallandesrätin Eva Pawlata (SPÖ) im APA-Interview als Ziel ausgegeben. Kurz darauf kam ein „Njet“ des Koalitionspartners ÖVP: Am Dienstag verwiesen die Klubobleute der beiden Koalitionsparteien einmütig darauf, dass man sich an das Koalitionsübereinkommen halte, in dem ein solches Ziel nicht formuliert ist.

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Tirol
Erkältungswelle

An Innsbruck Klinik „viel los“, aber genug Kapazität

Die aktuelle Erkältungswelle mit unter anderem Influenza- und RSV-Infektionen ist zwar auch an der Innsbrucker Kinderklinik zu spüren, von einer prekären Situation ist man aber weit entfernt. „Es ist viel los. Wir sind gut gefüllt. Aber es gibt noch genügend Kapazitäten“, sagte tirol kliniken-Sprecher Johannes Schwamberger zur APA. Auffallend sei die Zahl der erkrankten Kleinkinder, die sich aus einer „Kumulation“ der verschiedenen Virusinfektionen bzw. Erkrankungen ergebe.

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Tirol
Pflege

Tirol offen für Anstellung pflegender Angehöriger

Die Tiroler Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) will sowohl die Anstellung pflegender Angehöriger beim Land nach dem Vorbild Burgenland, als auch den Ausbau der 24-Stunden-Betreuung prüfen. Es gelte der Grundsatz „mobil vor stationär", so Hagele, die in der neuen Regierung für die Agenden Pflege, Bildung, Wissenschaft und Forschung verantwortlich ist. Weiters im Fokus sei die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen.

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Tirol
Corona-Impfung

Tiroler Impfaktion: Starke Reduktion von Neuinfektionen

Eine Studie der Medizinischen Universität Innsbruck hat nach der breit angelegten Impfaktion im Tiroler Bezirk Schwaz im Frühjahr 2021 eine mehr als 90-prozentige Reduktion von Neuinfektionen über einen Zeitraum von sechs Monaten nachgewiesen. 67 Prozent der impfbaren Bevölkerung waren im März (erste Dosis) bzw. April (zweite Dosis) mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin immunisiert worden. Studienleiter Peter Willeit betonte vor allem den zeitlichen Aspekt.

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Tirol

Potenzielles Suizidrisiko könnte mittels Haaranalysen erkannt werden

Bei psychischer Belastung und psychiatrischen Erkrankungen wird das Stresshormon Kortisol verstärkt ausgeschüttet und in der Folge in den Haaren gespeichert. Innsbrucker Forscher berichten nun im Fachblatt „EPMA Journal“, einen starken Zusammenhang zwischen der Schwere einer Depression und dem Gehalt des Stresshormons Kortisol in Haaren beobachtet zu haben. Das könnte man nutzen, um bei psychisch stark belasteten Personen ein potenzielles Suizidrisiko zu erkennen.

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Tirol

Tiroler Unternehmen mit Zelltherapie-Innovation bei Inkontinenz

Das Innsbrucker Unternehmen „Innovacell AG“ will mit einer neuartigen Zelltherapie mit drei unterschiedlichen Arzneiprodukten die Regeneration des Gewebes bei Stuhl- oder Blaseninkontinenz anregen. Mittels einer Injektion, also einmalig und minimalinvasiv, sollen die Patientinnen und Patienten wieder „dauerhaft ein normales Leben führen können“, erklärte der Innovacell-Geschäftsführer Ekkehart Steinhuber im APA-Gespräch das Ziel.

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Tirol
Ermittlungsverfahren

StA ermittelt nach Pflege-Missstandsvorwürfen am BKH Kufstein

An der Abteilung für Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus Kufstein sind Ende Juli Vorwürfe über angebliche Pflege-Missstände laut geworden. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck leitete nun ein Ermittlungsverfahren gegen zwei (Ex-)Mitarbeiter ein. Eine Person stehe etwa im „Verdacht des Quälens und Vernachlässigens wehrloser Personen“, sagte StA-Sprecher Hansjörg Mayr der APA. Ergebnisse einer vom Krankenhaus beauftragten externen Untersuchung hätten die Ermittlungen angestoßen.

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Initiative

Tirol will Landärzt:innen über Stipendium zu Verbleib motivieren

Die Tiroler Landesregierung hat am Dienstag einen Beschluss gefasst, um dem Mangel an Landärzt:innen zu begegnen. Das Land will ab dem dritten Studienjahr bis zu zehn Stipendien in Höhe von monatlich 900 Euro über vier Jahre bereitstellen. Dafür verpflichten sich die angehenden Ärzt:innen für mindestens fünf Jahre in Tirol zu praktizieren. Dafür werden 432.000 Euro von 2022 bis 2026 zur Verfügung gestellt.

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Tirol
Corona-Impfung

Erweitertes Impfangebot in Tirol am Samstag, auch mit Valneva

Das Land Tirol wartet am Samstag mit einem erweiterten Impfangebot an sieben Standorten auf. Erstmals wird - neben BioNTech/Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson und Novavax - auch der Totimpfstoff Valneva verimpft. Unter Rückhaltung der benötigten zweiten Impfdosen für Erstgeimpfte stünden 2.250 Einzeldosen zur Verfügung - vorerst ausschließlich in den Impfzentren. Neben Innsbruck, Kufstein und Lienz öffnen auch die Zentren in Reutte, Telfs, Kitzbühel und Landeck, so das Land.

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Tirol
Europäisches Forum Alpbach

Alpbach-Eröffnung mit Neubeginn und einem Abschied

Es war eine Eröffnung mit viel Neubeginn und einem Abschied. Mit dem traditionellen „Tirol-Tag“ ist am Sonntag im Tiroler Alpbach das Europäische Forum quasi voreröffnet worden - die offizielle Eröffnung findet dann am Montag statt. Nach mehr als zwei Corona-Jahren wurde ein „Neubeginn“ beschworen, der freilich vom Ukraine-Krieg überschattet wird. Und es gab einen „Abschied“: Tirols LH Günther Platter (ÖVP) beging nach 14 Jahren sein letztes „Alpbach“ als Landeschef.

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Tirol
  (Update)

Coronavirus

Mehr Kinder in Spitälern und Warnung vor Langzeitfolgen

Kinder sind zwar nur selten von schweren Verläufen bei einer Covid-Erkrankung betroffen, dennoch brachte die vierte Welle im November oftmals eine höhere Belegung auf den Kinderstationen mit sich als das das gesamte Jahr 2020 der Fall war. Grund dafür ist oft das Multi-Entzündungssyndrom. Experten warnen zudem, dass auch Kinder von Long Covid betroffen sein können.