Ukraine-Krieg

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Ukraine-Krieg
European Health Forum Gastein

Krieg in Ukraine als Gesundheitskrise: EU betont Solidarität

Der Krieg in der Ukraine ist auch eine Gesundheitskrise für die dortige Bevölkerung. Das Gesundheitssystem der Ukraine werde zerstört und Spitäler beschossen, betonte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Dienstag beim European Health Forum Gastein (EHFG). „Die EU-Mitgliedsstaaten unterstützen die Ukraine wie nie zuvor gesehen“, sagte sie. Auch Klimaministerin Leonore Gewessler (Grüne) und ihr lettischer Amtskollege betonten die Solidarität der EU.

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European Health Forum Gastein

Dauerkrise aus Pandemie, Klima und Krieg als „neue Normalität“

Die Menschheit befindet sich in einer Dauerkrise aus Pandemien, Klimawandel und Kriegen. „Das ist unsere neue Normalität“, sagte der Europa-Direktor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Hans Kluge, am Dienstag beim European Health Forum Gastein (EHFG). Dies erfordere neue Antworten. „Wir müssen dringend unsere Gesundheitssysteme stärken“, forderte er. Die Finanzminister sollten die Dauerkrise als nukleare Bedrohung betrachten und das Budget für Gesundheitsberufe verdoppeln.

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Inflation

Bio-Produkte weniger stark verteuert, deren Einkäufe legten zu

Bio-Lebensmittel erfreuen sich in Österreich steigender Beliebtheit. Anlässlich des EU-Bio-Tages präsentierten Bio Austria und AMA Marketing aktuelle Marktzahlen. Demnach kam der Bio-Gesamtmarkt 2021 auf 2,53 Mrd. Euro Umsatz. Rund 2 Mrd. Euro, etwa 81 Prozent, entfallen auf den Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Im ersten Halbjahr stieg der Anteil von Bio-Produkten gegenüber dem Vorjahr von 11,3 auf 12 Prozent des LEH-Gesamtumsatzes und lag damit über dem Vorjahreswert.

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Geflüchtete

NGOs: Mangelnde Kooperation macht Probleme

Die Erstaufnahmezentren sind voll. Das Innenministerium erklärt, man sei - auch wegen der vielen Ukrainer, die vor dem russischen Angriff geflohen sind - an der Belastungsgrenze angelangt. Der Versorgungsengpass sei nur auf mangelnde Kooperation zwischen Bund und Ländern zurückzuführen, erklären hingegen die Hilfsorganisationen Amnesty, asylkoordination, Caritas, Diakonie, Integrationshaus, Samariterbund, SOS-Mitmensch und Volkshilfe. Die Länder müssten ihre Aufgabe erfüllen.

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APA-Faktencheck

Busfahrten nach Kiew kein Beleg für Sozialbetrug

Ein in Sozialen Medien (1) verbreiteter Medienbericht (2) soll aktuell offenbar Missgunst gegen ukrainische Geflüchtete schüren. Es wird suggeriert, dass Flüchtlinge das österreichische Sozialsystem ausnützen würden, indem sie die Grundversorgung beziehen und dann mittels Flixbus in die Ukraine reisen. So fände eine Art „Grundversorgungs-Tourismus“ statt. Gestützt wird die Behauptung auf zahlreiche ausgebuchte Flixbus-Fahrten nach Kiew.

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Ukraine-Krieg

EU arbeitet an gemeinsamem Umgang mit „fliehenden“ Russen

Die Frage nach dem Umgang mit Russen, die vor der Teilmobilmachung fliehen, beschäftigt die Europäische Union. „Das ist eine noch nie da gewesene Situation, wir untersuchen sie unter dem Aspekt der Sicherheit“, sagte eine EU-Kommissionssprecherin am Donnerstag in Brüssel. Aber die konkrete Entscheidung in Visa-Belangen liege teilweise in den Händen der EU-Staaten, betonte ein Sprecher. Auch Österreich stellt sich auf russische Flüchtlinge ein.

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Umfrage

Österreichisches „Sorgenranking“: Klimakrise rutscht hinter Ängste wegen Teuerung

Die Klimakrise wird von einer deutlichen Mehrheit in Österreich als echte Bedrohung angesehen, andere Krisen machen derzeit aber noch mehr Angst: Rund neun von zehn Befragten sorgen sich wegen steigender Energie- und Nahrungsmittelpreise, allgemeiner Teuerung durch die hohe Inflation und Energiekrise. 77 Prozent fürchten einen Anstieg der Armut im Land. Über das Klima machen sich aktuell zwei Drittel solche Gedanken, berichtete Global 2000.

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Wien will Integrationspaket für Schulen

Der Wiener Bildungsstadtrat und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) fordert von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) ein „Integrationspaket“ mit zusätzlichen Ressourcen für geflüchtete Kinder. Der Minister habe noch vor wenigen Wochen zusätzliche Mittel in Aussicht gestellt, so Wiederkehr in einer Aussendung. „Geschehen ist leider nichts - im Gegenteil.“ So seien etwa die Corona-Förderstunden gekürzt worden.

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Hilfe mittels Fahrzeugspenden in Niederösterreich

Drei einsatzbereite Feuerwehrautos, ein Rettungstransporter sowie ein Müllwagen sind am Dienstag in Tulln an die Ukraine übergeben worden. Die Kfz werden laut einer Aussendung des Gemeindebundes in dem vom Krieg gebeutelten Land dringend benötigt. Gemeinsam mit dem NÖ Landesfeuerwehrverband wurde außerdem Unterstützung beim Aufbau von Freiwilligenstrukturen angekündigt.

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Corona-Impfung

EU-Treffen: Rauch will Corona-Impfstoffverträge nachverhandeln

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) will bestehende Corona-Impfstoffverträge nachverhandeln. Vor einem informellen Treffen der EU-Gesundheitsminister am Mittwoch erklärte Rauch im Gespräch mit der APA: „Es geht jetzt in Prag darum, mit den Herstellern mehr Flexibilität zu verhandeln.“ Ziel sei es, Impfstoffe nach Bedarf abzurufen, einen Teil für nächstes Jahr auf Herbst zu verschieben und Dosen auch weitergeben zu können.

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Rahmenabkommen über Gesundheitskooperation zwischen Kiew und Wien

Die Ukraine und Österreich haben am Sonntag ein Rahmenabkommen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich vereinbart. Ein entsprechendes Abkommen wurde von der ukrainischen Wirtschaftsministerin und Vizepremierministerin Julia Swyrydenko und von Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) unterzeichnet, wie das Wirtschaftsministerium Sonntagabend mitteilte. Aufgrund dieser Übereinkunft können in der Ukraine Aufträge an heimische Unternehmen vergeben werden.

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Österreich hat vier Millionen neue Packungen Kaliumiodid-Tabletten

Seit Anfang der 1990er-Jahre beschafft das Gesundheitsministerium Kaliumiodid-Tabletten für die kostenlose Abgabe bei einem schweren Nuklearunfall. Vier Millionen Packungen zu je zehn Stück Tabletten müssen hierzulande verfügbar sein und alle zehn Jahre ausgetauscht werden, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Diese vier Millionen sind nun durch neue Packungen ersetzt worden.

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Ukraine-Krieg

Britischer Arzt in der Ukraine getötet

Ein britischer Staatsbürger ist bei einem freiwilligen medizinischen Einsatz in der Ukraine getötet worden. Das britische Außenministerium bestätigte am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP, „der Familie eines in der Ukraine ums Leben gekommenen Briten zu helfen und mit den örtlichen Behörden in Kontakt zu sein“.

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Ärzte-Organisation für Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IIPNW) hat sich für eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg stark gemacht. „Wir plädieren für einen Verhandlungsfrieden und Interessensausgleich statt des Versuchs, ohne Rücksicht auf zivile Opfer einen militärischen Sieg zu erringen“, sagte die Vorsitzende der deutschen Sektion der Organisation, Angelika Claußen, am Mittwoch in Berlin.

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War in Ukraine

Doctors in Kyiv: "We didn't know what to expect"

February 24, 2022. Russian ground forces advance from the north and northeast toward Kyiv. "Loud explosions awakened me," Elina recalls. The hepatologist from Kyiv sits on a yellow sofa circled by the curious gazes of journalists at the International Liver Congress (ILC) in London. Despite the distance, the experiences from the past months are ever-present.

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  (Update)

Ukraine-Krieg

Ärztinnen in Kiew: „Wir wussten nicht, was uns erwartet“

24. Februar 2022. Russische Bodentruppen rücken von Norden und Nordosten in Richtung Kiew vor. „Ich wurde von Explosionen geweckt“, erinnert sich Elina. Die Hepatologin aus Kiew sitzt auf einem gelben Sofa umringt von den neugierigen Blicken von Journalisten auf dem internationalen Leberkongress (ILC) in London. Trotz Distanz sind die Erlebnisse der letzten Monate immer präsent.

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Ukraine

„Viele reagieren erst, wenn der Krieg vor der Haustür wütet“

Der Krieg in der Ukraine bringt das instabile Gesundheitssystem im Land weiter ins Wanken. Wie sich die Lage in Krankenhäusern zuspitzt und die Bevölkerung darauf reagiert. Eine Annäherung. 

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NÖ Landesgesundheitsagentur

Hunderte Krankenhausbetten und Medizingeräte für Ukraine

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine stellt Niederösterreichs Landesgesundheitsagentur (LGA) ukrainischen Krankenhäusern in Summe 619 nicht mehr gebrauchte Betten zur Verfügung. Ebenfalls gespendet werden funktionstüchtige Medizingeräte wie Defibrillatoren, Infusionspumpen oder Fieberthermometer, teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung mit.