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Mehr Bäume könnten Hitzetote in Städten um ein Drittel verringern

Mehr Bäumen in Städten könnten einer Studie zufolge die durch Hitze ausgelösten Todesfälle um rund ein Drittel verringern. In der Fachzeitschrift „The Lancet“ am Mittwoch veröffentlichte Modellrechnungen ergaben, dass dafür die Bepflanzung auf rund 30 Prozent der Fläche in Städten erhöht werden müsste. Dies würde im Schnitt die Temperatur während heißer Sommermonate um 0,4 Grad Celsius sinken lassen.

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Prognose

Weltweites Klimaziel von 1,5 Grad laut Studie nicht realistisch

Das Klimaziel, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, ist nach Ansicht von Hamburger Forschenden unrealistisch. „Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius ist derzeit nicht plausibel“, heißt es in einer Mitteilung der Universität Hamburg zum „Hamburg Climate Futures Outlook 2023“. Vor allem das Verhalten von Konsumenten und Unternehmen bremse den weltweit dringend notwendigen Klimaschutz, hieß es.

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Schlafmangel wegen Lockdown führt zu Wutausbrüchen von Kindern

Der Lockdown im Frühling 2020 hat das Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern beeinflusst. Laut einer neuen Studie der Universität Freiburg hat das Auswirkungen auf deren Verhalten - auch ein halbes Jahr später noch. Kleinkinder, die wegen des Lockdowns in der Nacht öfter erwachten, hatten sechs Monate später eine signifikant niedrigere hemmende Selbstkontrolle, hieß es in der kürzlich im Fachblatt „Plos One“ publizierten Studie.

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OECD-Studie

Österreich unter Ländern mit höchsten Sozialausgaben

Österreich gehört zu den Ländern mit den höchsten öffentlichen Sozialausgaben, zeigen am Donnerstag veröffentlichte Schätzungen der OECD. 2022 gingen demnach hierzulande 29,4 Prozent des BIP in den Sozialbereich, mehr waren es nur in Frankreich (31,6) und Italien (30,1). Im Schnitt sind 2022 in den OECD-Ländern rund 21,1 Prozent des BIP in öffentliche Sozialausgaben geflossen, der überwiegende Teil davon in die Bereiche Pensionen, Gesundheit und Familie.

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Beleg für Zusammenhang von Klimakrise und Ameisen-Aggressivität

Eine von Ökologinnen und Ökologen der Universität Innsbruck durchgeführte Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Klimakrise und der verstärkten Aggressivität von Ameisen. So haben laut den Forschern höhere Temperaturen und mehr Stickstoff im Boden Einfluss auf das Verhalten der weit verbreiteten Ameise „Tetramorium alpestre“. Diese Gattung wurde für die Untersuchung an acht hochalpinen Standorten in Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz beforscht.

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Nur kleines Zuwanderungsminus in Österreich am Pandemiebeginn

Durch die Covid-19-Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen hat sich die Zuwanderung nach Österreich 2020 - gegenüber einer auf Zahlen der vergangenen Jahre basierenden Prognose - um rund elf Prozent verringert. Das berechneten Forscher des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg (NÖ). Noch geringer fiel der Einbruch nur in der Schweiz aus, in Finnland gab es sogar ein Zuwanderungs-Plus, so die Forscher im Fachblatt „Plos One“.

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Psychische Gesundheit

Ein Drittel der Kinder laut Tiroler Studie belastet

Eine Tiroler Studie, die sich über zwei Jahre mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie beschäftigt hat, hat äußerst besorgniserregende Ergebnisse zutage gefördert. „Ein Drittel hat klinisch manifeste Ängste, die behandlungsbedürftig sind“, sagte Kinderpsychiaterin und Studienautorin Kathrin Sevecke bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Es benötige doppelt so viele Behandlungsplätze, forderte sie die Politik zum Handeln auf.

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Vitamin B dürfte auch Rolle für Gefäßgesundheit spielen

Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen - in ihnen ist Vitamin B in Fülle enthalten. Der Vitaminkomplex, der vor allem für seine Wirkung im Zusammenhang mit dem Nervensystem und Stoffwechselprozessen bekannt ist, dürfte auch eine Schutzfunktion für die Blutgefäße haben. Darauf deutet eine Studie eines Forschungsteams von Med-Uni Graz, TU Graz und Uni Graz hin.

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Studie:

Klimawandel führte 2022 zu Temperaturrekord in Weltmeeren

Nicht nur an Land, auch in den Weltmeeren verursacht der Klimawandel immer neue Temperaturrekorde. 2022 sei bei den Ozeanen das heißeste Jahr seit Beginn der Messungen gewesen, heißt es in einer Studie, die ein internationales Forscherteam am Mittwoch im Fachblatt „Advances in Atmospheric Sciences“ veröffentlichte.

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Hohe Auslastung in Schweizer Spitälern erhöht Sterberisiko

Bei hoher Auslastung der Spitalbetten nimmt die Sterblichkeit laut einer neuen Studie pro Tag um zwei Prozent zu - teilweise deutlich bevor die volle Bettenkapazität erreicht ist. Besonders betroffen sind kleine Spitäler. Für die Studie haben Forschende der Universität Basel die Daten von knapp 1,2 Millionen Patient:innen aus 102 Schweizer Spitälern ausgewertet, hiess es in einer Mitteilung der Universität vom Montag.

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„Gender Data Gap“: Die Welt ist auf den Mann zugeschnitten

Von der Medikamentendosierung über die Fahrzeugsicherheit bis hin zur Größe des Smartphones - was das Leben aller berührt, ist häufig nur auf die halbe Bevölkerung abgestimmt. Schuld ist der „Gender Data Gap“, erklärte Sonja Sperber vom Institut für Strategie, Technologie und Organisation der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) im Gespräch mit der APA. Probanden bei der Entwicklung alltagsrelevanter Produkte seien nämlich nur selten Frauen.

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Klimawandel

Studie: EU muss Milliarden mehr in emissionsarme Technologien stecken

Wenn die Europäische Union die Treibhausgasemissionen bis 2050 wie geplant auf netto Null bringen will, muss sie nach einer neuen Studie sofort massiv in emissionsarme Technologien investieren. Nötig seien für bis 2025 pro Jahr mindestens 302 Milliarden Euro, schreiben Forschende der Universität ETH in Zürich im Fachjournal „Nature Climate Change“.

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Laborstudie

Forscher:innen weisen giftige Substanzen aus Reifenabrieb in Salat nach

Wiener Forscher:innen haben in einer Laborstudie giftige Zusatzstoffe aus dem Abrieb von Autoreifen in Salat nachgewiesen. Die Reifenpartikel kommen durch Wind, Klärschlamm und Abwasser auf die Felder, wo die in ihnen enthaltenen Schadstoffe in das Gemüse gelangen können. Wie die Wissenschafter:innen in Experimenten zeigten, nahmen Salatpflanzen alle fünf untersuchten, teilweise hochgiftigen Chemikalien auf.

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Diabetikerinnen haben vor allem im Wechsel erhöhtes Thromboserisiko

Frauen mit Diabetes sind besonders gefährdet, Venenverschlüsse durch Blutgerinnsel (Venöse Thromboembolien) zu erleiden, berichten Wiener Mediziner:innen. Am höchsten ist das Risiko in den Wechseljahren (Perimenopause). In jener Zeit sollten diese Patientinnen „hinsichtlich der Entwicklung von Venenthromboembolien sorgfältiger überwacht werden“, erklären die Forscher:innen. Die Studie wurde im Fachjournal „Diabetes Research and Clinical Practice“ veröffentlicht.

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Coronavirus

China pusht Remdesivir zum Schlucken

Bei in die Höhe springenden Zahlen an Covid-19-Erkrankungen in China wäre gerade jetzt eine wirksame medikamentöse Therapie besonders wichtig. Chinesische Wissenschafter wollen jetzt mit einer zum Schlucken geeigneten Form des Wirkstoffs Remdesivir keine schlechteren Ergebnisse als mit dem im Westen bekannten Paxlovid (Pfizer) in der Behandlung von Risikopatient:innen belegt haben.

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Luftverschmutzung verschlechtert Lungenfunktion und fördert COPD

Luftverschmutzung beschleunigt die Alterung der Lunge und erhöht das Risiko einer chronischen Lungenerkrankung – so das Ergebnis einer Querschnittstudie des McGill University Health Centre in Montreal. Einmal mehr wird damit deutlich, wie schädlich die weltweite Luftverschmutzung für die Gesundheit ist.