Corona

Anschober: 1. März wird „Tag, an dem entschieden wird“

Mit einer "sehr präzisen Bewertung" der Covid-19-Situation in Österreich soll der künftige Umgang mit dem Virus definiert werden. Der 1. März sei "der Tag, an dem entschieden wird", erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Freitag in einer Pressekonferenz. Öffnungsschritte vor diesem neuralgischen Datum halte er daher für unrealistisch. Die Entscheidung zur Verlängerung der Ausreisebeschränkungen in Tirol soll noch im Laufe des heutigen Tages fallen.

red/Agenturen

Mit den Verantwortlichen in Tirol sei man in ständigem Austausch. Die Entscheidung bezüglich der Verlängerung der Verordnung, die die Ausreise aus dem Bundesland nur mit negativem Test regelt, stehe unmittelbar bevor. Wichtig für den zukünftigen Umgang seien "hohe Testquoten in den hauptbetroffenen Gebieten", wie dem Bezirk Schwaz, so Anschober.

Auf Gesamt-Österreich angesprochen, verwies der Minister auf laufende Gespräche mit Kulturinstitutionen oder der Gastronomie sowie auf einen "Sportgipfel" in der kommenden Woche. Er verstehe die Sehnsucht nach Normalität, nach Kultur und anderen Möglichkeiten eines normaleren Lebens. Bis Ostern befinde man sich aber voraussichtlich noch in einer "schwierigen Phase". Für die erste Märzwoche seien dann aber auch vorsichtige Öffnungen angedacht, denen er aber nicht vorgreifen wolle, sagte Anschober.

Mit den Eintrittstests als Voraussetzung - etwa zum Besuch des Friseurs - hätten die Testungen "jetzt eine wirkliche Breite erreicht". Dieses System könne etwa in den Kulturbereich übernommen werden. Gerade dort sei auch schon viel Vorarbeit geleistet worden.