Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Wissenschaft
Krebsforschung

Achillesferse von Brustkrebszellen entdeckt

Bei erblichem Brustkrebs mutieren gesunde Körperzellen zu Tumorzellen, weil Erbgut-Reparaturdienste (BRCA1/BRCA2) defekt sind. Schaltet man zusätzlich das Reparaturenzym „Pol-Theta“ aus, sind die Schäden so stark, dass die Tumorzellen absterben, berichten Wiener Forscher im Fachjournal „Cell Reports“: Es flicke normalerweise Erbgut-Risse (Einzelstrangbrüche), die bei BRCA-Mutationen gehäuft auftreten. Die Hemmung von „Pol-Theta“ könnte demnach Krebswachstum unterbinden.

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Gesundheitspolitik
Klimawandel

Experten warnen eindringlich vor gesundheitlichen Folgen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält den Klimawandel für die größte Gefahr für die Gesundheit der Menschheit. Forscher versuchen derzeit intensiv, die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels zu berechnen. Dies sei jedoch äußerst kompliziert, denn die globale Erwärmung wirke sich vielfältig auf die Gesundheit aus, von den unmittelbaren Gefahren der Hitze und des extremen Wetters bis hin zu langfristiger Nahrungs- und Wasserknappheit, Luftverschmutzung und Krankheiten.

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Gesundheitspolitik
Long Covid

Mehr Geld für Forschung und Therapie nötig

In die Erforschung von Long Covid und die Behandlung Erkrankter muss in Deutschland nach Einschätzung von Mediziner:innen deutlich mehr investiert werden. „Bisher ist das viel zu wenig“, sagte der Vizevorsitzende des deutschen Ärzte- und Ärztinnenverbands Long Covid, Daniel Vilser. Nötig seien der Aufbau von weiteren Forschungskapazitäten und von mehr Behandlungs-und Versorgungszentren, in die Ärzt:innen Erkrankte überweisen könnten. Diese Einrichtungen müssten finanziell auch besser ausgestattet werden. Zudem müsse die Aus- und Weiterbildung von Mediziner:innen zu Long Covid verbessert werden.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

BQ.1.1.: „Höllenhund" auf dem Vormarsch

Die Verbreitung der relativ neuen Omikron-Sublinie BQ.1.1 in Deutschland hat merklich zugenommen. Der Anteil dieses Erregers in einer Stichprobe habe vorvergangene Woche bei über acht Prozent gelegen, „was einer Vervierfachung des Anteils in den letzten vier Wochen entspricht“, schreibt das RKI (Robert-Koch-Institut) in seinem Covid-19-Wochenbericht von Donnerstagabend. BQ.1 hingegen stagnierte demnach mit einem Anteil von unter vier Prozent.

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Gesundheitspolitik
Proteste

Slowakische Mediziner:innen warnen vor Kollaps des Gesundheitswesens

Hunderte slowakische Mediziner:innen haben bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Bratislava vor einem drohenden Kollaps des Gesundheitswesens in dem Land gewarnt. Ende November läuft die Kündigungsfrist für 2.100 Krankenhausärzt:innen ab, die im Oktober aus Protest gegen schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Bezahlung ihre Stellen gekündigt hatten.

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Gesundheitspolitik

HIV-Stigma brechen

Während die Medizin in den vergangenen 40 Jahren seit der erstmaligen Beschreibung des HI-Virus, große Fortschritte gemacht hat, hinkt das Wissen in der Bevölkerung in Bezug auf Übertragungswege, Risiken, Prävention sowie Therapiemöglichkeiten deutlich hinterher, so der Tenor einer Expertenrunde am Mittwoch in Wien. „Diskriminierung gehört für viele zum Alltag“, schildert Wiltrut Stefanek, HIV-Patientin und Obfrau des Selbsthilfevereins PULSHIV, die immer noch vorherrschende Situation in Österreich.

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Gesellschaft
Tag der Kinderrechte

Kinder werden "um ihre Rechte gebracht" - auch in Österreich

Zum Anlass des Internationalen Tags der Kinderrechte am Sonntag rufen Organisationen zur Einhaltung der Kinderrechte auf. In Österreich sei die Entwicklung der Kinderrechte – im Vergleich zu den armen Ländern und den Krisen- und Kriegsgebieten auf der ganzen Welt – weit fortgeschritten. „Doch auch bei uns werden Kinder um ihre Rechte gebracht“, erklärte etwa Bruder Günter Mayer, Salesianer und Geschäftsführer der Don Bosco Mission Austria.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Antibiotika-Resistenzen

Besorgniserregender Anstieg an Todesopfern

In Europa sterben jedes Jahr rund 35.000 Menschen an antibiotika-resistenten Bakterien. Das geht aus dem Antibiotika-Bericht der europäischen Seuchenbehörde ECDC hervor. Die gesundheitlichen Auswirkungen seien vergleichbar mit denen von Influenza, Tuberkulose und HIV/AIDS zusammen. Auch Unwissenheit ist ein Problem: Nur die Hälfte der Europäer weiß einer Umfrage zufolge, dass Antibiotika keine Viren töten, sondern nur gegen bakterielle Infektionen wirken.

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Gesundheitspolitik

Ärztemangel: Südsteirische Spitalsabteilung wird Tagesklinik

Akuter Ärztemangel führt in der Südsteiermark zu Einschnitten in der medizinischen Versorgung: Die Abteilung für Innere Medizin am Standort Bad Radkersburg des LKH Südsteiermark wird ab dem 1. Dezember auf eine dislozierte Tagesklinik der Inneren Medizin umgestellt. Die Weiterführung der restlichen Abteilungen - Orthopädie, Anästhesiologie, Intensivmedizin und Radiologie - seien gesichert, so die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft KAGes.

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Gesundheitspolitik
UNIQA

Versicherer will weiter stark in Pflege und Gesundheit investieren

Im Zuge der Coronakrise und angesichts der immer stärker alternden Bevölkerung rückt das Thema Gesundheit und Pflege bei Versicherern immer stärker in den Fokus. Die UNIQA ist der größte private Krankenversicherer in Österreich und investiert bereits seit einigen Jahren in diesem Bereich – auch abseits der klassischen Krankenversicherung. Denn: Nur zwei Prozent der Gesundheitsausgaben fließen in die Prävention und 98 Prozent in die „Reparatur“.

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Gesundheitspolitik

COP-Abschlussbericht: Gewessler fürchtet Rückschritte beim Klimaschutz

Die Welt läuft laut Aussagen von Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) Gefahr, bei der diesjährigen Klimakonferenz COP27 Rückschritte im Klimaschutz zu machen. „Wir könnten bei dieser COP in eine Welt vor der Pariser Vereinbarung zurückfallen“, sagte Gewessler Donnerstagmittag in Ägypten am Rande der Verhandlungen. 2015 einigte sich die Staatengemeinschaft in Paris, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf idealerweise 1,5 Grad zu begrenzen.

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Gesundheitspolitik
Winterhilfe

Ukraine: EU-Staaten liefern Nahrung, Medizin und Stromgeneratoren

Die Ukraine bekommt weitere Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Medizin und Stromgeneratoren aus der Europäischen Union. Diesen Monat koordiniere die EU-Kommission mehr als 1.800 Tonnen an Notfallhilfen, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Das an Russland grenzende Finnland schickt unterdessen weitere Verteidigungsgüter in die Ukraine, wie aus dem Verteidigungsministerium in Helsinki verlautete.

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Gesundheitspolitik
Klimastudie 2022

Mehrheit in Österreich zweifelt an Klimapolitik

Die Klimakrise ist für eine breite Mehrheit der Österreicher*innen ein bedeutsames Thema –  das gaben 74 Prozent der Befragten für die „Klimastudie 2022“ des Marktforschungsinstituts Integral im Auftrag von Greenpeace und der ORF-Initiative „Mutter Erde“ an. 86 Prozent unterstützen Maßnahmen gegen die Krise – mehr als zwei Drittel zweifeln jedoch daran, dass die Politik noch rechtzeitig die notwendigen Schritte dagegen setzen wird.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Kommunale Impfprämie darf umgewidmet werden

Kommunen müssen vom Bund eigentlich für Impfkampagnen im Herbst zur Verfügung gestelltes Geld nicht zurückzahlen, sondern dürfen dieses für andere Zwecke verwenden. Einen entsprechenden Beschluss des Nationalrates teilte der Gemeindebund am Donnerstag in einem Rundschreiben den Gemeinden mit. Die Regierung hatte diesen im April 75 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Mit Abschwächen der Pandemie wurde die Zweckwidmung der Zahlungen aber mehr und mehr infrage gestellt.

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Gesundheitspolitik
Eltern-Kind-Pass

Fallstricke für die Verhandlungen zwischen Ärzteschaft und Sozialversicherung

Die Regierung hat die Sozialversicherungen beauftrag, mit der Ärztekammer die Honorare für die Leistungen der Mediziner für den geplante neuen, digitalen Eltern-Kind-Pass zu verhandeln. Peter Lehner, der Co-Vorsitzende des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger, beklagt dazu jedoch, dass er von der Politik keinen finanziellen Spielraum dafür hat, und daher nicht sinnvoll verhandeln könne. Das Sozialministerium beruhigt und zeigt sich von einer Einigung überzeugt.

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Wissenschaft
Adipositas

Therapien gegen Folgen der Fettleibigkeit gesucht

In Österreich gelten laut Statistik Austria 17,9 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen als adipös. Mit der steigenden Zahl fettleibiger Menschen wächst auch der Bedarf an Behandlungsmethoden von verschiedenen durch Adipositas ausgelöste Erkrankungen. Ein neues, am Donnerstag an der Medizin-Universität Wien eröffnetes Christian-Doppler(CD)-Labor will nun die physiologischen Grundlagen der Folgeerscheinungen von Fettleibigkeit untersuchen - als Basis für neue Therapien.