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Coronavirus

149 Spitalspatienten im Burgenland

Im Burgenland sind am Freitag 149 Corona-Erkrankte in den Spitälern behandelt worden. Das waren sechs mehr als am Donnerstag. Auf den Normalstationen erreichte die Zahl der Spitalspatienten mit 138 einen Höchstwert. Auf den Intensivstationen blieb die Lage mit elf Covid-19-Patienten unterdessen stabil, teilte der Koordinationsstab Coronavirus mit. Die Auslastung ist laut den Krankenhausbetreibern weiter hoch. Geplante Operationen müssen nach wie vor verschoben werden.

red/Agenturen

Auch Ambulanztermine werden derzeit verlegt. Die Personalsituation und die Zahl der Krankenstände hätten sich zuletzt zwar leicht gebessert, es gebe aber noch immer zahlreiche Ausfälle, so KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten GmbH) und Barmherzige Brüder. Notfälle und akute Fälle würden naturgemäß weiterhin behandelt und operiert.

Auch die Besuchsregeln sind in den fünf Spitälern in Eisenstadt, Oberwart, Oberpullendorf, Güssing und Kittsee an die Corona-Situation angepasst worden. Bis Ende April brauchen alle Besucher ein negatives PCR-Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausnahmen gibt es wie bisher rund um Geburten, für das Begleiten Minderjähriger sowie in Verabschiedungs- und Palliativsituationen. Erlaubt ist pro Patient und Tag ein Besucher für eine Stunde.

Am Freitag wurden im Burgenland 959 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und drei Todesfälle gemeldet. Eine 74-jährige Frau aus dem Bezirk Mattersburg, eine 79-Jährige aus dem Bezirk Oberwart und eine 91-Jährige aus dem Bezirk Jennersdorf sind laut Koordinationsstab im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der aktuell infizierten Personen ist rückläufig. Sie sank um 450 auf 10.564.