Corona-Impfstoff

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Corona-Impfstoff
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Ein Viertel der Erwachsenen hat Impfung schon erhalten

Mit Stand Freitag hat mehr als ein Viertel der Erwachsenen in Österreich eine Corona-Schutzimpfung erhalten. „Gesamt haben rund 1,93 Millionen Menschen bereits mindestens eine Dosis der Impfung erhalten und rund 763.000 von ihnen bereits eine volle Immunisierung“, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

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Deutschland will 30 Millionen Dosen Sputnik V kaufen

Deutschland will nach Angaben des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer 30 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V erwerben. Voraussetzung sei aber die Zulassung durch die EMA, sagte er am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko in Moskau. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte bereits am Montag mitgeteilt, dass Österreich unter derselben Voraussetzung eine Million Sputnik-Dosen ankaufen wolle.

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EU nutzt Option auf weitere 100 Millionen AstraZeneca-Dosen nicht

Die Europäische Union wird die Option nicht nutzen, weitere 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff von AstraZeneca zu kaufen. Die Frist dafür sei abgelaufen, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Hauptanliegen der Kommission sei, die bereits fest bestellten 300 Millionen Impfdosen von dem Hersteller zu bekommen.

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Erste Impfstoff-Lieferung erreichte Rebellengebiet in Syrien

In der Rebellenprovinz Idlib im Nordwesten Syriens ist die erste Lieferung eines Corona-Impfstoffs eingetroffen. Dort seien rund 54.000 Dosen des AstraZeneca-Vakzins angekommen, sagte ein Sprecher der zuständigen Gesundheitsbehörde am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zunächst sollten Mitarbeiter des Gesundheitswesens und humanitärer Organisationen geimpft werden. Ein dafür zuständiges Team solle Anfang Mai mit den Impfungen beginnen.

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J&J-Vakzin soll in Deutschland bald eingesetzt werden

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll bald in Deutschland eingesetzt werden. Von Anfang Mai an werde er auch in den Arztpraxen verfügbar sein, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf das deutsche Gesundheitsministerium. Ein Sprecher sagte dem Blatt, nach der Entscheidung der Europäische Arzneimittel-Agentur EMA werde der Impfstoff jetzt zeitnah an die Länder ausgeliefert, ab übernächster Woche auch an die Praxen.

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Tschechien liefert Johnson & Johnson an Hausärzte aus

Nach der erneuten Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde EMA hat Tschechien mit der Auslieferung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson begonnen. Rund 14.400 Dosen werden nach und nach an Hausärzte verteilt, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Mittwoch bekannt gab. Wegen des Verdachts schwerer Nebenwirkungen wie Blutgerinnseln war der Impfstoff des US-Herstellers zunächst nicht eingesetzt worden. Die EMA bewertete nun den Nutzen höher als die Risiken.

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Deutschland

Bisher 59 Fälle von Hirnthrombosen nach AstraZeneca-Impfung

In Deutschland sind bis Mitte April 59 Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach Impfung mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca gemeldet worden. Das berichtet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf seiner Homepage. Die Betroffenen seien zwischen 13. Februar und 31. März geimpft worden. Zwölf Menschen seien gestorben, sechs Männer und sechs Frauen. Bis einschließlich 15. April wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) insgesamt mehr als 4,2 Millionen Erstdosen und 4153 Zweitdosen des Impfstoffs verabreicht.

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Ohne EU-Vertrag setzt Valneva nun auf Einzelstaaten

Nachdem das österreichisch-französische Unternehmen Valneva mit der EU noch keinen Vertragsabschluss über die Lieferung seines geplanten Corona-Impfstoffs erzielt hat, sollen nun Verhandlungen mit Einzelstaaten geführt werden. Die zentralisierten Gespräche mit der Europäischen Kommission erhalten demnach nun weniger Priorität, teilte Valneva Austria am Mittwoch mit. Die britische Regierung hat bereits 100 Millionen Dosen bestellt, mit Option auf fast doppelt so viele weitere.

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EMA gab grünes Licht für Johnson-Corona-Impfstoff

Nach der Prüfung sehr seltener Fälle von Hirnvenenthrombosen hat die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) grünes Licht gegeben für den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson. Allerdings könne der Wirkstoff tatsächlich in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, teilte die EMA am Dienstag mit. In Österreich wird sich das Nationale Impfgremium Ende der Woche mit der EMA-Empfehlung befassen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sieht Impfstoff-Freigabe  als „gute Nachricht“.

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Corona-Impfung

Mehr als zehn Millionen Briten vollständig immunisiert

Mehr als zehn Millionen Menschen haben in Großbritannien inzwischen zwei Dosen eines Coronavirus-Impfstoffs erhalten. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag per Twitter mit. In dem Land klaffte lange Zeit eine erhebliche Lücke zwischen Erst- und Zweitimpfungen. Hintergrund ist die britische Impfstrategie, nach der so viele Menschen wie möglich schnellstens eine erste Dosis erhalten sollten.

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Corona-Impfstoff

EU-Vertrag mit Biontech/Pfizer für 600 Millionen Dosen fix

Die EU hat mit Biontech/Pfizer die Lieferung von weiteren Corona-Impfstoffdosen vertraglich fix vereinbart. Damit erhält die EU nun definitiv insgesamt 600 Millionen Impfstoffdosen, wie die Pharmaunternehmen am Montag in Mainz mitteilten.

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Sinovac-Vakzin: 80 Prozent Schutz vor tödlichem Verlauf

Der chinesische Corona-Impfstoff Coronavac schützt einer chilenischen Studie zufolge zu 67 Prozent vor symptomatischen Covid-19-Erkrankungen und zu 80 Prozent vor einem tödlichen Verlauf. Wie die Regierung am Freitag mitteilte, ergab diese eine Datenanalyse der Corona-Impfungen in Chile im Februar und März. Schwere Krankheitsverläufe mit Krankenhausaufenthalt oder einer Behandlung auf der Intensivstation, wurden demnach zu 85 beziehungsweise 89 Prozent verhindert.

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Coronavirus-Impfung

Österreich läutet diese Woche Phase 3 ein

Mit kommender Woche wird in Österreich die 3. Phase in der Umsetzung des nationalen Impf-Plans gestartet. Standen zu Beginn Heimbewohner, klinisches Personal, die über 85-Jährigen und dann die Zielgruppe der über-65-Jährigen auf dem Impfplan, so kann diese Woche in einigen Bundesländern bereits die neue Impf-Phase mit der Vorbereitung der Impfung und Einladung der unter 65-Jährigen begonnen werden. Konkret betrifft das die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und das Burgenland.

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Sputnik für russisches Botschaftspersonal in Wien angekommen

Eine erste Lieferung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ist in Österreich angekommen. Der Impfstoff ist für das Personal der russischen Vertretungen in Österreich vorgesehen. Mit dem Impfen werde nächste Woche begonnen, teilte die russische Botschaft am Donnerstag auf Twitter mit. „Auf geht's!“ („Поехали!“), steht auf Russisch bei dem Tweet dabei - unter Anspielung auf den Ausruf des ersten Menschen im Weltall, Juri Gagarin, bei seinem Flug vom 12. April 1961.

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Norwegen vertagte endgültige Entscheidung zu AstraZeneca

Nach Dänemark könnte auch Norwegen dauerhaft auf den Corona-Impfstoff von AstraZeneca verzichten - eine Entscheidung dazu hat die Regierung in Oslo nun aber zunächst vertagt. Ein endgültiger Entschluss werde erst gefasst, nachdem ein Expertenausschuss bis zum 10. Mai seine Einschätzung zum Einsatz des Impfstoffes sowie zum Mittel des US-Herstellers Johnson & Johnson gegeben habe, sagte Gesundheitsminister Bent Hoie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Oslo.

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Corona-Impfung

63.000 Impftermine für Risikopatienten in Wien geöffnet

Die Stadt Wien hat heute, Donnerstag, 63.000 Impftermine für Risikopatienten unabhängig vom Alter geöffnet. Damit sollen auch jüngere Personen aus dieser Gruppe bis Ende April immunisiert werden, informierte das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Geimpft wird ab Montag das Vakzin Biontech/Pfizer.

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Coronavirus

Covid-19 erhöht laut Studie Risiko seltener Thrombosen deutlich

Die Gefahr seltener Thrombosen ist einer Studie zufolge bei einer Corona-Infektion deutlich höher als nach einer Impfung gegen das Virus. Covid-19 führe zu einem vielfach höherem Risiko für Sinusvenenthrombosen (SVT) als die aktuellen Impfstoffe, hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten Studie der Universität Oxford.

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Impfrekord in Deutschland: Fast 740.000 Dosen an einem Tag

In Deutschland sind am Mittwoch so viele Corona-Impfdosen verabreicht worden wie an keinem Tag zuvor. Laut staatlichem Robert Koch-Institut waren es rund 739 000 Impfungen nach 564 000 am Vortag.

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Curevac erwartet Zulassung im zweiten Quartal

Das Biotech-Unternehmen Curevac geht weiter davon aus, noch im zweiten Quartal des Jahres eine Zulassung für seinen Corona-Impfstoff zu erhalten. Die klinische Entwicklung befinde sich in der finalen Phase und die Daten für das rollierende Zulassungsverfahren durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) würden rechtzeitig erwartet, gab das Unternehmen am Donnerstag in Tübingen bekannt.

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Airfinity: Mehr als eine Milliarde Corona-Impfdosen produziert

Bei der weltweiten Produktion von Corona-Impfstoffen ist die Schwelle von einer Milliarde Impfdosen geschafft. Das berichtete die Datenfirma Airfinity am Donnerstag, die global Millionen von Unternehmens- und Wissenschaftsdaten auswertet. Die einmilliardste Dosis sei am 12. April produziert worden. Die nächste Milliarde dürfte Ende Mai erreicht werden, so Airfinity.

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Kurz will bis Mitte Juli sechs Millionen Menschen erstimpfen

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Donnerstag angekündigt, dass bis Mitte Juli zumindest sechs Millionen Menschen in Österreich eine Erstimpfung erhalten können. 100.000 Dosen der aus dem Herbst vorgezogenen Biontech/Pfizer-Lieferung sollen bereits am 26. April in Österreich eintreffen. Zu Ostern hatte Kurz angekündigt, dass in den nächsten 100 Tagen alle, die es wollen, eine erste Impfung erhalten sollen. Nun werde man noch schneller sein, meinte der Bundeskanzler.

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Sinovac-Vakzine bietet potentiell Schutz gegen P.1-Mutation

Der Covid-19-Totimpfstoff des chinesischen Biotech-Unternehmens Sinovac schützt offenbar auch gegen die gefährliche brasilianische P.1.-Virus-Mutation. Das geht aus einer neuen Studie aus Manaus (Brasilien) hervor. Die Vakzine besteht aus inaktivierten „Wuhan“-Viren, was für eine breite Wirksamkeit spricht. In Brasilien erkrankten viele Menschen trotz überstandener Erstinfektion mit SARS-CoV-2 ein zweites Mal an Covid-19 durch die P.1-Virusvariante.

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Sputnik V: Keine Blutgerinnsel laut Hersteller

Der Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V hat am Mittwoch betont, dass sein Vakzin keine Blutgerinnsel verursache. „Eine umfassende Analyse der unerwünschten Ereignisse während der klinischen Studien und im Verlauf der Massenimpfungen mit dem Sputnik V-Impfstoff ergab, dass es keine Fälle von Hirnvenen- und Sinusthrombosen gab“, erklärte das staatliche Gamaleja-Zentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie, das den Impfstoff entwickelt hatte.

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EU-Arzneibehörde: Mehr Nutzen als Risiken bei J&J-Impfstoff

Nach dem Auftreten von seltenen Thrombosefällen treibt die Europäische Arzneimittelbehörde EMA ihre Untersuchung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson (J&J) voran. Voraussichtlich werde die Behörde in der nächsten Woche eine Empfehlung abgeben. Nach dem vorläufigen Stopp der Impfungen in den USA und Südafrika aufgrund mehrerer schwerer Blutgerinnsel-Fälle erklärte die EMA , sie werde auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse entscheiden, „ob regulatorische Maßnahmen erforderlich sind“. Auch immer mehr Länder in der EU impfen vorerst nicht mehr mit dem Impfstoff.

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Frankreich hält am Impfstoff von Johnson & Johnson fest

Frankreich hält an der Impfung mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson fest. Es würden, wie geplant, Menschen im Alter von über 55 Jahren geimpft, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Paris. Eine erste Lieferung mit rund 200 000 Impfdosen sei im Land bereits eingetroffen.

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Corona-Impfung

Dänemark stellt Impfungen mit AstraZeneca dauerhaft ein

Dänemark wird als erstes Land den Corona-Impfstoff von AstraZeneca gar nicht mehr verwenden. Das Impfprogramm werde ohne das Mittel fortgeführt, teilte die dänische Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit. Tschechien hat nun Interesse an den übrig bleibenden Dosen bekundet.

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EU-Kommission setzt künftig vor allem auf mRNA-Impfstoffe

Die EU-Kommission will bei den nächsten Bestellungen für Corona-Impfstoffe vor allem auf die neuartige mRNA-Technologie setzen, die zum Beispiel Biontech/Pfizer und Moderna nutzen. Dies bestätigten Kommissionskreise am Mittwoch in Brüssel. Dies bedeute aber nicht, dass Hersteller wie AstraZeneca und Johnson & Johnson bei künftigen Verträgen bereits aus dem Rennen seien oder deren Verträge nicht verlängert würden. Entsprechende Berichte seien falsch, sagte ein EU-Beamter.

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Corona-Impfstoff

Moderna stuft Impfstoff-Wirksamkeit auf 90 Prozent herab

Das US-Pharmaunternehmen Moderna hat die Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs leicht herabgestuft. Der Impfstoff schütze zu 90 Prozent vor einer Covid-19-Erkrankung und zu 95 Prozent vor einem schweren Verlauf, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In einem im Dezember im „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten Artikel hatte Moderna die Wirksamkeit noch mit 94,1 Prozent angegeben.

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Coronavirus

Pfizer sagt USA zehn Prozent mehr Corona-Impfdosen bis Ende Mai zu

Das US-Pharmaunternehmen Pfizer hat nach eigenen Angaben seine Corona-Impfstoffproduktion hochgefahren. Bis Ende Mai könnten zehn Prozent mehr Impfdosen an die USA geliefert werden als geplant, erklärte Geschäftsführer Albert Bourla am Dienstag im Onlinedienst Twitter.

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Corona-Pandemie

Warum der Sputnik-Effekt auf sich warten lässt

Die täglichen Jubelmeldungen in Russland zum Corona-Impfstoff Sputnik V erinnern an die Tage, als die stolze Raumfahrtnation als erste ins Weltall vordrang. Deshalb ist das Vakzin auch nach dem ersten Satelliten - dem Sputnik - benannt, wie der Chef des staatlichen russischen Direktinvestmentfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, stolz hervorhebt.

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Corona-Impfung

Impfquote beim Bildungspersonal variiert nach Bundesländern

Der Anteil an Lehrern, Kindergartenpädagoginnen und anderen Mitarbeitern im Bildungsbereich, die bereits eine Corona-Impfung erhalten haben, unterscheidet sich teils stark zwischen den Bundesländern. Während in Ober- und Niederösterreich, Tirol sowie Kärnten jeweils rund ein Drittel und in Salzburg 42 Prozent des Personals bereits geimpft sind, sind es in Vorarlberg bereits drei Viertel. In den übrigen Bundesländern ist die Datenlage unübersichtlich, zeigt ein APA-Rundruf.

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Coronaimpfstoff

Thrombosen wie bei seltener Heparin-Komplikation

Die Ursache für sehr seltene Thrombose-Komplikationen nach Covid-19-Impfung mit AstraZeneca-Vakzin scheint geklärt. Sie ähneln einer selten bei Heparin-Therapie auftretenden Nebenwirkung. Die volle Erklärung inklusive möglicher Früherkennungs-, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten durch ein internationales Wissenschafterteam mit Beteiligung von Wiener Blutgerinnungsexperten ist jetzt im New England Journal erschienen.

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Impfstudie

Biontech schützt weniger gegen Südafrika-Variante

Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer schützt einer israelischen Studie zufolge weniger gut vor der südafrikanischen Coronavirus-Variante als vor anderen Varianten. „Die südafrikanische Variante ist in gewissem Umfang in der Lage, die Schutzwirkung des Impfstoffs zu durchbrechen“, sagte der Co-Autor Adi Stern, der an der Universität Tel Aviv forscht, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

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Slowakische Arzneimittelkontrolle kritisiert Sputnik-Hersteller

In der Slowakei hat das staatliche Institut für Arzneimittelkontrolle SUKL einen kritischen Bericht über den russischen Impfstoff Sputnik V veröffentlicht. Die gelieferten Impfstoffe seien nicht in allen Details identisch mit den zuvor in der renommierten Fachzeitschrift Lancet beschriebenen, hieß es in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vorlag. Zuvor hatten slowakische Medien darüber berichtet.

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Bauarbeiten für Astrazeneca-Produktionstätte in Dessau begonnen

Das Pharmaunternehmen IDT Biologika hat im deutschen Dessau-Roßlau den Grundstein für ein weiteres Gebäude zur Impfstoffproduktion gelegt. Ab Anfang 2023 will das Unternehmen dort den Corona-Impfstoff von Astrazeneca produzieren. Insgesamt investiere das Unternehmen rund 100 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes in Sachsen-Anhalt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Damit werde das Projekt etwa doppelt so schnell umgesetzt, wie in der Branche üblich.

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NÖ rüstet sich mit Impfzentren für größere Vakzinmengen

Das Land Niederösterreich rüstet sich mit 20 Impfzentren für größere Vakzinmengen. Der Teilstart soll mit 19. April erfolgen, für die zweite Maihälfte ist der Vollbetrieb vorgesehen. Geöffnet sein soll einheitlich sieben Tage die Woche. Die Organisation und der Betrieb der Zentren wurde vergangenen Freitag ausgeschrieben, 75 Millionen Euro werden investiert. „Wir stellen uns mit den Impfzentren auf massiv mehr Impfstoff ein", sagte LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Donnerstag.

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EU-Kommissar Breton: Sputnik V kann nicht kurzfristig helfen

Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V kann nach Einschätzung des Impfstoff-Beauftragten der EU-Kommission, Thierry Breton, nicht kurzfristig helfen bei der Impfkampagne der Europäischen Union. Auf die Frage, ob Präparate etwa aus Russland oder China dazu beitragen könnten, bis zum Sommer 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, schrieb der Franzose am Donnerstag in einem Blog-Eintrag: „Ich fürchte, die Antwort ist nein."

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Nationales Impfgremium hält an AstraZeneca fest

Das Nationale Impfgremium (NIG) hat sich trotz des sehr wahrscheinlichen Auftretens seltener Fälle von Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff für eine unveränderte Weiterführung des österreichischen Impfprogramms ausgesprochen. Damit folgt das NIG der Empfehlung der Europäische Arzneimittelbehörde (EMA), die Nebenwirkungen des Vakzins feststellte, aber keine Änderung an ihrer uneingeschränkten Empfehlung für den Impfstoff vornahm.

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Sputnik V-Vermarkter sahen „Feinde“ hinter kritischen Medienberichten

Während am Mittwoch weiterhin Verhandlungen über einen etwaigen österreichischen Ankauf von Sputnik V liefen, haben die Vermarkter des russischen Impfstoffs heftig auf kritische Medienberichte in Europa reagiert. Artikel in den britischen „Financial Times“ sowie in slowakischen Medien wurden auf dem offiziellen Twitter-Account von Sputnik V jeweils als „Fake news“ bezeichnet.

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Keine Sputnik-Zulassung durch slowakisches Arzneimittelamt

Die Slowakische Staatliche Institut für Arzneimittelkontrolle (SUKL) hat nicht genügend Informationen, um über Nutzen und Risiko des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V urteilen zu können. Die Arzneimittelbehörde sandte eine entsprechende Stellungnahme Ende März an das Gesundheitsministerium in Bratislava, wie die SUKL-Sprecherin Magdaléna Jurkemíková der slowakischen Nachrichtenagentur TASR mitteilte.

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„Kleine Fabriken“: Bilder zeigen, wie Astrazeneca-Vakzin wirkt

Forscher der Universität Southampton haben mit einer speziellen Bildtechnik sichtbar gemacht, wie der Astrazeneca-Impfstoff in menschlichen Zellen wirkt. „Viele Menschen wissen vermutlich nicht, wie ihre Zellen zu kleinen Fabriken werden, die virale Stacheln produzieren, die dann die Immunreaktion anstoßen, die es braucht, um die Krankheit zu bekämpfen“, sagte der britische Biologe Max Crispin der Nachrichtenagentur PA. Auf den bunten, fast außerirdisch anmutenden künstlerischen Nachbildungen sind diese Stachel deutlich auf den Oberflächen der Zellen zu erkennen. Die Darstellung basiert auf der mikroskopischen Arbeit der Forscher aus Southampton und Oxford, die Tausende mikroskopische Bilder aufgenommen haben.

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Viele Antikörper auch sechs Monate nach Moderna-Injektion

Auch ein halbes Jahr nach der vollständigen Corona-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna bleibt der Schutz einer neuen Studie zufolge hoch. Ein Langzeittest mit 33 Probanden habe sechs Monate nach der zweiten Impfung in allen Altersklassen ein weiterhin hohes Niveau an Antikörpern gegen Covid-19 gezeigt, berichten US-Experten im „New England Journal of Medicine“ (NEJM). Die Studie werde weitergeführt, um die Wirksamkeit des Vakzins über längere Zeit beobachten zu können.

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EU-Staaten gespalten bei Impfstoffverteilung

Die Impfstoffverteilung spaltet die EU-Staaten. Mit einem neuen Vorschlag will die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft den Streit um einen Solidaritätsausgleich laut Diplomaten nur mehr unter 24 EU-Staaten lösen. Österreich, Tschechien und Slowenien, die sich bisher einem Konsens verweigerten, sollen dagegen ihre Raten nach dem Bevölkerungsanteil erhalten. Dies wären für Österreich rund 200.000 der vorgezogenen zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen.

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BioNTech-Vakzin schützt nach sechs Monaten zu 91 Prozent

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer bietet auch neuen Daten zufolge einen hohen Schutz gegen Covid-19 und die ansteckenderen Virusvarianten. Bei Studienteilnehmen, deren Impfung bis zu sechs Monate zurückliegt, betrage die Wirksamkeit rund 91 Prozent, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten der beiden Partner hervorgeht. Das ist zwar etwas niedriger als die 95 Prozent, die Biontech und Pfizer im November aus der Studie mit 44.000 Teilnehmern gemeldet hatten.

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Österreich, Tschechien und Slowenien gegen EU-Vorschlag

Österreich, Tschechien und Slowenien haben nach Angaben von EU-Diplomaten gegen den Vorschlag der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft zur Verteilung von zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen Vorbehalte geäußert. Am Donnerstag berieten die EU-Botschafter in Brüssel weiter über die Verteilung der Impfstoffe. Der EU-Vorsitz hielt zunächst an seinem Vorschlag fest, drei Millionen der zehn Millionen Dosen für einen Solidaritätsausgleich zu nutzen.

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BioNTech-Mitgründer: mRNA-Impfstoff um zwei Euro illusorisch

Der österreichische Krebsforscher und Ko-Gründer der Firma BioNTech, Christoph Huber, sieht in mRNA-Impfstoffen ein „ungeheures Technologiegebiet“. Die Wirkstoffe seien allerdings „kein Hustensaft“, ihre Entwicklung und Herstellung entsprechend komplex. Das heiße auch, dass man die Rezepte nicht freigegeben und allerorts einfach nachkochen könne, sagte Huber am Mittwochabend bei einem Vortrag: „Es ist völlig klar, dass wir keinen Impfstoff um zwei Euro herstellen können.“

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Bisher zwei Millionen Dosen an Österreich ausgeliefert

Am Mittwoch ist die Marke von zwei Millionen an Österreich gelieferten Corona-Impfdosen übersprungen worden. Exakt 2.030.745 Dosen wies der Online-Tracker der EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Nachmittag aus. Davon entfielen 1.226.745 auf das Vakzin von BioNTech/Pfizer, 607.200 auf AstraZeneca und 196.800 auf das Serum des Herstellers Moderna. Bis inklusive Dienstag wurden hierzulande 1.611.455 Dosen verabreicht, geht aus dem Dashboard des Gesundheitsministeriums hervor.

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Biontech: Impfstoff-Studie zeigt Wirksamkeit bei Jugendlichen

Nach Angaben der Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer schützt ihr Vakzin auch Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zuverlässig vor einer Covid-19-Erkrankung. Das habe ihre neue Studie ergeben. Gepant ist, die Daten in den kommenden Wochen bei der EU-Zulassungsbehörde EMA und dem US-Pendant FDA einzureichen. „Wir hoffen, dass wir dann schon vor dem Beginn des nächsten Schuljahres mit dem Impfen dieser Altersgruppe beginnen können“, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla laut Mitteilung. Bislang gibt es in der EU nur eine bedingte Zulassung für Menschen ab 16 Jahren.

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Debatte in Deutschland wegen neuer AstraZeneca-Vorgaben

Nach der neuen Altersbeschränkung für das Präparat von AstraZeneca auf über 60-Jährige rücken die Konsequenzen für die gesamten Corona-Impfungen in Deutschland in den Blick. Der Deutsche Lehrerverband sprach von einem „katastrophalen Rückschlag für die gerade Fahrt aufnehmende Impfung von Lehrkräften“ und forderte eine Umstellung auf andere Präparate. In den Ländern sind teils Änderungen bei Liefer- und Terminplanungen nötig. Gesundheitspolitiker der Koalition äußerten sich zuversichtlich für die weitere Impfkampagne. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) kündigte für kommende Woche erneute Beratungen über die Sicherheit des AstraZeneca-Mittels an.

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WHO hält an Empfehlung für den Einsatz von AstraZeneca fest

Der strategische Impfrat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält an dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca fest. Er sieht auch nach der deutschen Entscheidung gegen den Einsatz des Mittels bei Menschen unter 60 Jahren keinen Anlass für eine Anpassung seiner Empfehlungen, wie die Direktorin der WHO-Abteilung Impfungen, Kate O'Brien, am Mittwoch in Genf sagten. Auch die EU-Arzneimittelbehörde EMA rät vorerst nicht zu Einschränkungen bei der Anwendung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca. Die Überprüfung von neuen Hinweisen auf Blutgerinnsel laufe noch, teilte die Behörde am Mittwoch in Amsterdam mit.

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Corona-Impfstoff

Kurz: Sind bei Sputnik-Beschaffung "auf letzten Metern"

Vor seinem Gespräch mit dem russischen Botschafter in Wien, Dmitri Ljubinski, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erklärt, man befinde sich „auf den letzten Metern, was die Beschaffung von Sputnik betrifft“. Die bisherigen, „sehr intensiven Detailgespräche“, die über Wochen gingen, seien „sehr gut gelaufen“, sagte Kurz am Mittwoch vor Journalisten im Bundeskanzleramt. Mit einer finalen Entscheidung ist heute aber noch nicht zu rechnen.

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Coronakrise

Noch keine Lösung im EU-Verteilungsstreit um Impfstoffe

Im Streit mit Österreich um die Verteilung von Impfstoffen in der EU zeichnet sich noch keine Lösung ab. Beratungen der EU-Botschafter am Mittwochvormittag über einen Kompromissvorschlag der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft hätten kein Ergebnis gebracht, teilten EU-Diplomaten mit. Demnach soll nun am Nachmittag weiter verhandelt werden.

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Corona-Impfung

Nationales Impfgremium berät am Mittwochabend erneut

Das Nationale Impfgremium (NIG) wird sich am Mittwochabend neuerlich zum Corona-Impfstoff von AstraZeneca beraten. „Heute werden auf europäischer Ebene weitere wissenschaftliche und medizinisch-fachliche Daten erhoben“, hieß es in einem kurzen Statement aus dem Büro von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Das NIG werde sich - wie auch schon in den vergangenen Wochen mehrmals - mit aktuellen Entwicklungen zu AstraZeneca befassen.

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Coronavirus

AstraZeneca vermarktet Impfstoff künftig als Vaxzevria

Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen AstraZeneca vermarktet seinen Coronavirus-Impfstoff in der EU künftig unter dem Namen Vaxzevria. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der neue Name sei von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) genehmigt worden. Bisher ist das Präparat unter dem Namen Covid-19 Vaccine AstraZeneca bekannt. „Die Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant“, so die Mitteilung.

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Corona-Impfstoff

Sputnik V: Exportschlager, der auf wenig nationale Gegenliebe stößt

Mit Sputnik-V haben russische Wissenschafter im vergangenen Jahr einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt, der nach bisherigem Wissen ähnlich wirksam wie westliche Produkte sein dürfte. Sputnik-V ist aber mehr als ein bloßes Vakzin. Es fungiert auch als außenpolitisches Werkzeug des Kreml, der auf eine intensive und teils aggressive Vermarktung im Ausland setzt. Eine mögliche Produktion des Impfstoffs in Österreich steht derzeit im Raum, ist aber noch weit entfernt von einer Realisierung.

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Corona-Impfstoff

Curevac produziert Corona-Impfstoff in Heidelberg

Das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac will mehr als 100 Millionen Corona-Impfdosen in Heidelberg herstellen lassen. Mehr als 50 Millionen Dosen sollen noch in diesem Jahr produziert werden, wie Curevac am Dienstag auf seiner Homepage mitteilte. Curevac und der Schweizer Pharma-Auftragsfertiger Celonic schlossen dazu eine Kooperation ab. Celonic hat neben dem Hauptquartier in Basel einen Standort in Heidelberg.

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Corona-Impfstoff

Bericht: Österreich droht mit Blockade bei Impfstoffkauf

Österreich droht laut einem Medienbericht den Kauf von 100 Millionen zusätzlichen Impfdosen von Biontech/Pfizer zu blockieren, wenn es nicht einen größeren Teil der Lieferung des Vakzines bekommt. Das berichtete das Internetportal Politico am Dienstag unter Berufung auf EU-Diplomaten aus drei Ländern. Das Bundeskanzleramt wies die Angaben zurück. Im Zentrum steht der Streit um die Neuverteilung der vorgezogenen zehn Mio. von Biontech/Pfizer unter den EU-Staaten.

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Biontech und Pfizer wollen 2021 bis zu zweieinhalb Milliarden Impfdosen liefern

Das deutsche Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen in diesem Jahr rund 20 Prozent mehr Dosen ihres Corona-Impfstoffs zur Verfügung stellen als ursprünglich geplant. Wie Biontech am Dienstag in Mainz erklärte, gehen die beiden Firmen davon aus, ihre Produktionskapazität bis Ende 2021 „auf bis zu zweieinhalb Milliarden Dosen“ erhöhen zu können. Bis zum vergangenen Dienstag wurden demnach bereits mehr als 200 Millionen Dosen ausgeliefert.

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Deutschland: Empfehlung für AstraZeneca nur noch für über 60-Jährige

Für den Corona-Impfstoff von AstraZeneca deutet sich in Deutschland eine geänderte Altersempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) an. Das Präparat soll voraussichtlich nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf der Stiko hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch die „Augsburger Allgemeine“ berichtete darüber.

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Corona-Impfstoff

Russland bietet Österreich 1 Mio. Sputnik-Dosen an

Österreich verhandelt derzeit mit Russland über die Lieferung von einer Million Dosen des Corona-Impfstoffes Sputnik V. In der Europäischen Union ist Sputnik V derzeit noch nicht zugelassen. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat aber ein sogenanntes rollierendes Verfahren zur Zulassung gestartet. Dabei können während eines Gesundheitsnotstands die notwendigen Daten bei Verfügbarkeit sukzessive eingereicht und geprüft werden. Das Verfahren kann so beschleunigt werden.

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Corona-Impfstoff

Impfstoffstreit: Keine Einigung zwischen Brüssel und London in Sicht

Im Streit um Corona-Impfstoff zwischen der Europäischen Union und Großbritannien ist noch keine Einigung in Sicht. Die Diskussion über mehr Zusammenarbeit stehe erst am Anfang, hieß es am Dienstag aus Kreisen der EU-Kommission in Brüssel. Über Lieferungen von Astrazeneca-Impfstoff aus dem niederländischen Halix-Werk an Großbritannien sei noch nicht verhandelt worden. Ein EU-Vertreter widersprach damit britischen Medienberichten über einen nahen Kompromiss.

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Corona

Schnelle Erstimpfung für Erfolg gegen Pandemie entscheidend

Bis zur breiten Verfügbarkeit von Covid-19-Vakzinen mit nur einer notwendigen Impfdosis (z.B. Impfstoff von Janssen-Cilag/Johnson & Johnson) muss alles daran gesetzt werden, möglichst vielen Österreichern die Erstimpfung zu verabreichen. „Herdenschutz“ kann mit infektiöseren SARS-CoV-2-Varianten kaum erreicht werden. Das erklärte Montagabend bei einer Online-Ärztefortbildung der Wiener Impfexperte Herwig Kollaritsch.

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Corona

Italien startet mit Impfungen in den Apotheken

Die italienische Regierung will ab Ende April Menschen auch in den Apotheken impfen lassen. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichnete Gesundheitsminister Roberto Speranza mit dem Pharmazeutenverband und den Regionen. In den Apotheken dürfen lediglich Personen geimpft werden, die keine gesundheitlichen Probleme haben. Für jede gespritzte Dosis bekommen die Apotheken sechs Euro, so das Abkommen.

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Johnson & Johnson will nach Afrika liefern

Der US-Impfstoffhersteller Johnson & Johnson (J&J) hat die Lieferung von bis zu 400 Millionen Impfdosen in afrikanische Staaten angekündigt. „Niemand ist sicher, bevor nicht alle sicher sind, und wir setzen uns für einen gerechten, weltweiten Zugang zu Corona-Impfstoffen ein“, erklärte Unternehmenschef Alex Gorsky am Montag. Die Verfügbarkeit vor Ort hänge auch von der jeweiligen Zulassung in den 55 Staaten der Afrikanischen Union ab.

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Corona-Impfstoff
Impfung

Studie: Pflegeheim-Bewohner nach nur einer Dosis geschützt

Die beiden in Großbritannien eingesetzten Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und AstraZeneca verhindern bereits nach der ersten Dosis mehr als die Hälfte aller zu erwartenden Infektionen bei Pflegeheimbewohnern. Das geht aus einer Studie des University College London (UCL) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Demnach verhindern beide Präparate vier Wochen nach einer ersten Impfdosis 56 Prozent der Infektionen mit dem Coronavirus.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfstoff

Norwegen impft weiter nicht mit AstraZeneca-Vakzin

Norwegen will den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca vorerst nicht wieder einsetzen. „Es besteht immer noch große Unsicherheit über mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde Folkehelseinstitutt FHI.

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Corona-Impfstoff

EMA erlaubt Lagerung von Biontech-Impfstoff bei Gefrierschrank-Temperaturen

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer kann laut einer Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) künftig vorübergehend auch bei weniger tiefen Temperaturen gelagert werden, was eine Verimpfung auch durch Hausärzte möglich macht. Wie die EMA am Freitag mitteilte, kann der Impfstoff bis zu zwei Wochen lang bei Temperaturen zwischen minus 25 und minus 15 Grad gelagert werden und damit in üblichen pharmazeutischen Gefrierschränken etwa in Apotheken.

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Corona-Impfstoff
Coronavirus

Höchste Zahl von Todesfällen in Italien seit dem Zweiten Weltkrieg

Wegen der Corona-Pandemie hatte Italien im vergangenen Jahr die höchste Zahl an Sterbefällen seit dem Zweiten Weltkrieg zu beklagen. Nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen der Statistikbehörde Istat wurden 2020 insgesamt 746.146 Todesfälle registriert, mehr als 100.000 Todesfälle mehr als sonst im jährlichen Durchschnitt.

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Corona-Impfstoff
EU-Gipfel

Einigkeit: Streit über Impfstoffverteilung wird gelöst

Die EU-Staats- und Regierungschefs sind bei ihrem Video-Gipfel einer Lösung bei der Verteilung von Impfdosen näher gekommen. Sie vereinbarten am Donnerstag, zehn Millionen zusätzliche Impfdosen von Dosen von Biontech/Pfizer zu nutzen, um bestehende Differenzen in der Verteilung auszugleichen. Auch Österreich könnte davon profitieren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich „froh, erleichtert und zufrieden“.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfstoff

Brasilien: Unternehmer wollen zehn Millionen Corona-Impfdosen kaufen

Brasilianische Unternehmer haben angekündigt, zehn Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus zur Impfung ihrer Mitarbeiter zu kaufen. Man würde so das öffentliche Gesundheitssystem SUS entlasten, sagte Luciano Hang, Eigentümer einer der größten Kaufhausketten Brasiliens, in einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit Carlos Wizard, Gründer der größten Sprachlernkette Brasiliens, und Wirtschaftsminister Paulo Guedes am Donnerstagabend (Ortszeit).

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Corona-Impfstoff

Boris Johnson sieht AstraZeneca-Mittel als nationale Wunderwaffe

Boris Johnson ließ gar keinen Zweifel aufkommen. „Es wird definitiv Oxford/AstraZeneca sein“, sagte der britische Premierminister, als er von seinem Corona-Impftermin berichtete. Seit Beginn der Pandemie verkauft Johnsons Regierung die Eindämmung des Coronavirus als nationale Anstrengung, die der des Zweiten Weltkriegs gleicht. Kritik am „Oxford-Impfstoff“, wie Regierungsmitglieder das Vakzin gerne nennen, wird als Kritik am eigenen Land verstanden.

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Frankreich wirft Russland Einsatz von Sputnik-V als „Propagandamittel“ vor

Frankreich beschuldigt Russland, seinen Impfstoff Sputnik-V als „Propagandamittel“ einzusetzen. Außenminister Jean-Yves Le Drian sagte am Freitag dem Radiosender France Info, es handele sich „eher um ein Mittel der Propaganda und der aggressiven Diplomatie als um eines der Solidarität und der Gesundheitshilfe“. Neben Russland nutze auch China seinen Impfstoff von Sinopharm, um „politischen Einfluss“ auszuüben. Während Moskau den Vorwurf zurückwies, verwies die Bundesregierung auf die Möglichkeit, Sputnik-V im Falle einer europäischen Zulassung auch einzusetzen.

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Corona-Impfung

Impfungen: Pingpong zu Kostendeckel für Bestellungen

Die Debatte über die Impfstoffbestellungen geht weiter: Aus Akten des Gesundheitsministeriums für den „Kleinen U-Ausschuss“ zu den Corona-Beschaffungen geht hervor, dass das Finanzministerium einen Kostendeckel einzog. Das Finanzressort konterte am Donnerstag mit Unterlagen, die zeigen sollen, dass das Gesundheitsressort gar nicht mehr Geld wollte. Die Opposition warf Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) indes vor, „gelogen“ zu haben und forderte seinen Rücktritt.

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AstraZeneca

Impfdosen in Italien werden nicht auf Vorrat gehalten

Es handle sich um verschiedene Kontingente des Impfstoffs, die auf die Freigabe durch die Qualitätskontrolle warteten, teilte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Davon seien 13 Millionen Dosen für arme Länder im Rahmen des Covax-Programms bestimmt. Sie seien außerhalb der EU hergestellt und in dem Agnani-Werk in Fläschen abgefüllt worden. Weitere 16 Millionen sollten nach der Freigabe nach Europa gehen, ein großer Teil davon noch im März. Derzeit seien keine Exporte außer in Covax-Länder geplant.

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Impfstoffe: EU-Exportkontrolle soll verschärft werden

Die EU-Exportkontrolle für Corona-Impfstoffe soll erheblich verschärft werden. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur vor der für Mittwoch geplanten Entscheidung der EU-Kommission. Damit könnten Ausfuhren aus der EU künftig häufiger gestoppt werden. Generelle oder flächendeckende Impfstoff-Exportverbote seien jedoch nicht geplant, hieß es aus EU-Kreisen.

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Vor Nationalrat: NEOS befragen Regierung zum Impfen

Die Plenarwoche des Nationalrats erlebt schon am ersten Tag eine „Dringliche Anfrage“. Die NEOS wollen von der Regierung am Mittwoch Details zur Impfbeschaffung auf europäischer Ebene wissen, wie Gesundheitssprecher Gerald Loacker in einer Pressekonferenz ankündigte. EU-Abgeordnete Claudia Gamon übte in dem Zusammenhang scharfe Kritik an Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

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Frankreich öffnet Corona-Impfungen für über 70-Jährige

Frankreich öffnet die Corona-Impfungen ab Samstag für alle Menschen ab 70 Jahren. Präsident Emmanuel Macron kündigte die nächste Stufe der Impfkampagne am Dienstag bei einem Besuch in einem Impfzentrum in Valenciennes in Nordfrankreich an. Zugleich räumte er ein, dass noch nicht alle über 75-Jährigen in Frankreich eine erste Dosis erhalten haben.

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Schwelle einer Million geimpfter Österreicher überschritten

In Österreich ist die Schwelle von einer Million gegen das Coronavirus geimpfter Menschen im Laufe des heutigen Dienstags erstmals überschritten worden: Insgesamt wurden bereits deutlich über 1,3 Millionen Impfungen durchgeführt, berichtet das Gesundheitsministerium, 330.000 Menschen sind bereits voll immunisiert. Laut Minister Rudolf Anschober (Grüne) werden die kommenden Wochen „bis zur Vervierfachung der wöchentlichen Liefermengen führen“ und somit das Tempo steigern.

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Impfung

AstraZeneca weist Zusammenhang mit Blutgerinnseln zurück

AstraZeneca hat seinen Covid-19-Impfstoff nach Berichten über Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln in Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine Analyse aller Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der EU und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft wurden, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, so AstraZeneca am Sonntagabend.

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Studie: SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren 

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. Forscher zeigten nun in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann. 

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Interview Corona-Impfstoff

„Als medizinischer Mensch sollte man mit gutem Beispiel vorangehen“

Ursula Wiedermann-Schmidt ist Professorin für Vakzinologie und Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien. Im Gespräch mit medinlive erklärt sie die verschiedenen Ansätze bei der Impfung gegen Corona, welche Anforderungen an den Impfstoff gestellt werden, wie es zu der schnellen Zulassung kommen konnte und warum noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, es dennoch aber eine hoffnungsvolle Situation ist.