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Antibiotikaverbrauch

„Österreich zählt im internationalen Vergleich zu Niedrigverbrauchern!"

In Österreich sterben jährlich rund 275 Menschen, weil die Bakterien, die sie krank machen, nicht mit Antibiotika zu bekämpfen sind. In Europa passiert dies 33.100 Menschen, weltweit 1,27 Millionen. Solche Bakterien haben Resistenzen gegen die Wirkstoffe entwickelt oder von anderen Bakterien übernommen. Mediziner:innen und Forscher machen mit dem „Europäischen Antibiotikatag“ (18. November) auf das Problem aufmerksam und werben unter anderem für einen bedachteren Antibiotikaverbrauch, weil sonst Resistenzen weiter gefördert werden.

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Prozess um Listerien-Todesfälle: Mann bekannte sich nicht schuldig

Ein Prozess um Listerien-Todesfälle und -Erkrankungen ist am Dienstag am Landesgericht Wiener Neustadt gestartet. Angeklagt ist der frühere Geschäftsführer der inzwischen geschlossenen Käserei Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen). Dem 39-Jährigen wird grob fahrlässige Tötung in fünf Fällen sowie grob fahrlässige schwere Körperverletzung bzw. grob fahrlässige Körperverletzung in je drei Fällen angelastet. Er bekannte sich nicht schuldig.

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EU-Behörde: 134 Salmonellenfälle in Verbindung mit Hühnerfleisch

In zehn EU-Ländern sowie Norwegen sind mittlerweile insgesamt mindestens 134 Fälle von Salmonellenerkrankungen aufgetreten, die vermutlich im Zusammenhang mit importiertem Hühnerfleisch stehen. Das teilte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Mittwoch in Stockholm mit.

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Tod durch Salmonellen: Staatsanwaltschaft Klagenfurt ermittelt

Nach dem Tod eines 63-jährigen Kärntners wegen einer Salmonellenvergiftung ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Geklärt werden soll, ob der Mann sich die Vergiftung wegen eines Hühner-Kebabs von einem Oberkärntner Dönerstand zugezogen hatte. Staatsanwältin Tina Frimmel-Hesse bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der „Kleinen Zeitung“.

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Gutachten

AGES untermauert: Pflanzliche „mlik“ potenziell irreführend

Nachdem die AGES kürzlich eine „Irreführungsneigung“ für „mlik“-Haferdrinks festgestellt hat, da die „mlik“ mit Milch von Tieren verwechselt werden könnte, hat die staatliche Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) diese Einschätzung in einem Gutachten nun bestätigt, schreibt das Branchenblatt „Landwirt“ (online, kostenpflichtig). Eine Änderung der Verpackungsaufschriften müssten die Länder anordnen. Nur Wien hat das bisher getan, so das Fachmagazin.

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Praevenire Gesundheitsgespräche

Lieferengpässe ohne schnelles Ende

In Österreich sind derzeit 636 Arzneimittel in der öffentlich einsehbaren AGES-Liste der nicht oder nur beschränkt lieferbaren Arzneimitteln. Ein schnelles Ende ist nicht in Sicht, die Situation nach Ende von Covid-19-Pandemie und Influenza-Welle unerwartet gravierend, Politikerversprechen zweifelhaft, erklärten Freitagabend Experten bei den Praevenire Gesundheitsgesprächen in Alpbach in Tirol (bis 10. Juli).

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Einschätzung

Pflanzliche „mlik“ hat laut AGES eine „Irreführungseignung“

Können Verbraucher ein Produkt, auf dem „mlik“ steht, mit Milch aus den Eutern von Tieren verwechseln? Vertreter der Agrarwirtschaft sehen dies so und verlangten von der staatlichen Agentur für Ernährungssicherheit GmbH (AGES) eine Einschätzung dazu. Diese liegt nun vor, wie die die Fachzeitung „Landwirt“ berichtet. Demnach schreibt die AGES, es wäre „in dem vorliegenden Einzelfall von einer Irreführungseignung auszugehen“.

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Interview Bernhard Benka/Teil 2

„Die Ideallösung hat leider niemand"

Der gebürtige Linzer Bernhard Benka leitet seit Kurzem in der AGES den Bereich Öffentliche Gesundheit und war einer, der die Coronapandemie in Österreich von Anfang als medizinischer Experte begleitet hat. Woran er sich in Zeiten umfassender Infoflut fachlich orientiert hat, was er von den gelockerten Quarantäneregeln in den Schulen hält und was seine „Herzensthemen“ sind, erläutert er im zweiten Teil des medinlive-Interviews.

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  (Update)

Interview Bernhard Benka

„Das Thema Daten ist ein zweischneidiges Schwert"

Der gebürtige Linzer Bernhard Benka leitet seit Kurzem in der AGES den Bereich Öffentliche Gesundheit und war einer, der die Coronapandemie in Österreich von Anfang als medizinischer Experte begleitet hat. Im ersten Teil des medinlive-Interviews erzählt er, warum das Epidemiologische Meldesystem (EMS) unter Wert verkauft wurde, wie das Epidemiegesetz idealerweise aussehen könnte und wieso er sich für den Arztberuf entschieden hat.