Corona-Impfstoff

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Corona-Impfstoff
Coronavirus

Uni Graz entwickelte neuen Impfstoffkandidaten

Wissenschafter an der Universität Graz haben einen Impfstoffkandidaten gegen den Covid-19-Erreger entwickelt, der auch als Nasenspray verabreicht werden kann. Als Trägermaterial für das intranasale Vakzin dienen Teile von Bakterienhüllen. Der Vakzin-Kandidat sei günstig in der Produktion, bei Raumtemperatur haltbar und ohne ausgebildetes Personal zu verabreichen, so Stefan Schild vom Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Universität Graz.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfung

AGES-Studie zur Effektivität der verschiedenen Impfstoffe

Die AGES hat in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie die Effektivität der in Österreich zugelassenen COVID-Impfstoffe ermittelt: Den besten Schutz gegen eine Infektion über alle Altersgruppen zeigen die mRNA-Impfstoffe, auch gegenüber der Delta-Variante. Bei den Über-60-Jährigen war die Wirksamkeit von Astra Zeneca annähernd gleich hoch, abgeschlagen J&J. „Diese aktuelle Studie zeigt erneut, dass Impfen wirkt“, betonte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

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Corona-Impfstoff
  (Update)

Corona-Impfung

G20 wollen sich für faire Verteilung von Impfstoffen einsetzen

Die G20-Staaten wollen sich für eine „gerechte“ Verteilung von Corona-Impfstoffen einsetzen. Dafür sollen Exportbeschränkungen aufgehoben werden, wie die G20-Handelsminister in ihrer Abschlusserklärung nach einem Treffen im italienischen Sorrent am Dienstag festhielten. Die Erklärung sei ein Zeichen für die „Wiederbelebung des Multilateralismus“, sagte Italiens Außenminister Luigi Di Maio, dessen Land den G20-Vorsitz innehat.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfung

WHO-Beirat empfiehlt dritte Impfdosis

Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollen laut einem internationalen Expertengremium eine dritte Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Damit könne sichergestellt werden, dass sie vor einer Infektion in etwa so gut geschützt seien wie Menschen mit intaktem Immunsystem, die zwei Dosen erhalten haben, berichteten die Fachleute am Montag in Genf.

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Corona-Impfstoff
Faktencheck

FDA bewilligte Pfizer-Booster ausschließlich für Risikogruppen

Aktuell kursiert online eine Falschinformation, wonach der Impfstoff von Biontech/Pfizer von der US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) für eine Drittimpfung verboten worden sein soll. Ein „führender Corona-Forscher“ habe festgestellt, dass der Impfstoff mehr schadet als er hilft. Diese Falschbehauptung bekam in Österreich durch einen TV-Auftritt von Ex-Politiker Peter Westenthaler Reichweite und wurde oft geteilt.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfstoff

WHO: 1,6 Millionen Corona-Dosen in Afghanistan laufen ab

In Afghanistan drohen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 1,6 Millionen Corona-Impfdosen demnächst abzulaufen. Sie müssten dringend verabreicht werden, teilte die WHO am Mittwoch über Twitter mit. Seit August werde in Afghanistan deutlich weniger auf das Coronavirus getestet und geimpft. Genauen Zahlen nannte die Organisation nicht. Die WHO arbeite mit Partnern in mindestens 16 Provinzen zusammen, um die Zahl der Tests und Impfungen zu erhöhen.

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  (Update)

Corona-Impfung

Johnson & Johnson beantragt Zulassung für Booster-Impfungen in den USA

Der Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson (J&J) hat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung von Auffrischungsimpfungen mit seinem Corona-Impfstoff für Menschen über 18 Jahren beantragt. Konzerneigene Untersuchungen hätten ergeben, dass eine Booster-Impfung die Schutzwirkung des Impfstoffs auf 94 Prozent erhöhe, sagte Mathai Mammen, Leiter der Forschung und Entwicklung bei J&J-Tochter Janssen, am Dienstag. Im Gegensatz zu anderen Vakzinen genügt beim Impfstoff von J&J offiziell eine Dosis.

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  (Update)

Corona-Impfung

Schweden setzt Impfung mit Moderna für unter 30-Jährige aus

In Schweden sollen Menschen, die 1991 oder später geboren wurden, zunächst nicht mehr mit dem Vakzin Spikevax geimpft werden. Hintergrund seien Berichte über seltene Nebeneffekte wie Herzmuskelentzündung (Myokarditis), teilte die schwedische Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit. Auch Dänemark setzt inzwischen Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von Moderna bei Jüngeren aus.

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Corona-Impfung

Polizei verlangt von Bewerbern Vollimmunisierung

Die Polizei verlangt ab nun von Bewerbern einen Nachweis über eine Corona-Vollimmunisierung. Sollte dieser nicht zum Zeitpunkt der Bewerbung für die Aufnahme vorliegen, so muss er spätestens bei der polizeiärztlichen Untersuchung vorgewiesen werden, heißt es auf der Homepage unter „polizeikarriere.gv.at“. Von den derzeit aktiven Beamten seien rund 80 Prozent geimpft, hieß es aus dem Ministerium gegenüber der APA.

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Corona-Impfstoff

Slowenien setzt nach Todesfall Impfungen mit Johnson&Johnson-Vakzin aus

Nach dem Tod einer 20-Jährigen nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin von Johnson & Johnson hat Slowenien die Verabreichung des Präparats ausgesetzt. Die Frau sei wenige Tage nach ihrer Impfung an einer Hirnblutung und einer Thrombose gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Ljubljana am Mittwoch mit. Die Impfungen mit dem Mittel von Johnson & Johnson würden daher ausgesetzt, „bis alle Details zu diesem Fall aufgeklärt sind“, erklärte Gesundheitsminister Janez Poklukar.

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Corona-Vakzin

Sanofi stellte Entwicklung von eigenem mRNA-Impfstoff ein

Sanofi steigt trotz positiver erster Studienergebnisse aus der Entwicklung eines eigenen mRNA-Impfstoffs gegen Covid-19 aus. Dieser würde zu spät auf den Markt kommen, erklärte ein Sprecher des französischen Pharmakonzerns am Dienstag. Sanofi werde sich auf seinen proteinbasierten Covid-19-Impfstoff konzentrieren. Dieses Vakzin, das zusammen mit dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline entwickelt wird, befindet sich in der Phase-3 und könnte bis Dezember verfügbar sein.

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Corona-Impfstoff

Biontech reichten Impfstoffdaten für Kinder bei FDA ein

Pfizer und Biontech haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA die Daten für eine Zulassung ihres Covid-19-Impfstoffs zum Einsatz bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren eingereicht. Ein formeller Antrag auf eine Notfallgenehmigung soll voraussichtlich in den kommenden Wochen folgen, teilten die Unternehmen mit.

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Corona-Impfstoff

EU-Behörde EMA prüft dritte Dosis von Moderna-Impfstoff

Die europäische Arzneimittelagentur EMA prüft einen Antrag des Impfherstellers Moderna auf Zulassung einer dritten Dosis. Die vorgelegten Daten sollten nach einem beschleunigten Verfahren bewertet werden, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Der sogenannte Booster könnte Menschen ab zwölf Jahren mindestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden, um den Schutz vor einer Corona-Infektion zu erhöhen.

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Corona-Impfstoff

Amnesty: Unfaire Impfstoffverteilung ist Menschenrechtsverletzung

Amnesty International wirft reichen Ländern und Pharmafirmen im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung Menschenrechtsverletzungen vor. Dass reiche Länder Corona-Impfstoffe auf Lager hielten, während Millionen Menschen in ärmeren Ländern dringend auf eine Impfchance warteten, sei inakzeptabel, sagte Generalsekretärin Agnes Callamard am Freitag bei einem Briefing der Journalistenvereinigung ACANU in Genf.

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Corona-Impfstoff
WHO

Erstmalige Empfehlung vorbeugender Therapie bei Covid-Risikopatienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten. Sie verweist auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Schweizer Unternehmen Roche deren Überlebenschancen verbessern kann. Die WHO veröffentlichte ihre neue Empfehlung am Freitag im „British Medical Journal“.

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Corona-Impfstoff

EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft dritte Dosis von Pfizer-Impfstoff

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft zur Zeit einen Antrag der Impfhersteller Pfizer und Biontech für eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Amsterdam mit. Dieser sogenannte Booster zum Schutz vor einer Corona-Infektion könnte vollgeimpften Personen ab 16 Jahre und frühestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden. Nach Bewertung der vom Hersteller vorgelegten Daten will die EMA Anfang Oktober über den Antrag entscheiden.

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Corona-Mutation

Impfstoffentwicklerin: Gefährlichere Corona-Variante unwahrscheinlich

Sarah Gilbert, eine der Entwicklerinnen des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Corona, hält die Entstehung einer noch gefährlicheren Variante des Virus als Delta aktuell für eher unwahrscheinlich. „Normalerweise werden Viren harmloser, während sie zirkulieren, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es noch eine bösartigere Version von Sars-CoV-2 geben wird“, sagte die Immunologin der Universität Oxford am Donnerstag bei einer Online-Veranstaltung der Royal Society of Medicine.

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Corona-Impfung

USA lassen ersten Impfstoff für Auffrischung zu

Die USA haben einen ersten Corona-Impfstoff für Auffrischungen zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA genehmigte den Impfstoff von Biontech/Pfizer am Mittwoch für Personen über 65 Jahre, Erwachsene mit hohem Risiko für eine schwere Erkrankung sowie für Personen in Berufen mit hohem Ansteckungsrisiko. Diese können sich sechs Monate nach der zweiten Impfung nun eine dritte Dosis spritzen lassen.

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Coronavirus

Covid-Impfung gibt psychische Sicherheit

Die Covid-19-Impfung schützt zu einem sehr hohen Anteil vor SARS-CoV-2-Infektion und noch mehr vor einer schweren Erkrankung. Sie kann aber auch Menschen psychisch wieder Sicherheit geben und die Häufigkeit von depressiven Zuständen verringern. Das hat eine groß angelegte US-Studie mit rund 8.000 Teilnehmern zwischen 10. März 2020 und 31. März 2021 belegt.

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Corona-Impfstoff

USA spenden weitere 500 Millionen Impfdosen

Die USA wollen im Kampf gegen Corona weitere 500 Millionen Impfdosen an ärmere Länder spenden. Das werde US-Präsident Joe Biden bei einem virtuellen Corona-Gipfel an diesem Mittwoch (17.00 MESZ) ankündigen, sagte eine hohe Regierungsbeamtin vor dem virtuellen Treffen. Die Dosen von Pfizer/Biontech sollten in den USA produziert werden und an ärmere Länder gehen. Diese Spende sei an keine Bedingungen geknüpft.

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Corona-Impfstoff

Großbritannien und Südkorea tauschen eine Million Impfdosen

Mit einem Impfstofftausch wollen Südkorea und Großbritannien den Kampf gegen das Coronavirus in ihren Ländern ankurbeln. Wie die Regierung in London am Mittwoch mitteilte, schickt Großbritannien in den kommenden Wochen eine Million Dosen des Mittels von Biontech und Pfizer in das ostasiatische Land. So soll Seoul das Ziel von 70 Prozent vollständig geimpfter Einwohner bis Ende Oktober erreichen, hieß es in der Mitteilung des britischen Gesundheitsministeriums.

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Impfung

AstraZeneca weist Zusammenhang mit Blutgerinnseln zurück

AstraZeneca hat seinen Covid-19-Impfstoff nach Berichten über Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln in Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine Analyse aller Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der EU und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft wurden, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, so AstraZeneca am Sonntagabend.

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Studie: SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren 

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. Forscher zeigten nun in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann. 

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Corona-Impfstoff
Interview Corona-Impfstoff

„Als medizinischer Mensch sollte man mit gutem Beispiel vorangehen“

Ursula Wiedermann-Schmidt ist Professorin für Vakzinologie und Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien. Im Gespräch mit medinlive erklärt sie die verschiedenen Ansätze bei der Impfung gegen Corona, welche Anforderungen an den Impfstoff gestellt werden, wie es zu der schnellen Zulassung kommen konnte und warum noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, es dennoch aber eine hoffnungsvolle Situation ist.