Gesundheitspolitik

Johnson & Johnson startet mit Lieferung von Corona-Impfstoff in EU

Die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson können nun auch in der Europäischen Union starten. Der Hersteller beginne am Montag mit der Lieferung an die EU-Staaten, bestätigte die EU-Kommission in Brüssel. Sie erwartet bis Ende Juni bis zu 55 Millionen Dosen des Impfstoffs. Gut 10 Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen.

Wissenschaft
Corona-Impfstoff

Viele Antikörper auch sechs Monate nach Moderna-Injektion

Auch ein halbes Jahr nach der vollständigen Corona-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna bleibt der Schutz einer neuen Studie zufolge hoch. Ein Langzeittest mit 33 Probanden habe sechs Monate nach der zweiten Impfung in allen Altersklassen ein weiterhin hohes Niveau an Antikörpern gegen Covid-19 gezeigt, berichten US-Experten im „New England Journal of Medicine“ (NEJM). Die Studie werde weitergeführt, um die Wirksamkeit des Vakzins über längere Zeit beobachten zu können.

Gesundheitspolitik

Wien öffnet eigene „Impfboxen“

In der Bundeshauptstadt startet die Corona-Impfung im niedergelassenen Bereich. Zunächst werden Corona-Vakzine in „Impfboxen“ verabreicht. Es handelt sich dabei um umfunktionierte sogenannte Schnupfen-Checkboxen, in denen sich bisher Menschen mit grippalen Symptomen untersuchen lassen konnten. Fünf dieser Container werden ab sofort zu Mini-Impfstraßen.

Gesundheitspolitik

EMA prüft Zusammenhang zwischen Vakzin von Johnson & Johnson und Blutgerinnseln

Nach Berichten über vier Thrombosefälle nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des US-Herstellers Johnson & Johnson prüft die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) einen möglichen Zusammenhang. Wie die EMA am Freitag mitteilte, wurden drei Thrombosefälle in den USA gemeldet und ein weiterer im Rahmen einer klinischen Studie an einem nicht näher genannten Ort. Einer der Fälle verlief demnach tödlich.

Gesundheitspolitik
Corona-Verordnungen

Ausreisetestpflicht in Schwaz fällt, zweite Impfrunde startete

Die seit rund einem Monat bestehende Ausreisetestpflicht aus dem Bezirk Schwaz ist Geschichte. Bei den Testungen wurden 170 asymptomatische Personen entdeckt, teilte das Land am Mittwoch mit. Gleichzeitig startete am Donnerstag die zweite Impfrunde im gesamten Bezirk. Die Neuinfektionen waren dort zuletzt stark zurückgegangen. Dies weise darauf hin, dass die Impfungen ihre Wirkung zeigen, sagte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

Schule Klasse Maskenpflicht Schüler
Gesellschaft
Corona

Kinder fühlen sich von Pandemie belastet

Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich von der Corona-Pandemie belastet. Knapp der Hälfte macht die aktuelle Situation Angst, knapp drei Viertel geht es schlechter als in der Zeit vor Corona, zeigt eine Studie der Universität Salzburg. In etwa zwei Drittel der Befragten geht der normale Schulalltag ab. Mädchen zeigten sich dabei verängstigter und besorgter als Burschen.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Tschechien wagt erste Lockerungen

Im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Tschechien sind erste Lockerungsschritte in Kraft getreten. Für die Erstklässler an den Volksschulen begann am Montag der Wechselunterricht, bei dem sich Präsenz- und Distanzunterricht im wöchentlichen Turnus abwechseln. In den Schulen ist ein regelmäßiger Antigen-Schnelltest verpflichtend. Probleme wurden am ersten Tag nicht gemeldet. Auch die Kindergärten öffneten wieder unter strengen Auflagen für den ältesten Jahrgang.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Fast alle nahmen zweiten Impftermin in Schwaz wahr

Die Impfaktion im Tiroler Bezirk Schwaz ist am Montagnachmittag kurz vor ihrem Abschluss gestanden. Beinahe alle Eingeladenen nahmen ihren Zweittermin wahr, teilte das Land in einer Aussendung mit. Mit Stand Montagnachmittag wurden im EDV-System bereits rund 41.700 Zweitimpfungen verzeichnet - wobei einige Gemeinden die Impfungen jeweils erst am Ende des Tages eintragen. In der ersten Runde waren rund 46.000 Personen geimpft worden.

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Gesundheitspolitik

Ein Jahr später: Wie die Schutzausrüstungsausgabe im Parkschlössl gelang

Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 an Fahrt aufnahm, fehlte es in vielen Ordinationen und Spitälern am Notwendigsten: der Schutzausrüstung. Nachdem die Ärztekammer anfänglich selbst für Wien Material ankaufte, sollte auch die Verteilung gut abgewickelt werden. Das sogenannte „Parkschlössl“ im dritten Wiener Gemeindebezirk erwies sich dafür als passender Ort. Ein Jahr nachdem dort die Tore für die Ärzteschaft geöffnet wurden, zieht der Koordinator Andreas Kolm Bilanz.

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Gesundheitspolitik

Wiener Stadtregierung berät über weitere Schritte

In Wien wird am Nachmittag über die aktuelle Corona-Situation - vor allem die Lage in den Spitälern - beraten. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat zu einer Videokonferenz geladen, an der neben Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) auch Medizinerinnen und Mediziner teilnehmen werden. In Wien sind die vor allem die Zahlen bei den Intensivpatienten zuletzt wieder auf einen neuen Höchststand geklettert.

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Wissenschaft
Coronavirus

Forscher arbeiten an Medikament gegen schwere Covid-Verläufe

Neben Impfungen wird weiterhin an Medikamenten gearbeitet, die die Auswirkungen der Coronapandemie einschränken könnten. Ein Forscherteam unter Leitung von Musa Khaitov am NRC Institut für Immunologie FBMA in Moskau in Kooperation mit Rudolf Valenta, Leiter der Abteilung für Immunpathologie am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien, arbeitet etwa derzeit an einem Mittel, das schwere Lungenschäden bei einer Covid-19-Erkrankung verhindern könnte.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Ärztekammer fordert Unterstützung für Einsatz von Budesonid

Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, hat das Gesundheitsministerium aufgefordert, den Einsatz des Wirkstoffs Budesonid gegen Covid-19 „tatkräftig zu unterstützen“. Bei einer im Fachmagazin „The Lancet“ publizierten Studie konnte durch Einsatz des inhalierten Wirkstoffs, auf dem einige gängige Asthmasprays basieren, die Wahrscheinlichkeit von schweren Verläufen um 90 Prozent reduziert werden.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Frankreich weitet Impfkampagne auf Menschen über 55 aus

Frankreich öffnet seine Impfkampagne für Menschen über 55 Jahren. Ab Montag können sie das Vakzin von AstraZeneca oder von Johnson & Johnson erhalten, wie Gesundheitsminister Olivier Véran in der Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“ ankündigt hatte. Demnach erhält Frankreich am Montag mit einer Woche Vorsprung 200.000 Dosen des Impfstoffes von Johnson & Johnson.

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Gesundheitspolitik
Corona

Indien überholt Brasilien - zweitmeiste Infektionen weltweit

Indien hat Brasilien als Land mit den zweitmeisten Corona-Infizierten weltweit überholt. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden nach offiziellen Angaben am Montag knapp 169.000 Infektionen – ein Rekordwert – registriert. 904 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit dem Virus. Damit verzeichnet die größte Demokratie der Welt bisher mehr als 13,5 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-Cov-2 sowie rund 170.000 Todesfälle.

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Wissenschaft
Impfstudie

Biontech schützt weniger gegen Südafrika-Variante

Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer schützt einer israelischen Studie zufolge weniger gut vor der südafrikanischen Coronavirus-Variante als vor anderen Varianten. „Die südafrikanische Variante ist in gewissem Umfang in der Lage, die Schutzwirkung des Impfstoffs zu durchbrechen“, sagte der Co-Autor Adi Stern, der an der Universität Tel Aviv forscht, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

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Gesundheitspolitik

Mehr als 600 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen

Die Lage auf den österreichischen Intensivstationen spitzt sich weiter zu. Am Sonntag mussten mehr als 600 Covid-19-Infizierte intensivmedizinisch betreut werden. Ähnlich viele Patienten gab es zuletzt im Dezember. Besonders dramatisch war die Entwicklung in Wien. 243 Schwerkranke mussten dort auf Intensivstationen betreut werden, so viele wie noch nie. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten am Sonntag 2.252 Neuinfektionen und 25 weitere Todesfälle.

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Gesundheitspolitik

Minister Anschober kommende Woche wieder im Dienst

Der krankgemeldete Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) „wird kommende Woche wieder im Dienst sein". Das ließ sein Büro am Freitag auf APA-Anfrage wissen. Der ursprünglich geplante Auftritt Anschobers Montagnachmittag im ständigen Unterausschuss des Rechnungshofausschusses zu den Corona-Beschaffungen der Regierung ist dennoch abgesagt, wie die APA aus dem Parlament erfuhr. Der Minister soll am 27. April im sogenannten kleinen U-Ausschuss Auskunft geben.

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Gesundheitspolitik
Impfung

EU-Kommission will Impfstoff für Kinder und Auffrischungen

Die EU-Kommission will bis zu 1,8 Milliarden Corona-Impfdosen für Auffrischungen und für Kinder bestellen. Entsprechende Pläne stellte die Brüsseler Behörde am Freitag im zuständigen Ausschuss der Mitgliedsstaaten vor, wie die Deutsche Presse-Agentur aus EU-Kommissionskreisen erfuhr. Zunächst werde man mit dem Hersteller Biontech/Pfizer verhandeln. Zuvor hatte die „Welt“ über die Pläne berichtet.

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Gesundheitspolitik

Bundespräsident hat erste Corona-Teilimpfung erhalten

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Freitagnachmittag seine erste Corona-Teilimpfung erhalten. Das Staatsoberhaupt hat sich zuvor - wie jede Bürgerin und jeder Bürger - online beim Impfservice der Stadt Wien angemeldet und wurde letzte Woche über seinen heutigen Impftermin informiert. Immunisiert wurde er in der Impfstrasse Town Town (3. Bezirk) der Stadt Wien mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer, der dort auch allen anderen Impflingen verabreicht wurde.

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Gesundheitspolitik

WHO: Keine Empfehlung für Impfung mit zwei verschiedenen Vakzinen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht keine Empfehlung für songenannte Kreuzimpfungen gegen das Coronavirus aus. Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit Astrazeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Harris bezog sich bei ihren Aussagen auf eine vorläufige Empfehlungen eines WHO-Expertengremiums von Februar.

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Gesundheitspolitik

Verwendung von Sputnik V in der Slowakei bleibt offen

Ob die Slowakei den von der EU nicht zugelassenen russischen Impfstoff Sputnik V einsetzt, bleibt nach einem Streit zwischen staatlichen Institutionen beider Länder offen. Er habe erreicht, „dass die Tür für uns weiter offen“ sei, erklärte der slowakische Finanzminister Igor Matovic am Freitag in Bratislava. Der konservativ-populistische Ex-Ministerpräsident war Donnerstag zu einem Gespräch mit Kirill Dmitrijew, dem Chef des Direktinvestmentfonds RDIF nach Moskau gereist.

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Gesundheitspolitik
Corona

Zahl der Intensivpatienten bleibt in Wien weiter stabil

Die Zahl der in Wien intensivmedizinisch betreuten Covid-Patientinnen und -patienten bleibt aktuell stabil. Am Freitag betrug die Zahl der Intensivpatienten 198, wie ein Sprecher des Wiener Gesundheitsverbundes der APA berichtete. Damit liegt man auch unter dem am Dienstag erreichten Höchstwert von 233 Betroffenen. Auf den Normalstationen wurden 438 infizierte Personen betreut.