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Forschungsprojekte

Patient:innen viel zu selten eingebunden

Weltweit werden jährlich rund 20.000 klinische Studien mit rund zwei Millionen Probanden durchgeführt. Die betroffenen Patient:innen aber sind viel zu wenig in Planung und Auswertung eingebunden. Das hat jetzt auch eine europäische Untersuchung mit österreichischer Beteiligung für die Rheumatologie ergeben. Höchstens bei 20 Prozent der Untersuchungen gab es eine nennenswerte Berücksichtigung der Betroffenen.

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41 in Österreich tätige Forscher:innen unter meistzitierten Wissenschafter:innen

Auf der diesjährigen Liste der „Highly Cited Researchers“, die der Datenkonzern Clarivate am Mittwoch veröffentlicht hat, finden sich insgesamt 6.849 Wissenschafter:innen aus 67 Ländern. Dieses Jahr haben es 41 zumindest teilweise in Österreich tätige Forscher:innen auf die Liste geschafft, im Vorjahr waren es 46. Sie arbeiten u.a. an der Universität Wien, beim IIASA,  an der Meduni Wien und an der Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

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Neue Gentechnik - Unvorhersehbare Gefahr oder doch Zukunftschance?

Mit ihrem Vorschlag, einige Verfahren der Neuen Gentechnik (NGT) in der Landwirtschaft mit lockeren Auflagen in der klassischen Gentechnik zu versehen, stieß die EU-Kommission auf deutliche Ablehnung vonseiten der Gentechnik-Skeptiker, wie auch auf Zustimmung aus dem Agrarsektor. Österreichische Wissenschaftsinstitutionen appellierten hingegen dafür, NGT „vorurteilsfrei, aufgeschlossen und auf Basis wissenschaftlicher Evidenz“ zu bewerten.

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Willentliche Veränderung der Pupillengröße wirkt gegen Stress

Menschen können durch willentliche Veränderung der Pupillengröße Kontrolle über ihren Erregungszustand erlangen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Diese Erkenntnis habe ein enormes Potenzial für die Behandlung von Stress und Angststörungen, schrieben die Forscherinnen und Forscher in der Studie, die am Montagabend im Fachblatt „Nature Human Behaviour“ publiziert wurde.

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Studie

„Wir wollen Ihre Mäuse“ - US-Forscher suchen städtische Nagetiere

Mäuse dringend gesucht: US-Forscher brauchen Großstadt-Nager für eine Untersuchung. „Wir wollen Ihre Mäuse!“, schrieben Wissenschafter der Drexel University in Philadelphia kürzlich auf einem Flugblatt, das im Internet kursiert. Bedingung: Sie müssen aus Wohnungen oder Geschäften in den Städten New York, Philadelphia oder Richmond stammen. Dafür möchte das Forschungsteam Lebendfallen in den Wohnungen der freiwilligen Teilnehmer aufstellen und die gefangenen Tiere einsammeln.

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Deutsche Gerichtssache

Gericht weist Beschwerde gegen Pandemievertrag zurück

Das deutsche Verfassungsgericht hat eine Beschwerde gegen den geplanten internationalen Pandemievertrag als unzulässig zurückgewiesen. Durch die künftige Mitwirkung Deutschlands an dem Vertrag sei die Beschwerdeführerin nicht in ihren Rechten verletzt, heißt es in einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Da die Verhandlungen auf internationaler Ebene andauern, gebe es auch kein Zustimmungsgesetz, das mit der Verfassungsbeschwerde angegriffen werden könnte.

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Nobel-Favoriten: Krebsimmuntherapie, Spintronik, DNA-Sequenzierung

Aus dem Kreis der meistzitierten Forscher hat der Datenkonzern Clarivate die diesjährige „Nobel-Klasse“ gekürt. Diese 23 „Citation Laureates“, frei übersetzt „Zitations-Kaiser“, aus fünf Ländern zählen damit zu den Favoriten für die wissenschaftlichen Nobelpreise 2023. Wer diese Auszeichnung heuer erhält, wird nächste Woche bekannt gegeben: Den Auftakt macht traditionell die Medizin (2.10.), gefolgt von Physik (3.10.), Chemie (4.10.) und den Wirtschaftswissenschaften (9.10.).

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Forschung

Pflanzen spielen große Rolle bei Wolkenbildung

Von Pflanzen emittierte gasförmige Kohlenwasserstoffe, sogenannte Sesquiterpene, spielen eine große Rolle bei der Wolkenbildung. Das zeigt ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung im Rahmen des internationalen Atmosphären-Forschungsprojekts CLOUD. Die Substanzen kommen zwar vergleichsweise selten vor, haben aber enormen Effekt auf die Entstehung von für die Wolkenbildung notwendigen Kondensationskeimen, berichten die Forscher im Fachblatt „Science Advances“.

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Geistiger Vater von Klonschaf Dolly: Ian Wilmut gestorben

Einer der geistigen Väter des Klonschafs Dolly, Ian Wilmut, ist tot. Der Wissenschafter starb im Alter von 79 Jahren, wie die schottische Universität Edinburgh am Montag mitteilte. Wilmut litt seit einigen Jahren an der Parkinson-Erkrankung. Forschern in diesem Bereich stand er noch im hohen Alter als Berater zur Verfügung.

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  (Update)

Spenderorgan-Forschung

Menschliches Nierengewebe wächst in Schweineembryos heran

Wissenschaftern ist es gelungen, in Embryos von Schweinen Nierengewebe mit überwiegend menschlichen Zellen heranwachsen zu lassen. Dazu schalteten sie in den Embryos zwei Gene aus, die wichtig für die Entwicklung von Nieren sind. In diese Organlücke konnte dann Nierengewebe aus menschlichen Stammzellen hineinwachsen. Auf solche Weise gezüchtete Organe könnten später einmal Spenderorgane werden.

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19 Forscher in Österreich erhalten hochdotierte ERC-„Starting Grants“

Die Rekordzahl von 19 in Österreich tätigen Forschern erhält hochdotierte „Starting Grants“ des Europäischen Forschungsrats (ERC). Noch nie gingen so viele dieser jährlich vergebenen, mit jeweils bis zu 1,5 Mio. Euro dotierten Förderpreise nach Österreich. Insgesamt bekommen in dieser Antragsrunde 400 Wissenschafter in einer frühen Karrierephase einen „Starting Grant“ für fünfjährige Grundlagenforschungsprojekte, gab der ERC am Dienstag bekannt.

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Sonne so aktiv wie lange nicht mehr - Auswirkung auf Erde möglich

Die Zahl der Sonnenflecken ist nach Daten der US-Atmosphärenbehörde NOAA derzeit so hoch wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Da die Häufigkeit der Sonnenflecken mit der Sonnenaktivität zusammenhängt, entstehen dann auch viele Sonnenstürme - und die können je nach Richtung auch für die Erde brisant werden. In den nächsten Jahren werde es wahrscheinlich zu mehr Sonnenstürmen kommen, sagte Sami Solanki, Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS).

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Wiener Physiker lassen Quanten-Dominoeffekt vom Stapel

Wie man in einem zuvor raffiniert präparierten Quantensystem durch ein kleines Anschubsen eine verhältnismäßig sehr große Veränderung bewirkt, zeigen Wiener Physiker im Fachblatt „Physical Review Letters“. Dieses Auslösen eines Domino- oder Lawineneffekts könnte künftig als eine Art Verstärker winziger elektromagnetischer Pulse oder als Quanten-Batterie genutzt werden, heißt es seitens der Technischen Universität (TU) Wien.

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Mehr Geld für Musks Gehirn-Implantate-Firma Neuralink

Elon Musks Firma Neuralink, die das Gehirn mit Hilfe von Implantaten mit einem Computer verbinden will, hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die 280 Millionen Dollar (gut 254 Mio Euro) schwere Finanzierungsrunde sei vom Wagniskapitalgeber Founders Fund des Technologie-Investors Peter Thiel angeführt worden, teilte Neuralink am Montag mit.

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Riesige Long-Covid-Forschungsinitiative in den USA

Die USA wollen mit einem enormen Aufwand zu wirksamen Maßnahmen gegen Long-Covid kommen. Jetzt wurde mit Finanzmitteln von mehr als einer Milliarde US-Dollar das sogenannte Recover-Projekt gestartet, in dem zumindest elf mögliche Therapien gegen schwere Folgeprobleme durch Covid-19 getestet werden, teilten die nationalen US-Gesundheitsinstitute (NIH) mit.

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Forscher bauten winzige Bioelektrosensoren für Entzündungen und Krebs

Unsichtbar kleine Fühler sind wie Schachfiguren auf einem Proteingitter aufgestellt. Darunter liegen winzige Transistoren. Nehmen sie etwa Entzündungsfaktoren wahr, ändert sich die Ladung der Einheiten und Strom wird messbar, sagte der Wiener Pionier der synthetischen Biologie, Uwe Sleytr der APA. Mit solchen Bioelektrosensoren könnte man in Zukunft in Körperflüssigkeiten Krebs, Entzündungen und Virusinfektionen erkennen. Die Studie erschien im Fachjournal „Science Advances“.

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Termin Wien

Forschungscafé

Beim Forschungscafé der Wiener Ärztekammer steht ME/CFS im Fokus. Die Veranstaltung am Mittwoch, 27. September 2023 18.30 – 20.30 Uhr versteht sich als Annäherung an die Multisystem-Erkrankung und will den Stand der Forschung und die Rolle des Endothels abbilden.

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Tuberkulosetherapie soll mithilfe von Gates-Stiftung einfacher werden

Die Behandlung von Tuberkulose wird durch die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen oftmals erschwert. Delamanid und Pretomanid sind zwei Wirkstoffe, die als erfolgversprechende Kandidaten bei der Behandlung von multiresistenter Tuberkulose gehandelt werden. Ein Forscherteam der Universität Graz wird von der Bill & Melinda Gates Stiftung mit rund 330.000 Euro gefördert, um in den kommenden zwei Jahren einen nachhaltigen Herstellungsweg für entsprechende Wirkstoffe zu finden.

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Klimaerwärmung leert größten Kohlenstoffspeicher im hohen Norden

Durch höhere Temperaturen entweicht immer mehr Kohlenstoff aus subarktischen Böden. Unklar ist, ob diese Entwicklung durch ein stärkeres Pflanzenwachstum im wärmeren Klima kompensiert wird. Innsbrucker Forscher zeigen nun in einem Experiment in Island, dass dies nicht der Fall ist: bei steigenden Temperaturen leert sich der Kohlenstoffspeicher Boden im hohen Norden nachhaltig, berichten sie im Fachjournal „Global Change Biology“. Das heizt das Klima zusätzlich an.

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Wasserfixierende Ionen sorgen für gut geschmierte Gelenke

In einem gesunden Gelenk ist die Reibung sehr gering und deutlich kleiner als bei beweglichen Teilen einer Maschine. Wie die Natur das schafft, wird seit vielen Jahren diskutiert. Wiener Forscher berichten nun mit Kollegen aus Kanada und China im Fachjournal „Science Advances“, dass wasserfixierende Ionen für die notwendige „Schmiere“ sorgen dürften. Sie wollen das nun näher untersuchen, um neue Behandlungsmethoden bei Gelenksproblemen entwickeln zu können.

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Expertentalk

Quo vadis, Forschung?

Beim Future Health&Science Talk debattierten Branchenkenner über die Zukunft der Medizin und den Konnex zwischen Grundlagenforschung und Wirtschaft.

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  (Update)

Interview

Miterfinder der CRISPR-Genschere sieht offene Fragen

Der Forscher Krzysztof Chylinski berichtet von längst nicht mehr utopischen Anwendungsfällen dieser Technologie und mahnt gleichzeitig zu großer Vorsicht.