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Energiewende

Wissenschaft ortet Klimaschutzhürden im föderalistischen Österreich

Klimaschutz ist im föderalistischen Österreich auch eine Aufgabe von Ländern und Gemeinden: „Es wäre notwendig dass alle Gebietskörperschaften Klimaschutz betreiben“, stellte Birgit Hollaus von der WU Wien im Rahmen einer Online-Pressekonferenz fest. Ohne Klimaschutzgesetz gebe es auf Länderebene aber keine quantifizierbaren Ziele. Negativ fielen die Länder beim Erneuerbaren-Wärme-Gesetz auf, ergänzte Reinhard Steurer von der Boku Wien.

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Klimawandel

Reinhard Steurer: Ein mahnender Professor in der Klimakrise

Dass sich rund 40 österreichische Wissenschafterinnen und Wissenschafter hinter die Straßenblockaden der „Letzen Generation“ stellten, liegt auch an Reinhard Steurer. Der 51-jährige Boku-Professor initiierte die Aktion am Dienstag. Der Politikwissenschafter forscht seit einem Vierteljahrhundert zu Klimapolitik und mahnt auf Twitter wirksamen Klimaschutz ein. Für sich selbst hat er vorgesorgt, um die immer heißer werdenden Sommer nicht in Wien verbringen zu müssen.

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Wissenschafts-Appell zum Widerstand „neues Phänomen“

Schon im Vorjahr haben Klimaforschende weltweit zu zivilem Ungehorsam aufgerufen und sich zunehmend selbst an Protesten gegen die Klimapolitik beteiligt. Für den Politologen Reinhard Steurer, Professor für Klimapolitik an der Boku Wien, handelt es sich um eine „relativ neues Phänomen“, wie er im Mai 2022 gegenüber der APA sagte. Eine Rolle gespielt hat dabei auch die Rede von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres Anfang April bei der Vorstellung des jüngsten IPCC-Berichts.

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Wissenschaft unterstützte Klimaproteste am Wiener Praterstern

Klimaschützer haben am Dienstag am Wiener Praterstern den Verkehrsfluss zeitweise vollkommen zum Stillstand gebracht, 15 Festnahmen war laut einem Sprecher der „Letzten Generation“ die Folge. Die Polizei reagierte auf die Blockadeaktionen zum Kreisverkehr mit einem Großaufgebot samt Hubschrauber. Den Auftakt machten jedoch rund 50 Wissenschafter und Wissenschafterinnen, die sich beim Tegetthoff-Denkmal zum „unkonventionellen Pressegespräch“ eingefunden hatten.