Wirbelsturm Idai
Wirbelsturm Idai

„Licht für die Welt“ startet Interventionsprojekte

Der Zyklon „Idai“ in Südostafrika hat hunderte Menschenleben gefordert und ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Angesichts der verheerenden Schäden hat die Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ ihren Einsatz stark ausgebaut.

ct

Die Zahl der Todesopfer infolge des verheerenden Zyklons „Idai“ in Südostafrika schnellt in die Höhe. Am 15. März hatte der Wirbelsturm Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet und mit schweren Regenfällen weite Landstriche unter Wasser gesetzt. Nach Regierungsangaben kamen in den drei betroffenen Ländern mindestens 615 Menschen um, wie ein Sprecher des UN-Nothilfebüros (Ocha) in Genf am Samstag sagte. Angesichts der verheerenden Schäden hat die Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ ihren Einsatz stark ausgebaut.

Der Wirbelsturm brachte verheerende Schäden, wie Franko Petri von „Licht für die Welt“ schilderte. Krankheiten würden sich ausbreiten, die Preise für Nahrung hätten sich wegen der Knappheit vervielfacht, es fehle an Essen und sauberem Wasser, schildert er. Wasserstellen seien verunreinigt, das Trinkwasser vergiftet, die Ernte sei zerstört. Auch das Büro und die Augenklinik der NGO hätte der der Wirbelsturm teilweise zerstört.

Vier Interventionsprojekte gestartet

Wie die NGO am Montag erklärte, konnte sie innerhalb einer Woche vier Interventionsprojekte in Höhe von 300.000 Euro entwickeln. Dies gelang durch die Zusammenarbeit des Büros in Beira, einer Großstadt in Mosambik, in dem 18 Mitarbeiter arbeiten und der Zentrale in Wien.  Die Maßnahmen zielen besonders auf Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, sowie Kinder ab, da diese Gruppen am stärksten von der Katastrophe betroffen seien, erklärte Petri. 

Zu den Maßnahmen zählen die inklusive Nothilfe für Menschen mit Behinderung an die allgemeine Bevölkerung in Chibabava und Búzi in Zusammenarbeit mit vier Missionsstationen, die unmittelbare Nothilfe für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen in den Provinzen Dondo und Beira, die Inklusion und Rehabilitation in den Auffangcamps der Katastrophenflüchtlinge innerhalb Mosambiks, sowie der Wiederaufbau der neuen Augenklinik, damit der Spitalsbetrieb so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden kann.

Die Ärztekammer setzt sich als Spender für die Projekte von „Licht für die Welt“ ein.

Licht für die Welt – Spenden für Sturmkatastrophe in Mosambik

Onlinespenden: www.licht-fuer-die-welt.at

Spenden per Erlagschein:  IBAN: AT92 2011 1000 0256 6001, BIC: GIBAATWWXXX

lfdw
Ein Mitarbeiter von „Licht für die Welt“ vor dem Büro in Beira, einer Großstand in Mosambik.
Licht für die Welt / Leo
Licht für die Welt
Am 15. März hatte der Wirbelsturm Mosambik, Malawi und Simbabwe verwüstet und mit schweren Regenfällen weite Landstriche unter Wasser gesetzt.
Licht für die Welt / Leo
 
© medinlive | 13.07.2024 | Link: https://app.medinlive.at/gesellschaft/licht-fuer-die-welt-startet-interventionsprojekte