Gesellschaft

Tür Ordination
Interview Arzt-Patienten-Kommunikation

„Da wäre dann jetzt die Pause zu machen"

Hohes Patientenaufkommen, zu wenig Zeit, Personalmangel...den Patientinnen und Patienten wichtige Infos gut und verständlich zu übermitteln, scheitert oft an den Umständen. Gerade in überfüllten Spitalsambulanzen und Kassenordinationen ist die Krux mit dem gefühlt nie endenden Zeitdruck ein Dauerthema. Im zweiten Teil des medinlive-Gesprächs erläutert die Kommunikationspsychologin Birgit Hladschik-Kermer Möglichkeiten, gegenzusteuern.

Corona-Impfung

Hinweis vor Impfung und Beobachtung danach wichtig

Die möglicherweise durch den Corona-Impfstoff von AstraZeneca ausgelösten Thrombose-Ereignisse sind „sehr selten“ und haben „ein sehr spezielles Krankheitsbild“. Es ist jedenfalls „ganz wichtig, dass man die Patienten drauf hinweist“, betonte die Virologin und Impfexpertin Heidemarie Holzmann am Donnerstag auf APA-Anfrage. Nach der Impfung sollte der Gesundheitszustand selbst beobachtet werden. Die Symptome treten frühestens nach vier Tagen auf.

Corona-Impfung

Sprunghafter Anstieg bei Corona-Impfungen in Deutschland

Nach dem Einstieg der Hausärzte hat sich die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland sprunghaft erhöht. So wurden am Mittwoch rund 656.000 Dosen verabreicht - 290.000 mehr als am Vortag. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. Am Mittwoch starteten in den meisten Bundesländern die Impfungen in den insgesamt 35.000 teilnehmenden Hausarztpraxen. Bisher waren an keinem Tag mehr als 367.000 Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht worden. In der Regel waren es deutlich weniger.

Schärfere Corona-Maßnahmen während des Fastenmonats Ramadan

Wegen eines befürchteten Anstiegs an Corona-Infektionen im muslimischen Fastenmonat Ramadan wollen Länder im arabischen Raum die Vorschriften während der Festtage wieder verschärfen. So will Saudi-Arabien das traditionelle Fastenbrechen (Iftar) und das Frühstück vor dem Morgengrauen (Suhur) in Moscheen verbieten, wie der Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete. Gläubige in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten müssen in Moscheen Mundschutz tragen und dürfen sich dort zum speziellen Nachtgebet (Tarawih) höchstens 30 Minuten lang aufhalten.

Coronavirus

Zahl der Schwerkranken in Israel so niedrig wie im Dezember

Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in Israel ist trotz weitreichender Lockerungen der Maßnahmen erstmals seit mehr als vier Monaten wieder auf unter 300 gefallen. Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, es gebe noch 290 Schwerkranke. Zuletzt war die Zahl am 1. Dezember mit 277 Schwerkranken niedriger gewesen, allerdings damals als Ergebnis des zweiten Lockdowns im Land. Nach dessen Lockerung war die Zahl zunächst wieder gestiegen.

Coronavirus

Unis mit Eintrittstests, aber ohne große Vorlesungen

Durch ein neues Gesetz haben die Hochschulen die Möglichkeit, für Präsenzlehre oder -prüfungen Eintrittstests zu verlangen. Davon werden fast alle Gebrauch machen - zum Teil tun sie es schon jetzt, zeigt ein APA-Rundruf. Zum Einsatz kommen werden sie etwa für Labors, Einzelunterricht, kleinere Lehrveranstaltungen und Prüfungen. Große Vorlesungen sind wegen der Abstandsregeln nicht möglich, der Großteil des Lehr- und wohl auch des Prüfungsbetriebs wird weiter digital ablaufen.

Coronavirus

Indien meldete Rekord-Werte bei Infektionen

In Indien haben die Gesundheitsbehörden den vierten Tag in Folge mehr als 100.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mit 126.789 nachgewiesenen Ansteckungsfällen binnen 24 Stunden meldeten sie so viele wie sonst nirgends auf der Welt. Zugleich beklagten mehrere Bundesstaaten, der Impfstoff werde knapp.

Corona-Impfstoff

Bauarbeiten für Astrazeneca-Produktionstätte in Dessau begonnen

Das Pharmaunternehmen IDT Biologika hat im deutschen Dessau-Roßlau den Grundstein für ein weiteres Gebäude zur Impfstoffproduktion gelegt. Ab Anfang 2023 will das Unternehmen dort den Corona-Impfstoff von Astrazeneca produzieren. Insgesamt investiere das Unternehmen rund 100 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes in Sachsen-Anhalt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Damit werde das Projekt etwa doppelt so schnell umgesetzt, wie in der Branche üblich.

Corona-Impfung

Papst ruft erneut zu Corona-Impfungen auf

Papst Franziskus hat zum Weltgesundheitstag (7. April) seinen Appell zu Corona-Impfungen erneuert. „Wir alle sind aufgerufen, die Pandemie zu bekämpfen. In diesem Kampf stellen die Impfstoffe ein wesentliches Instrument dar“, hieß es in einem am Mittwoch verbreiteten Tweet des Papstes, wie die Kathpress berichtete. Alle Menschen, vor allem die schwächsten, brauchten Unterstützung. Nur gemeinsam lasse sich eine gerechtere und gesündere Welt aufbauen, so Franziskus.

behinderung
Corona

Zeitnahe Impfungen für Menschen mit Behinderungen gefordert

Die etwa 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen in Österreich sind besonders von der Coronapandemie betroffen. „Sie tragen häufig ein erhöhtes gesundheitliches Risiko und werden oft durch zur Pandemiebekämpfung getroffene Schutzmaßnahmen in weit höherem Maß in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt als andere Menschen“, sagte Behindertenanwalt Hansjörg Hofer am Mittwoch. Entscheidend sei nun, dass die Betroffenen zeitnahe Covid-Schutzimpfungen erhalten.

Coronavirus

Amnesty: Menschenrechtslage hat sich in der Pandemie weltweit verschlechtert

Die Menschenrechtslage hat sich weltweit während der Corona-Pandemie für Millionen von Menschen verschlechtert. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International prangerte am Mittwoch in ihrem Jahresbericht an, dass Regierungen weltweit ihrer menschenrechtlichen Schutzpflicht nicht ausreichend nachgekommen seien. Zahlreiche Staaten, darunter China, hätten die Gesundheitskrise sogar missbraucht, „um weiter rechtsstaatliche Prinzipien aufzulösen“, kritisierte der Amnesty-Generalsekretär in Deutschland, Markus N. Beeko, auf einer Pressekonferenz in Berlin. Reicheren Staaten warf Amnesty vor, in der Pandemie egoistisch Impfstoffe für sich zu horten.

Coronavirus

Vierte Welle: Drastischer Anstieg der Corona-Fälle im Iran

Im Iran ist die Anzahl der neuen Corona-Fälle und der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 erneut drastisch gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch wurden binnen eines Tages 193 Todesfälle und 21 954 Neuinfektionen im Zusammenhang mit dem Virus erfasst. Die vierte Corona-Welle sei eingetreten. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 liege bei fast 2 Millionen, die der Toten über 63 000, sagte Ministeriumssprecherin Sima Lari im Staatsfernsehen.

Coronavirus

Anstieg der Intensivpatienten in Österreich reißt nicht ab

Die Zahl der Patienten, die aufgrund einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinische Behandlung benötigen, steigt weiter an. Mittlerweile liegen in Österreich 581 Menschen wegen einer Corona-Infektion auf der Intensivstation, das sind um drei mehr als noch tags zuvor. Den bisherigen Höchststand wurde am 25. November 2020 erreicht, mit 709 Intensiv-Patienten befand sich Österreich damals bereits im zweiten harten Lockdown.

Cover Podcast Corona Collaterals
Podcast

Corona Collaterals

Seit 4. März gibt es die Podcast-Serie „Corona Collaterals“ des Austrian Health Forums, wo über die Situation chronisch kranker Menschen in der Corona-Krise gesprochen wird. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie es all jenen geht, die das Gesundheitssystem auch außerhalb der Krise besonders dringend brauchen und nun viel weniger Aufmerksamkeit erhalten. Jede Woche kommen so in einer Folge Betroffene, Angehörige, Mediziner, Ökonomen oder Patientenvertretern zu Wort und zeigen spannende Perspektiven auf.

Coronavirus

120 Intensiv-Patienten und 17 Todesfälle in Niederösterreich

In Niederösterreich sind am Dienstag 411 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Todesfälle ist laut Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) um 17 auf 1.591 gestiegen. Laut Bernhard Jany von der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) waren 120 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, um drei weniger als am Vortag.

Schule Klasse Maskenpflicht Schüler
Corona

Kinder fühlen sich von Pandemie belastet

Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich von der Corona-Pandemie belastet. Knapp der Hälfte macht die aktuelle Situation Angst, knapp drei Viertel geht es schlechter als in der Zeit vor Corona, zeigt eine Studie der Universität Salzburg. In etwa zwei Drittel der Befragten geht der normale Schulalltag ab. Mädchen zeigten sich dabei verängstigter und besorgter als Burschen.