Österreich

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Österreich
Sterbehilfe

Große Mehrheit der Österreicher für Liberalisierung

Eine große Mehrheit der Bevölkerung ist für einen liberaleren Umgang mit der Sterbehilfe. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INTEGRAL finden acht von zehn Österreicherinnen und Österreichern das jüngste Urteil des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zum assistierten Suizid gut. Etwa ein Drittel (32 Prozent) denkt, dass die Entscheidung noch zu wenig weit geht, knapp jeder Zweite kann sich vorstellen, einmal selbst Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

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Corona-Ampel

Kommission erwartet keine Entspannung im Osten

Die Corona-Ampelkommission erwartet, dass die Situation an den Intensivstationen in der Ost-Region angespannt bleibt. Eine entsprechende Einschätzung gab das Gremium nach seiner heutigen Sitzung ab. Auch Oberösterreich wird entsprechende Vorsorge geraten. In Vorarlberg empfiehlt die Kommission eine ständige Evaluierung der dortigen Öffnungsschritte. Nirgendwo steigt derzeit die Infizierten-Rate höher als im „Ländle“. Auf der Ampel sind alle Bundesländer rot.

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Coronavirus

Anstieg der Intensivpatienten in Österreich reißt nicht ab

Die Zahl der Patienten, die aufgrund einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinische Behandlung benötigen, steigt weiter an. Mittlerweile liegen in Österreich 581 Menschen wegen einer Corona-Infektion auf der Intensivstation, das sind um drei mehr als noch tags zuvor. Den bisherigen Höchststand wurde am 25. November 2020 erreicht, mit 709 Intensiv-Patienten befand sich Österreich damals bereits im zweiten harten Lockdown.

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Österreich
Corona-Impfstoff

EU-Staaten gespalten bei Impfstoffverteilung

Die Impfstoffverteilung spaltet die EU-Staaten. Mit einem neuen Vorschlag will die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft den Streit um einen Solidaritätsausgleich laut Diplomaten nur mehr unter 24 EU-Staaten lösen. Österreich, Tschechien und Slowenien, die sich bisher einem Konsens verweigerten, sollen dagegen ihre Raten nach dem Bevölkerungsanteil erhalten. Dies wären für Österreich rund 200.000 der vorgezogenen zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen.

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Test-Initiative

„Alles gurgelt“: Seit Freitag rund 830.000 Tests ausgegeben

Seit knapp einer Woche steht die Wiener PCR-Testinitiative „Alles gurgelt“ für alle Städter offen. Davor war die Teilnahme nur für ausgewählte Betriebe und Organisationen möglich. „Es hat alles sehr gut funktioniert“, zog das Rathaus am Donnerstag eine erste Bilanz. Seit Freitag wurden rund 830.000 Testkits ausgegeben und 132.500 Proben (22.100 pro Tag) ausgewertet. Weitere 30.000 Proben wurden am gestrigen Mittwoch abgegeben und befinden sich in Auswertung.

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Coronavirus

Regierung für Regionalisieren und Hilfe für Intensiv-Personal

Die österreichische Regierung setzt weiter auf regionale Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und will arbeitsrechtliche wie auch finanzielle Verbesserungen für das besonders belastete Personal an den Intensivstationen. Weitere Verschärfungen für Länder außerhalb der Ostregion stehen vorerst nicht an, teilten Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nach einem Treffen mit den Intensivkoordinatoren der Länder mit.

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Ost-Lockdown

Beliebte Plätze in Wiener Innenstadt spärlich besucht

Spärlich besucht haben sich am Donnerstagmittag die üblicherweise gleichermaßen belebten wie beliebten Plätze in der Wiener Innenstadt gezeigt, für die seit Mitternacht nicht nur die sogenannte Osterruhe zu beachten ist. Darüber hinaus gilt am Donaukanal, am Schweden-, Stephans- und Karlsplatz, im Resselpark sowie am Maria-Theresien-Platz zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum eine FFP2-Maskenpflicht.

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Corona-Impfstoff

Österreich, Tschechien und Slowenien gegen EU-Vorschlag

Österreich, Tschechien und Slowenien haben nach Angaben von EU-Diplomaten gegen den Vorschlag der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft zur Verteilung von zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen Vorbehalte geäußert. Am Donnerstag berieten die EU-Botschafter in Brüssel weiter über die Verteilung der Impfstoffe. Der EU-Vorsitz hielt zunächst an seinem Vorschlag fest, drei Millionen der zehn Millionen Dosen für einen Solidaritätsausgleich zu nutzen.

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Corona-Ampel

Ganz Österreich steht wieder auf Rot

Die Ampel-Kommission hat die Risikolage aufgrund der epidemiologischen Entwicklung in den vergangenen Tagen nun für ganz Österreich mit sehr hoch eingeschätzt und stellt daher durchgehend auf Rot - auch inklusive Vorarlberg. Vergangene Woche war das Ländle noch ausgenommen, obwohl die Kommission auch dort bedenkliche Entwicklungen sah. Das geht aus der aktuellen Risikoeinschätzung hervor, die der APA vorliegt.

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Ergotherapie

ÖGK bietet Ergotherapie als Kassenleistung an

Für die Versicherten der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) wird Ergotherapie ab April in ganz Österreich als Kassenleistung angeboten. Für Arbeitnehmer wird dann mit der E-Card eine ergotherapeutische Behandlung kostenlos sein. Bisher gab es nur in vier Bundesländern vertragliche Regelungen.

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Coronavirus

Lage in Intensivmedizin „in höchstem Maße besorgniserregend“

531 an Covid-19 erkrankte Patienten haben sich am Donnerstag österreichweit in intensivmedizinischer Betreuung befunden. Die Intensivstationen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland hatten bereits ihre Belastungsgrenzen erreicht - dabei geht das Covid-19-Prognosekonsortium davon aus, dass bis 14. April sogar 670 Corona-Patienten auf den heimischen Intensivstationen behandelt werden müssen. Die Intensivmediziner verfolgen diese Entwicklung mit großer Sorge.

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Corona-Impfstoff

Bericht: Österreich droht mit Blockade bei Impfstoffkauf

Österreich droht laut einem Medienbericht den Kauf von 100 Millionen zusätzlichen Impfdosen von Biontech/Pfizer zu blockieren, wenn es nicht einen größeren Teil der Lieferung des Vakzines bekommt. Das berichtete das Internetportal Politico am Dienstag unter Berufung auf EU-Diplomaten aus drei Ländern. Das Bundeskanzleramt wies die Angaben zurück. Im Zentrum steht der Streit um die Neuverteilung der vorgezogenen zehn Mio. von Biontech/Pfizer unter den EU-Staaten.

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Coronavirus-Verordnungen

Ausreisekontrollen für Bezirk Schwaz bis 8. April verlängert

Die Ausreisetestpflicht für den Bezirk Schwaz ist um eine weitere Woche bis einschließlich 8. April verlängert worden - aufgrund der derzeitigen epidemiologischen Lage und des verstärken Vorkommens der mutierten britischen Coronavirus-Variante. Dies teilte das Land am Dienstag mit. Ab Mittwoch bis 14. April gilt außerdem auch eine Ausreisetestpflicht für das gesamte Bundesland Tirol - exklusive Osttirol - und den Bezirk Kufstein.

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Corona-Impfung

Schuldirektoren pochen auf schnelles Impfangebot für Lehrer

Die Direktorensprecher der AHS und berufsbildenden höheren Schulen (BHS) haben am Freitag erneut auf ein schnelles Impfangebot für Pädagoginnen und Pädagogen gepocht. Während in Wien und im Burgenland sowie in den westlichen Bundesländern schon viele Lehrer geimpft wurden, sei das in Nieder- und Oberösterreich nicht der Fall. „Es herrscht große Unzufriedenheit über die Ungleichbehandlung“, beklagen AHS-Direktorensprecherin Isabella Zins und ihr BHS-Pendant Franz Reithuber.

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Coronavirus-Tests

PCR-Initiative „Alles gurgelt“ nun in Wien für alle offen

Ab kommender Woche haben alle Wienerinnen und Wiener im Rahmen der Corona-Testinitiative „Alles gurgelt“ die Möglichkeit, sich regelmäßig untersuchen zu lassen. Bisher war die Teilnahme nur für ausgewählte Betriebe und Organisationen möglich. Die PCR-Tests sind kostenlos und können zuhause durchgeführt werden. Die Proben können jetzt bei allen Rewe-Standorten abgegeben werden.

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Coronavirus

Verordnung für „Osterruhe“-Lockdown am Montag

Die für den bevorstehenden, auch „Osterruhe“ genannten Lockdown in Ostösterreich geltende Verordnung soll voraussichtlich erst am Montag vorliegen. Bis dahin müssten Details von den zuständigen Juristen geklärt werden, hieß es. Am Freitag appellierte jedenfalls Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), „diesmal zu Ostern auf Reisen zu verzichten und physische Treffen, Kontakte zu reduzieren“.

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Coronavirus

Massiver Anstieg bei den Neuinfektionen: Fast 4.000

Die Corona-Infektionszahlen steigen in Österreich weiter massiv an und kratzen stark an der 4.000er-Marke. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind laut Gesundheits- und Innenministerium (Stand: Freitag, 9.30 Uhr) 3.895 Neuansteckungen registriert worden, die meisten mit 1.022 in Wien. Damit sind die Zahlen wieder am Niveau von Anfang Dezember, wo es täglich rund 3.800 Infektionen gab.

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Corona

Weder Lockerungen noch Verschärfungen

Der mit Spannung erwartete Gipfel von Bund und Ländern zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie hat kaum greifbare Ergebnisse gebracht. Weder kommt es vorerst zu Lockerungen noch zu Verschärfungen. Allerdings werden zwischen Gesundheitsministerium und Ländern der Ostregion in einem Gipfel weitere "Maßnahmen" diskutiert, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Anschluss bei einer Pressekonferenz verkündete.

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Coronavirus-Folgen

Wenigste Anzeigen seit über 20 Jahren in Wien

Einen starken Kriminalitätsrückgang im vergangenen Jahr hat die Wiener Polizei vermeldet. Die Zahl der angezeigten Fälle ist im Vergleich zu 2019 von 173.574 auf 152.478 gesunken (minus 12,2 Prozent). Das ist der niedrigste Wert seit mehr als 20 Jahren. Diese Entwicklung sei in hohem Maß auf die Corona-Einschränkungen zurückzuführen. Die Aufklärungsquote wurde von 44 Prozent (2019) auf 44,8 Prozent erhöht. Einen Anstieg gab es u.a. aber auch bei „Gewalt in der Privatsphäre“.

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Coronavirus-Folgen

13 Prozent weniger Mammographien und Koloskopien im Vorjahr

Die Zahl der Mammographien und Koloskopien ist im Vorjahr jeweils um rund 13 Prozent zu 2019 zurückgegangen. Vor diesen dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Brust- und Darmkrebsvorsorge warnten Gewerkschaftsbund (ÖGB), Gesundheitskasse (ÖGK) und Ärztekammer am Donnerstag bei einem Medientermin. „Die Folgeerkrankungen werden erst auftauchen“, sagte ÖGK-Vizeobmann Andreas Huss. „Und sie werden schwerer auftauchen, als sie mit guter Vorsorge gewesen wären.“

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Coronavirus

Regierung zu Ruf nach Schul-Normalbetrieb zurückhaltend

Die Bundesregierung hat sich am Mittwoch zu Rufen nach Öffnungsschritten zurückhaltend gegeben. Nachdem die Tiroler Bildungslandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) eine Rückkehr zum Normalbetrieb an Tiroler Schulen nach den Osterferien gefordert hatte, sprach sich Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegen jegliche „öffentliche Spekulationen“ aus. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) verwies auf regionale Unterschiede, das Bildungsministerium auf die Beratungen am Montag. Auch in Deutschland wird hefitg über Schulöffnungen diskutiert. 

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Rauchentwöhnung

Experte fordert Aufklärung statt Verbote

Vierzig Prozent der heimischen Raucher wollen mit dem Qualmen aufhören oder es reduzieren. Dabei helfen könnten Nikotinprodukte, die im Vergleich zur Zigarette weniger gesundheitsschädlich sind, aber: sie sind zu wenig bekannt, meinte Ernest Groman, Leiter des Nikotin-Instituts am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Anstelle der aktuellen Verbotspolitik solle in Zukunft gezielt über Zigaretten-Ersatzprodukte informiert werden, um Anreize für einen Umstieg zu setzen.

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Coronavirus

Anschober sieht Gesellschaft „teilweise einfach erschöpft“

Rund ein Jahr nach dem ersten Corona-Lockdown sieht Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Gesellschaft in Österreich „teilweise einfach erschöpft“ Es gäbe auch eine „ganz kleine Minderheit“, die zunehmend aggressiv auftritt. Dies habe dafür gesorgt, dass er selbst unter Personenschutz steht, sagte Anschober. Experten warnten indes vor einer zunehmenden Radikalisierung durch Verschwörungsmythen.