Pharmaindustrie

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Pharmaindustrie

Pharmakonzern Pfizer in die roten Zahlen gerutscht

Der US-Pharmariese Pfizer ist im vergangenen Quartal wegen der weggebrochenen Nachfrage nach Covid-Medikamenten in die roten Zahlen gerutscht. Der Hersteller musste rund 5,6 Mrd. US-Dollar (rund 5,3 Mrd. Euro) auf seine Lagerbestände abschreiben. Unter dem Strich stand so für die drei Monate von Juli bis Ende September ein Verlust von fast 2,4 Mrd. US-Dollar nach einem Gewinn von gut 8,6 Mrd. US-Dollar noch vor einem Jahr, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

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Pharmaindustrie
Gerichtssache

US-Berufungsgericht unterstützt Roche-Position in Patentstreit

Der Schweizer Pharmariese Roche hat in den USA einen Patentstreit über ein Schlüsselmedikament für sich entschieden. Ein US-Berufungsgericht kam am Mittwoch zu dem Schluss, dass das Hämophiliemedikament Hemlibra von Roche nicht gegen ein Patent des japanischen Konkurrenten Takeda verstößt.

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Deutschland

Lauterbach fordert Pharma-Großhandel zur Bevorratung von Kinderarzneien auf

Angesichts drohender Engpässe bei Kinderarzneien hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) den pharmazeutischen Großhandel zur Bevorratung bestimmter Medikamente aufgefordert. „Nach derzeitiger Einschätzung könnte im kommenden Herbst/Winter für bestimmte essentielle Antibiotika und weitere relevante Arzneimittel für Kinder eine angespannte Versorgungssituation entstehen“, heißt es in einem Brief von Lauterbach an Marcus Freitag, den geschäftsführenden Vorstand des pharmazeutischen Großhandels, der der Mediengruppe Bayern am Donnerstag vorlag.

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Pharmaindustrie

Deutscher Corona-Impfstoffhersteller Biontech schreibt nun Verluste

Beim deutschen Biotechunternehmen BioNTech hat der Coronaboom ein jähes Ende gefunden. Im zweiten Quartal 2023 schrieb BioNTech einen Nettoverlust von gut 190 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Gewinn von 1,67 Mrd. Euro erzielt worden. Der Umsatz brach von 3,2 Mrd. auf 167,7 Mio. Euro ein.

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Pharmaindustrie
Arzneimittel-Regelungen

EU und Pharma: Nutzungsrechte entscheiden über Innovationen

Die EU plant eine grundlegende Reform ihrer Arzneimittel-Regelungen. Der Vorschlag der Kommission sieht durch flexible Zeitfenster für den Schutz von Pharmaprodukten Anreize für Innovationen vor. Die Industrie befürchtet Wettbewerbsnachteile. Im Endeffekt wird die Zukunft der europäischen Arzneimittelindustrie vom Konkurrenzkampf mit den USA und China bestimmt. Hier die wesentlichsten Punkte:

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Pharmaindustrie

Grünes Licht für Beihilfen an Penicillin-Produktion in Tirol

Die Novartis-Tochter Sandoz, die in Tirol das einzige Penicillin-Werk Europas betreibt, erhält nun fix die bereits 2020 beschlossene Finanzspritze der Bundesregierung. Die Europäische Kommission habe der Beihilfe in Höhe von 50 Mio. Euro zugestimmt, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in einer Aussendung mit. 45 Mio. Euro an Zuschüssen stammen vom Bund, weitere 5 Millionen Euro kommen vom Land Tirol.

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Talkumpuder

J&J muss in Babypuder-Klage 18,8 Mio. Dollar an Krebspatienten zahlen

Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) hat im Streit um mutmaßlich asbestverseuchtes Talkumpuder einen Rückschlag erlitten. Das Unternehmen muss 18,8 Mio. US-Dollar an einen 24-jährigen Krebspatienten zahlen, entschied ein kalifornisches Gericht am Dienstag. Emory Hernandez Valadez führte in seiner Klage an, wegen des intensiven Kontakts mit dem J&J-Puder seit seiner Kindheit an einer tödlich verlaufenden Krebserkrankung (Mesotheliom) erkrankt zu sein.