EU

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EU
Corona-Impfung

Keiner der 27 EU-Staaten erfüllte Ende März selbstgestecktes Impfziel

Keiner der 27 EU-Staaten hat das selbstgesteckte Ziel erreicht, bis Ende März mindestens 80 Prozent der über 80-Jährigen gegen die Corona-Infektion zu impfen. Das sei auf „verschiedene Gründe“ zurückzuführen, sagte am Dienstag ein Sprecher der EU-Kommission.

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Corona-Impfstoff

EU-Staaten gespalten bei Impfstoffverteilung

Die Impfstoffverteilung spaltet die EU-Staaten. Mit einem neuen Vorschlag will die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft den Streit um einen Solidaritätsausgleich laut Diplomaten nur mehr unter 24 EU-Staaten lösen. Österreich, Tschechien und Slowenien, die sich bisher einem Konsens verweigerten, sollen dagegen ihre Raten nach dem Bevölkerungsanteil erhalten. Dies wären für Österreich rund 200.000 der vorgezogenen zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen.

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Corona-Impfstoff

Österreich, Tschechien und Slowenien gegen EU-Vorschlag

Österreich, Tschechien und Slowenien haben nach Angaben von EU-Diplomaten gegen den Vorschlag der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft zur Verteilung von zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen Vorbehalte geäußert. Am Donnerstag berieten die EU-Botschafter in Brüssel weiter über die Verteilung der Impfstoffe. Der EU-Vorsitz hielt zunächst an seinem Vorschlag fest, drei Millionen der zehn Millionen Dosen für einen Solidaritätsausgleich zu nutzen.

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Coronakrise

Noch keine Lösung im EU-Verteilungsstreit um Impfstoffe

Im Streit mit Österreich um die Verteilung von Impfstoffen in der EU zeichnet sich noch keine Lösung ab. Beratungen der EU-Botschafter am Mittwochvormittag über einen Kompromissvorschlag der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft hätten kein Ergebnis gebracht, teilten EU-Diplomaten mit. Demnach soll nun am Nachmittag weiter verhandelt werden.

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Corona-Impfstoff

Bericht: Österreich droht mit Blockade bei Impfstoffkauf

Österreich droht laut einem Medienbericht den Kauf von 100 Millionen zusätzlichen Impfdosen von Biontech/Pfizer zu blockieren, wenn es nicht einen größeren Teil der Lieferung des Vakzines bekommt. Das berichtete das Internetportal Politico am Dienstag unter Berufung auf EU-Diplomaten aus drei Ländern. Das Bundeskanzleramt wies die Angaben zurück. Im Zentrum steht der Streit um die Neuverteilung der vorgezogenen zehn Mio. von Biontech/Pfizer unter den EU-Staaten.

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EU

Impfstoffstreit: Keine Einigung zwischen Brüssel und London in Sicht

Im Streit um Corona-Impfstoff zwischen der Europäischen Union und Großbritannien ist noch keine Einigung in Sicht. Die Diskussion über mehr Zusammenarbeit stehe erst am Anfang, hieß es am Dienstag aus Kreisen der EU-Kommission in Brüssel. Über Lieferungen von Astrazeneca-Impfstoff aus dem niederländischen Halix-Werk an Großbritannien sei noch nicht verhandelt worden. Ein EU-Vertreter widersprach damit britischen Medienberichten über einen nahen Kompromiss.

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EU

Staatschefs für neuen Vertrag zur Bekämpfung von Pandemien

Mehr als zwanzig Staats- und Regierungschefs aus Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika haben einem Bericht zufolge vorgeschlagen, einen neuen völkerrechtlichen Vertrag zur Vorbeugung und Bekämpfung künftiger Pandemien auszuarbeiten. Damit sollten die Lehren aus den Fehlern im Umgang mit Covid-19 gezogen werden, heißt es in einem Aufruf, der in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und auf „faz.net“ veröffentlicht wird.

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EU-Gipfel

Einigkeit: Streit über Impfstoffverteilung wird gelöst

Die EU-Staats- und Regierungschefs sind bei ihrem Video-Gipfel einer Lösung bei der Verteilung von Impfdosen näher gekommen. Sie vereinbarten am Donnerstag, zehn Millionen zusätzliche Impfdosen von Dosen von Biontech/Pfizer zu nutzen, um bestehende Differenzen in der Verteilung auszugleichen. Auch Österreich könnte davon profitieren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich „froh, erleichtert und zufrieden“.

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Coronakrise

Unterschiedliche Einschätzungen zu EU-Gipfelbeschluss

Höchst unterschiedlich fallen die Beurteilungen zu der angestrebten Lösung im Impfstoffstreit nach dem EU-Gipfel in Brüssel aus. Während sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) „froh, erleichtert und zufrieden“ über den gemeinsamen Beschluss zeigte, „dass durch die zehn Millionen zusätzlichen Impfdosen eine gerechtere Auslieferung der Impfstoffe in der EU im zweiten Quartal erreicht wird“, reagierten andere zurückhaltender. Italiens Medien berichten zudem über einen Zwist zwischen Kurz und Italiens Miniserpräsident Mario Draghi.

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Corona-Impfung

Bisher 62 Millionen EU-Bürger mindestens einmal geimpft

Von den knapp 450 Millionen EU-Bürgern sind inzwischen 62 Millionen mindestens einmal gegen Corona geimpft. 18,2 Mio. Menschen haben auch ihre zweite Dosis bekommen. Die Zahlen legte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag zum EU-Gipfel vor. Die EU-Staaten erhielten von den Pharmakonzernen bisher rund 88 Mio. Impfdosen. Zugleich gingen seit 1. Dezember 77 Mio. Dosen aus der EU in den Export.

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Coronavirus

Gerangel um Exportkontrollen und Impfstoffzuweisung

Die Impfkampagne der EU gegen das Coronavirus gewinnt nur mühsam an Fahrt. Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Donnerstag bei ihrem Video-Gipfel erneut über Möglichkeiten, diese zu beschleunigen. Die Wünsche der 27 Mitgliedstaaten gehen dabei aber nicht immer in dieselbe Richtung.

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EU

Berlin macht Druck auf EU für Sputnik-Bestellung

Die deutsche Bundesregierung bringt Vorgespräche für Bestellungen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ins Gespräch. Die EU-Kommission könne bereits jetzt Bestellwünsche der EU-Länder aufnehmen, auch wenn das Mittel noch nicht von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA genehmigt sei, sagte ein Regierungsvertreter am Mittwoch in Berlin. Hintergrund ist die Bemerkung des aus Frankreich stammenden EU-Kommissars Thierry Breton, dass man das Sputnik-Vakzin nicht brauche.

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Coronakrise

Kurz warnt vor EU-Gipfel vor Spaltung Europas

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) warnt vor dem EU-Videogipfel am Donnerstag und Freitag vor einer Spaltung Europas aufgrund der Frage der Verteilung von Corona-Impfstoffen. „Wir können kein Interesse daran haben, dass sich die Kluft innerhalb der Europäischen Union bei der Durchimpfung der Bevölkerung immer mehr vergrößert und wir somit EU-Mitgliedstaaten zweiter Klasse schaffen“, sagte Kurz der deutschen Tageszeitung „Welt“ am Mittwoch.

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EU

Kurz verteidigt Vorgehen zur Vakzineverteilung im EU-Hauptaussschuss

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Dienstag im EU-Hauptausschuss des Nationalrats sein Vorgehen auf EU-Ebene bezüglich der Verteilung von Impfstoffen verteidigt. Beim EU-Videogipfel am Donnerstag und Freitag werde das Hauptthema die Koordinierung der Covid-Maßnahmen in Europa sein. Aber auch die Reisebeschränkungen, Quarantäneregeln und mögliche Exportbeschränkungen von Corona-Impfstoffen würden die EU-Staats- und Regierungschefs besprechen, so Kurz.

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EU

EU-Kommission kündigt entschiedenes Vorgehen gegen AstraZeneca an

Die EU-Kommission hat ein entschiedenes Vorgehen gegen die Lieferausfälle des Impfstoffherstellers AstraZeneca angekündigt. „Wir werden alle Instrumente nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um die Dosen zu bekommen", sagte die für Gesundheit zuständige Generaldirektorin Sandra Gallina am Dienstag im Haushaltsausschuss des Europaparlaments. „Wir beabsichtigen natürlich zu handeln.“ Wie genau dies aussehen könnte, ließ die Italienerin offen.

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Impfstoffe

Financial Times: Ärger in EU über Verteilungsplan von Kanzler Kurz

Die Europäische Union will Österreich laut einem Bericht der „Financial Times“ im Gegensatz zu Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) keine Extra-Impfdosen im Rahmen der Verteilung von zehn Millionen zusätzlichen Biontech/Pfizer-Dosen zugestehen. „Kurz wird nicht eine einzige Extra-Dosis bekommen“, zitierte die „FT“ am Montag einen nicht namentlich genannten zuständigen EU-Beamten. Kurz' Breitseiten gegen das Impfmanagement Brüssels hätten unter den EU-Staaten für Bestürzung gesorgt.

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Coronakrise

Sorgen über Europas Impfverzug

Während in den USA die Covid-19-Impfkampagne mittlerweile stark an Fahrt aufgenommen hat, sitze man in weiten Teilen Europas „in einem anderen Boot“, so die Epidemiologin Eva Schernhammer. Hier habe man gehörige Probleme, zumindest jene Menschen zu impfen, die das wollen, sagte sie in einer Diskussion am Donnerstagnachmittag. Im Rückblick steht für den Virologen Florian Krammer die Erkenntnis, dass Europa und die USA zu Beginn „sehr arrogant“ auf SARS-CoV-2 regiert haben.

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Corona-Impfstoff

EU-Kommission erwägt neue Exportauflagen für Corona-Impfstoff

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen erwägt, den Export der knappen Corona-Impfstoffe aus der Europäischen Union stärker zu beschränken. Neue Auflagen könnten dann für jene Länder gelten, die selbst keinen Impfstoff aus dem Land lassen oder die bereits einen höheren Anteil von geimpften Menschen haben als die EU, wie von der Leyen am Mittwoch in Brüssel ankündigte.